Im Finale hilft nur ein Sieg

Foto: Stefan Luksch

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Am Sonnabend heißt es für den VfL Fredenbeck wohl: Siegen oder fliegen! Das Spiel gegen den DHK Flensborg ist ein „Finale“ im Abstiegskampf. Ob es danach noch eine zweite Chance gibt, werden die nächsten Wochen zeigen. Die Wahrscheinlichkeit, eine solche dann noch nutzen zu können, ten-diert allerdings gegen Null.

Nach der erneuten Niederlage der Fredenbecker am Sonnabend in Oranienburg werden die Bedingungen für den theoretisch noch möglichen Klassenerhalt immer umfangreicher. Grundvoraussetzung dafür ist ein Sieg am kommenden Sonnabend (19.30 Uhr in der Geestlandhalle) gegen den Tabellennachbarn, DHK Flensborg. Der Dänische Handball-Klub liegt derzeit zwei Zähler vor dem VfL. Mit einem Sieg könnte Fredenbeck gleich-ziehen. Sollte Flensburg anschließend sein letztes Spiel in Braunschweig verlieren, wäre der VfL im direkten Vergleich besser als die Flensburger - und damit in der Tabelle vor dem DHK. Und zwar unabhängig davon, wie Fredenbeck danach spielt. Der VfL hat dann noch zwei Spiele, in Altenholz und am 5. Mai in der Geestlandhalle gegen den HSV Hamburg.

Neben den Flensburgern muss der VfL Fredenbeck bis zum Ende der Saison aber noch eine zweite Mannschaft hinter sich lassen. Ein heißer Kandidat dafür ist aktuell die HG Barmbek. Die Hamburger haben derzeit 14 Punkte und spielen noch in Springe, zu Hause gegen Potsdam und in Burgdorf. Aus diesen drei Begegnungen dürfte die HG Barmbek maximal zwei Punkte holen - das wären dann 16 Zähler am Ende der Saison. Bei 17 Punkten läge Barmbek im direkten Vergleich vor dem VfL - daher dürfen es hier nicht mehr als 16 Punkte werden.

Unterschätzen darf man die Flensburger am Sonnabend nicht. In Potsdam und Barmbek gewann der DHK Flensborg! Die Niederlagen in Hannover (29:30) und Rostock (25:27) fielen knapp aus. Burgwedel, Burgdorf und Altenholz (jeweils unentschieden) konnten beim DHK nicht gewinnen. Und sowohl Braunschweig als auch Oranienburg ließen dort jeweils beide Punkte.

Im Januar noch verstärkten sich unsere Gäste mit dem ehemaligen Bundesliga-Spieler André Lohrbach. Mit sieben Toren feierte er einen gelungenen Einstand. Flensburgs Angriff ist im Laufe der Saison somit stärker geworden. Gegen Altenholz erzielte der DHK zuletzt 33 Tore!

Fredenbeck gegen Flensborg – das ist für uns das letzte vom Papier her „machbare“ Heimspiel der Saison! Nicht weil es ein solches ist, nicht weil wir das Hinspiel schon in Flensburg mit 26:25 gewonnen haben und auch nicht weil die Flensburger selber tief im Abstiegskampf stehen, sondern weil eine Niederlage gegen den Dänischen Handball-Klub Flensborg am Sonnabend klarstellen würde: Diese Liga war in dieser Saison zu stark für uns – wir steigen völlig berechtigt ab... – deswegen müssen wir das Spiel am Sonnabend gewinnen - MIT EURER UNTERSTÜTZUNG!