Burgwedel feiert Kantersieg gegen DHK Flensborg

(Foto: HHB)

3.Liga Nord
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Mit einer überzeugenden Vorstellung ist der Handball Hannover-Burgwedel e.V ins Handballjahr 2018 gestartet. Im Spiel gegen den Dansk Handboldklub Flensborg hatten die Gäste keine Chance. Nach einer überragenden Vorstellung in Halbzeit 1 (13:5) siegte der HHB am Ende deutlich mit 27:17.

Burgwedel standen gegen den DHK nur acht Feldspieler und drei Torhüter zur Verfügung. Timo Paternoga und Steffen Fischer mussten krankheitsbedingt, Artjom Antonevitsch wegen einer Sperre passen. Patrick Anders begann im Tor und von der ersten Minute an stimmte die Einstellung bei den Gastgebern. Die Partie begann ausgeglichen, bis zum 4:4 nach neun Minuten spielten beide Teams auf Augenhöhe. Dann legte der HHB aber los und mischte in der Deckung Beton an. Für Flensborg gab es kaum ein Durchkommen in der beweglichen und kompakten Burgwedeler Abwehr. Maurice Herbold, der nach langer Verletzungspause wieder dabei war, organisierte mit Florian Freitag und Stefanos Michailidis das Deckungszentrum und auch ihre Nebenleute waren hellwach. Immer wieder wurde Bälle herausgespielt und Kreisanspiele verhindert. Flensborg bemühte sich vergeblich und unzählige Male bekamen die Gastgeber nach einem Zeitspiel des DHK den Ball zugesprochen. Und wenn es einmal eine Torchance für den DHK gab, war HHB-Keeper Patrick Anders zur Stelle. Er mauerte seinen Kasten für 20 Minuten zu, hielt unter anderem zwei Siebenmeter und glänzte mit unzähligen Paraden. Im Angriff konnte Thomas Bergmann (s. Foto) überzeugen. Der HHB-Rechtsaußen wurde immer wieder mit langen Pässen auf die Reise geschickt und erzielte allein in Halbzeit 1 sechs Tore. Aber auch Florian Freitag konnte mit vier Toren überzeugen. Der HHB zog auf und davon und machte aus einem 4:4 eine 13:4-Führung. Flensborg war sichtlich geschockt und schaffte erst wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff das 5:13.

Nach dem Wechsel machte der HHB da weiter, wo er nach 30 Minuten aufgehört hatte. Patrick Anders hielt gleich nach wenigen Sekunden den ersten Hundertprozentigen und ein Dreierpack von Thomas Bergmann (2) und Steffen Dunekacke sorgte für die beruhigende 16:5-Führung der Gastgeber. Flensborg versuchte es jetzt mit einer offensiven Deckungsvariante und deckte Florian Freitag und Maurice Herbold kurz. Der HHB ließ sich aber nicht beirren und ging weiter seinen Weg. Kay Behnke, Thomas Bergmann und Steffen Dunekacke sorgten für das 19:7 nach 40. Spielminuten. Die Gäste resignierten zusehends, auch wenn sie im Angriff jetzt das eine oder andere Tor erzielen konnten. Als die Abwehr des DHK noch offensiver wurde, hatte Christian Hoff seinen Auftritt. Dreimal in Folge wackelte er auf Linksaußen seinen Gegenspieler aus und netzte unter dem Jubel der HHB-Fans zum 24:11 ein. Das Spiel war lange entschieden und der DHK war nur noch um Ergebniskosmetik bemüht. Beim HHB schwanden jetzt ein wenig die Kräfte und in den letzten Minuten konnte Flensborg noch auf 27:17 verkürzen. Am deutlichen Sieg des HHB gab es aber nichts zu rütteln. Grundlage dafür waren eine überragende Abwehr mit einem starken Patrick Anders sowie eine mannschaftlich geschlossene Angriffsleistung mit dem zehnfachen Torschützen Thomas Bergmann.

Auch HHB-Trainer Jürgen Bätjer war nach der Partie mehr als zufrieden: „Glückwunsch an mein Team, das war heute fast ein Quantensprung im Vergleich zur Hinrunde. Überzeugung, Leidenschaft und Konzentration haben gestimmt und man hat deutlich gesehen, wie wichtig Maurice Herbold für den HHB ist. Er ist der Chef in der Abwehr und wenn er dabei ist, spielen auch seine Nebenleute deutlich besser. Kompliment daher auch an Stefanos Michailidis und Florian Freitag. Mit so einer Deckung kann dann auch der Torhüter glänzen. Patrick Anders war zur Stelle und konnte mit seiner Dynamik und Schnelligkeit überzeugen. Vorne haben wir natürlich von vielen einfachen Toren durch Thomas Bergmann profitiert, wobei seine Quote durchaus noch hätte höher sein können. Unterm Strich war mir das fast schon zu gut, ich werde unter der Woche beim Training jetzt nichts unversucht lassen, die Jungs wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen. Es ist noch lange nicht alles gut und eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Der Auftakt in die Rückrunde war perfekt, jetzt müssen wir nachlegen.“

HHB: Patrick Anders, Pascal Kinzel, Colin Räbiger – Florian Freitag (4), Stefanos Michailidis (2), Christian Hoff (4), Thomas Bergmann (10/2), Maurice Herbold (2), Kay Behnke (2), Steffen Dunekacke (2) und Justin Magnus Behr (1).

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