Arne Schneider erfolgreich operiert

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Nach dem Achillessehnenriss, den Arne Schneider sich in der Partie gegen die Mecklenburger Stiere zugezogen hat, wurde Barmbeks Mittelmann am Mittwoch erfolgreich im Marienkrankenhaus operiert. In den kommenden sechs Wochen muss Schneider nun einen Spezialschuh tragen, bevor das

Bein langsam wieder belastet werden kann und er in ca. zwei Monaten mit der Reha beginnen wird. Frühestens in einem halben Jahr kann die Belastung dann wieder in Richtung Sport und Laufen erhöht werden, sodass die HGHB noch mindestens dieses Kalenderjahr auf ihren Spielmacher verzichten muss.

Barmbek zu Gast in Springe

Nach dem guten Spiel gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin muss die HG Hamburg-Barmbek am kommenden Samstag, 21. April, um 18.00 Uhr bei den Handballfreunden Springe antreten. Die Mannschaft von Trainer Oleg Kuleschov belegt derzeit den vierten Platz und ist damit das nächste Top-Team, für das es nicht mehr um viel geht. Denn bei fünf Punkten Vorsprung auf die TSV Burgdorf 2 ist Rang vier so gut wie sicher und Springe kann lediglich noch auf Rang drei klettern. Für die HGHB geht es hingegen weiterhin um den Klassenerhalt oder eine mögliche Relegation, wofür in den verbleibenden drei Partien natürlich gepunktet werden muss. Daher wird Barmbek auch in Springe alles versuchen, um für eine Überraschung zu sorgen. Das wird mit Sicherheit keine leichte Aufgabe, doch mit einer ähnlich guten Leistung wie in der Vorwoche und einer fairen Chance, kann diese wie in fast jeder Partie gelingen. Schon im Hinspiel verkaufte sich der Aufsteiger teuer und blieb bis in die Schlussminuten auf zwei Tore an Springe dran, bevor das Ergebnis am Ende mit 26:31 (12:13) relativ deutlich ausfiel. Dass die HGHB ohne ihren Mittelmann Arne Schneider, der sich im letzten Spiel die Achillessehne gerissen hat, auskommen muss, ist zwar sicher kein Vorteil, allerdings hat das Team mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung genügend Potenzial, diesen Ausfall zu kompensieren. Dabei kommt gerade auf die Defensive einmal mehr Schwerstarbeit zu, denn die Handballfreunde verfügen über einige der besten Angreifer der Liga und spielen ihre Angriffe mit viel Druck, aber der nötigen Geduld aus. Dem gilt es, eine harte Abwehr entgegenzustellen, selbst mit kontrolliertem Tempo und Geduld im Angriff zu spielen sowie die Chancen konsequent zu verwerten. Gerade in Springe kann die HGHB trotzdem ohne Druck aufspielen und wird am Ende sehen, ob vielleicht schon an diesem Wochenende der Sprung auf Platz 14 gelingt.

„Selbstverständlich steckt das „Wie" gegen Schwerin noch in den Knochen und auch die schwere Verletzung von Arne Schneider schüttelt man nicht mal eben aus dem Anzug, aber am Samstag dürfen wir wieder gegen einen Gegner der Extraklasse spielen. Im gebundenen Spiel zeigt sich die große Qualität der Springer Mannschaft. Sie spielen extrem druckvoll und mit einer Pass- und Abschlussqualität, die in dieser Liga seines Gleichen sucht. Wie dominant Springe Handball spielen kann, ist schon beeindruckend. Wir fahren aber nicht nach Springe, um uns ehrfürchtig zu ergeben. Ganz im Gegenteil, auch wenn ein möglicher Abstieg immer näher rückt, werden wir auch in den letzten drei Spielen alles geben und zeigen, dass wir ohne Druck und mit Spaß am Spiel in der Lage sind, gute Spiele in dieser Liga abzuliefern", so HGHB-Coach Holger Bockelmann vor dieser Partie, in der er mit seiner Mannschaft erneut befreit aufspielen kann.