Packendes Derby zwischen Hannover und Braunschweig

Foto: Uwe Serreck

3.Liga Nord
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Knapp 600 Zuschauer in der Misburger Sporthalle sahen ein packendes Duell in der dritten Liga Nord zwischen dem HSV Hannover und dem MTV Braunschweig.

275 Sekunden vor der Schlusssirene glich Linksaußen Kevin Klages (siehe Foto) zum 23:23 aus. Da ahnte noch niemand, dass dies schon der Endstand sein sollte.

„In den letzten Minuten ist der Puls aber nochmal hoch gegangen“, gab HSV-Trainer Stephan Lux zu. Beide hatten noch gute Chancen die Partie für sich zu entscheiden. Der HSV hatte Pech, dass Bastian Riedel am Innenpfosten scheiterte, dafür hielt Torhüter Götz Heuer mit einer Doppelparade den Punkt fest. So konnte Lux gut mit dem Unentschieden leben: „Beide Mannschaften haben sich ineinander verbissen. Ich denke, das geht in Ordnung.“

Vom Anpfiff weg entwickelte sich ein kämpferisches Spiel, in dem sich beide Teams nichts schenkten. Braunschweig war durch den Treffer von Ivan Kucharik bei 4:3 (7.) einmal in Führung, sonst legte immer der HSV vor, weil sich Milan Mazic eiskalt von der Siebenmeterlinie zeigte und alle acht Strafwürfe verwandelte. Mit 15:13 ging es in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel war „Siebenmeter“ für die Unparteiischen allerdings ein Fremdwort. „Die Braunschweiger konnten mit Milan Mazic machen, was sie wollten“, ereiferte sich Lux nach dem Schlusspfiff. Häufig mit zwei Gegenspielern, teilweise auch im Wurfkreis, hingen die Gästeverteidiger am Anderter Kreisläufer. Allein die Pfeife blieb stumm. Darunter litt das Angriffsspiel: „Nur noch acht Tore sind nicht unser Anspruch“ fand Lux klare Worte. Trotzdem verteidigte der HSV bis zum 21:19 (47.) durch Lukas Quedenbaum seinen Vorsprung. Nach acht Minuten ohne Tor hatte Braunschweig das Spiel zum 22:21 gedreht. Doch die Anderter kämpften und Kevin Klages rettete mit seinen beiden Treffern den Punkt.

Noch erwähnenswert ist die Einschätzung der Trainer zur Leistung der beiden Herren in Schwarz: „Die schwächsten Teilnehmer am Match. Beide sind absolut überfordert gewesen“, waren sich Stephan Lux und Volker Mudrow einig. Einen Seitenhieb auf die Auswüchse des Fußballs konnte sich Lux nicht verkneifen: „Für ein Spiel von Hannover gegen Braunschweig ist es auf der Tribüne sehr fair zugegangen.“

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20.10.2017 20:00
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Letzte Aktualisierung: 19.10.2017 00:04:15
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