Barmbek unterliegt in Springe

Foto: HG Hamburg-Barmbek

3.Liga Nord
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Die HG Hamburg-Barmbek hat bei den Handballfreunden Springe mit 23:28 (15:16) verloren. Dabei zeigte der Aufsteiger über weite Strecken eine gute Leistung, ließ allerdings zu viele Möglichkeiten ungenutzt, sodass der Heimerfolg für Springe am Ende auch verdient war.

Nach einem ausgeglichenen Beginn zogen die Hausherren zunächst bis auf 7:2 davon und hielten den Vorsprung bis zum 12:7, bevor sich die HGHB steigerte und wieder bis auf 10:12 verkürzte. Bis zur Pause blieb es dann knapp und die Seiten wurden beim Stand von 16:15 für Springe gewechselt. In der zweiten Hälfte konnte Barmbek das Spiel bis zum 20:22 (43.) weiterhin ausgeglichen gestalten und geriet erst nach einer doppelten Unterzahl vorentscheidend mit 21:28 in Rückstand. Vor allem die zu schwache Chancenverwertung und insgesamt fünf vergebene Siebenmeter verhinderten zudem, dass die Partie noch länger knapp blieb, sodass am Ende ein 28:23 für Springe an der Anzeigetafel stand.

Nach einem kurzfristigen Bus-Ausfall am Morgen musste die HG Hamburg-Barmbek für die Anreise nach Springe improvisieren und bekam spontane Unterstützung vom HSV Hamburg, der der HGHB zwei Kleinbusse zur Verfügung stellte. Mit diesen sowie zwei PKW machte Barmbek sich dann auf den Weg zu den Handballfreunden. Die Partie begann dann mit zwei Treffern auf beiden Seiten, bevor die Hausherren mit viel Druck zu fünf Toren in Folge kamen und nach elf Minuten mit 7:2 führten. In der Folge fand die HGHB zunächst im Angriff bessere Lösungen und nutzte ihre Chancen, sodass der Rückstand bis zum 7:12 (19.) konstant blieb. Nun kamen die Barmbeker auch in der Abwehr besser zurecht, konnten einige Bälle gewinnen und in der 24. Minute wieder auf 10:12 verkürzen. Springe erhöhte zwar nochmal auf 14:11, doch Rune Hanisch erzielte zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff den Anschluss zum 13:14 und nach zwei weiteren Treffern für beide Teams ging es mit 16:15 für Springe in die Kabinen.

In den ersten fünf Minuten des zweiten Durchgangs wechselten sich die Tore auf beiden Seiten ab und es stand 18:17. Nun ließ die Abschlussquote der Gäste allerdings etwas nach und gegen ein Top-Team wie Springe kann man natürlich nicht alles verhindern, sodass die Hausherren bis zur 40. Minute auf 22:18 erhöhten. Barmbek verkürzte in der Folge zwar wieder auf 20:22, doch zwei harte Zeitstrafen brachten die HGHB in doppelte Unterzahl, die Springe nutzte, um wieder bis auf 25:21 davonzuziehen (48.). In der Abwehr gewann Barmbek zwar weiterhin ein paar Bälle, konnte aber vor allem in dieser Phase seine Chancen nicht mehr nutzen und vergab insgesamt fünf Siebenmeter, sodass die Handballfreunde spätestens beim 28:21 fünf Minuten vor dem Ende die Vorentscheidung erzielten. Mit den beiden letzten Treffern der Partie gelang Barmbek dann noch das 23:28, womit das Ergebnis auch eher dem Spielverlauf entsprach. Am Ende eine über weite Strecken gute Leistung des Aufsteigers, bei der vor allem die mangelnde Chancenverwertung verhinderte, dass es noch länger knapp blieb oder vielleicht sogar etwas Zählbares mitzunehmen war.

Am kommenden Samstag, 28. April, erwartet die HGHB um 18.00 Uhr den 1. VfL Potsdam zum letzten Heimspiel dieser Saison in der Sporthalle des Margaretha-Rothe-Gymnasiums.

„Nochmal ein herzliches Dankeschön an den HSV Hamburg, der uns aufgrund unseres kurzfristigen Busausfalles zwei Kleinbusse zur Verfügung gestellt hat, damit wir als HSV getarnt nach Springe fahren konnten. Das es gegen Springe aber schwer werden würde, war klar. Meine Mannschaft hat sich mit einer guten Deckungsleistung in das Spiel gekämpft. Eine harte doppelte Zeitstrafe gegen uns, unsere Abschlussquote, aber auch ein sensationell haltender Mustafa Wendland im Springer Tor brachten uns dann auf die Verliererstraße. Die Qualität im Springer Kader hat sich am Ende durchgesetzt. Das muss man neidlos anerkennen“, so HGHB-Coach Holger Bockelmann.

Tor: Gerald Dobratz (ein gehaltener Siebenmeter), Florian Knust

Feld: Christoph Wischniewski (8/4), Per-Jonas Becker (5), Timon Kaminski (3), Rune Hanisch (3), Henning Mauer (2), Dennis Tretow (1), Timo Kretzschmar (1), Moritz Hesse, Robin Morgner, Finn Maciejewski, Martin Laursen, Felix Charbatzadeh

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