Barmbek zum Relegationsfinal-Hinspiel in Gelnhausen

(Foto: HGHB)

3.Liga Nord
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So langsam neigt sich die Saison auch für die HG Hamburg-Barmbek dem Ende. Allerdings stehen am Pfingstwochenende erst noch die zwei wohl wichtigsten Spiele der Saison auf dem Programm, bevor es in die wohlverdiente Sommerpause geht.

Am kommenden Samstag, 19. Mai, muss die HGHB um 17.00 Uhr zunächst das Hinspiel des Relegationsfinales beim TV Gelnhausen bestreiten, bevor das alles entscheidende Rückspiel am Pfingstmontag, 21. Mai, um 15.00 Uhr in der Sporthalle des Margaretha-Rothe-Gymnasiums stattfindet. Innerhalb von nur 48 Stunden ist dann klar, wer von den beiden Teams sicher für die nächste Saison in der 3. Liga planen kann und wer für den Klassenerhalt noch auf den Verzicht einer weiteren Mannschaft angewiesen wäre.

Bereits um 10.00 Uhr wird Barmbek sich am Samstag ausnahmsweise mit dem Zug auf den Weg ins knapp 500 Kilometer entfernte Gelnhausen machen, um dort so ausgeruht wie möglich auflaufen zu können. Dabei erwartet die Hamburger eine volle, laute Kulisse, die zusammen mit ihrem Team alles für einen Erfolg geben wird. In Gelnhausen wird bereits von dem Ziel gesprochen, nicht nur zu gewinnen, sondern ‚die Großstädter mit einem phänomenalen Heimsieg, vielen Toren und einer großen Tordifferenz, die keine Zweifel fürs Rückspiel mehr lässt', auf die Heimreise zu schicken. Da wird die HGHB allerdings etwas dagegen haben und ihrerseits alles in die Waagschale werfen, um selbst für eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel zu sorgen. Eine leichte Aufgabe wird das für die Hamburger sicher nicht, denn der TV Gelnhausen hat 16 seiner 23 Punkte zuhause geholt und sich am letzten Spieltag mit einem Sieg bei der viertplatzierten HSG Rodgau Nieder-Roden in die Relegation gerettet. Die gefährlichsten Schützen hat der TVG in Rückraumlinks Sven Schreiber (130 Tore), Rückraumrechts Fabian Eurich (116) und Kreisläufer Björn Pape sowie Rechtsaußen Philipp Botzenhardt (82) und Linksaußen Yannick Mocken (76), bevor sich die restlichen Tore relativ gleichmäßig auf den Rest des Teams verteilen. Für die HGHB gilt es dabei vor allem, mit einem guten Rückzug möglichst wenig Tore über den Gegenstoß und die zweite Welle zuzulassen und eine robuste Abwehr gegen den Rückraum zu stellen. Auf jeden Fall kann die HGHB mit viel Selbstvertrauen auflaufen, denn in der gesamten Saison in der Staffel Nord gab es bis auf die beiden Top-Teams aus Altenholz und vom HSV kaum ein Team, gegen das die Barmbeker chancenlos waren. Zudem holten die Hamburger zuletzt inklusive der Relegationsspiele 7:1 Punkte und scheinen trotz der langen Saison nun im Endspurt voll da zu sein. Mit einer gewohnt sicheren Defensive, einer guten Torhüterleistung und kontrolliertem Tempo nach vorne sowie geduldig ausgespielten Angriffen und einer konsequenten Chancenverwertung, wird die HGHB mit Sicherheit auch gegen Gelnhausen bestehen können und sich in eine Lage versetzen, die im Rückspiel alle Möglichkeiten auf den Klassenerhalt lässt! Und egal, ob am Ende ein knapper oder hoher Sieg für ein Team oder ein Unentschieden an der Anzeigetafel steht, die Entscheidung fällt erst am Montag in Barmbek!

„Wir haben am Samstag wohl die weiteste Auswärtsfahrt in der Geschichte des Barmbeker Handballs vor uns. Auch das ist wieder eine Erfahrung, die viele meiner Spieler noch nicht gemacht haben. Gelnhausen ist für seine Heimstärke bekannt, verfügt über einen wurfgewaltigen Rückraum und eine sehr gute zweite Welle. Wir freuen uns auf eine volle Halle, werden Vollgas geben und dann schauen, was am Ende auf der Anzeigentafel steht", so HGHB-Coach Holger Bockelmann.

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