HSG NORD HU will heute abend unbedingt punkten

3.Liga Nord
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HSG Norderstedt/Henstedt-Ulzburg will heute Abend im Duell mit dem SV Beckdorf da anknüpfen, wo das Team am vergangenen Sonntag beim 31:27-Heimsieg gegen den VfL Potsdam aufgehört hat.

Das Selbstbewusstsein ist zurück, von Überheblichkeit dagegen keine Spur. „Dafür gibt es auch überhaupt keinen Grund“, sagt Interimstrainer Tim Völzke vor dem Heimspiel heute Abend um 20 Uhr im SZ Maurepasstraße gegen den SV Beckdorf. Die Gäste aus dem Landkreis Stade, Aufsteiger aus der Oberliga Nordsee, stünden als Tabellenletzter mit dem Rücken zur Wand und „werden kämpfen, was das Zeug hält. Wir treten jedem Gegner mit Respekt gegenüber und werden die Aufgabe voll konzentriert angehen. Wir wollen einen souveränen Heimsieg einfahren und uns für die kommenden Partien weiteres Selbstbewusstsein erarbeiten.“

Der Verzicht des Tabellenführers TSV Altenholz auf einen möglichen Zweitliga-Aufstieg spielt bei der HSG NORDHU nur eine untergeordnete Rolle. „Über einen Aufstiegsverzicht der Altenholzer ist schon seit Wochen spekuliert worden. Unsere Situation ändert sich deshalb nicht. Sportlich liegen wir zwei Zähler hinter den Kielern und wirtschaftlich haben wir unsere eigenen Hausaufgaben zu machen, ob ein Zweitliga-Etat wirtschaftlich seriös darstellbar ist. Wir arbeiten hinter den Kulissen sehr intensiv, um die Grundlagen für die kommende Saison zu schaffen, aber wir geben keine Wasserstandsmeldungen ab“, lässt sich Olaf Knüppel, Geschäftsführer der HSG Nord HU nicht unter Druck setzen. „Unser Fokus liegt voll und ganz auf dem Spiel gegen Beckdorf“, sagt der 50jährige, der derzeit gemeinsam mit Tim Völzke auch als Interims-Coach fungiert. Völzke arbeitet dabei die Übungseinheiten aus und leitet das Training assistiert von Knüppel, der besonders die jungen Akteure in die Pflicht nimmt. „Wir haben ja auch einen Ausbildungsauftrag für die jungen Spieler“, sagt Olaf Knüppel. „Angesichts unserer angespannten personellen Lage brauchen wir in den kommenden Wochen jeden einzelnen Akteur. Genau jetzt müssen die Jungen einen Zahn zulegen und Flagge zeigen“, fordert der erfahrenen Jugendtrainer die Akteure zu Höchstleistungen auf, die bislang im Schatten standen. Wer sich im Training reinhängt, bekommt Einsatzchancen, so wie Nico Dehling, Marc Wenzlaff oder Bjarne Möller, die in der Schlussphase der Partie gegen Potsdam auf die Platte durften. Die Hauptverantwortung tragen indes die Routiniers wie Nico Kibat oder Maris Versakovs, der vor Saisonbeginn aus Beckdorf nach Henstedt-Ulzburg wechselte. Der 30jährige Spielmacher der lettischen Nationalmannschaft schlüpfte in den letzten Partien immer mehr in die Rolle der verletzten Tim Völzke als Torschütze, glänzte aber auch mit gut getimten Anspielen an den Kreis. „Ich habe bei der HSG NORD HU noch einmal eine neue sportliche Herausforderung gesucht, wollte mich in einem Spitzenteam beweisen. Ich fühle mich hier sehr wohl“, sagt der 30Jährige, der seit sechs Monaten halbtags als Physiotherapeut arbeitet. „Ich freue mich auf das Spiel gegen Beckdorf und ein Wiedersehen mit alten Kameraden, aber erst einmal geht es 60 Minuten zur Sache“.

Verzichten müssen die Gastgeber dabei weiter auf den „Spieler“ Völzke (Leistenverletzung), dessen Rückraumkollegen Benedict Philippi (Sprunggelenk) und auf Nachwuchs-Kreisläufer Arne Eschweiler (Pfeiffersches Drüsenfieber).

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