Konsequenter Finanzplan garantiert Hamburger Zukunft

Bild: Jürgen Pfliegensdörfer

3.Liga Nord
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Die Bilanz nach zwei Jahren kann sich sehen lassen: Der Handball Sport Verein Hamburg hat den Aufstieg in die 2. Liga erfolgreich geschafft und die Lizenz für die kommende Saison erhalten.

Die Ausgliederung der Profi-Herrenmannschaft in eine neu gegründete GmbH ist ebenfalls erfolgt. Beste Voraussetzungen, um in die neue Saison zu starten. Einziger Störfaktor: Die finanziellen Altlasten aus der Insolvenz 2016.

„Vor zwei Jahre fingen wir bei Null an – kaum Partner und Sponsoren, ein deutlich ausgedünnter Kader und mit hohen Verbindlichkeiten aus der Insolvenz 2016, die wir für die Fortführung des Spielbetriebs in der 3. Liga übernehmen mussten“, erklärt Sebastian Frecke, Geschäftsführer der HSM Handball Sport Management und Marketing GmbH. „Bis heute haben wir damit zu kämpfen, weil uns die Tilgungen hoch belastet und die laufende Liquidität immer wieder eingeschränkt haben.“

Um den Weg in die Zukunft solide zu gestalten und den betriebswirtschaftlichen Anforderungen an die 2. Liga zu entsprechen, wurde ein detaillierter Finanzplan aufgestellt, bei dem jeder eingenommene und vereinbarte Euro fest eingeplant ist und benötigt wird. Aufgrund von zeitlichen Verzögerungen im Ablauf bei Investoren-Vereinbarungen sieht sich der Verein aktuell einem Liquiditäts-Engpass ausgesetzt und konnte die Gehälter für den vergangenen Monat noch nicht begleichen. „Alle Spieler und Mitarbeiter wissen Bescheid und werden ihr Geld erhalten – nur leider mit einer Verzögerung“, so Marc Evermann, Präsident des Handball Sport Verein Hamburg.

Die Lizenz für die 2. Liga und die Zukunft des Vereins sind dennoch nicht gefährdet. „Die Zweitliga-Lizenz wurde mit der neuen GmbH beantragt. Die Liga ist mit Zahlen ab 01. Juli konfrontiert, kennt aber auch den Jahresabschluss des Vereins“, erklärt Evermann weiter. „Wir sind im Austausch mit allen. Dass es bis zum 30.06. eng werden könnte, war jedem bewusst. In 10 Tagen sind wir wieder vollkommen im Plan und können allen laufenden Verpflichtungen nachkommen.“

Sebastian Frecke wird die neu gegründete GmbH in Zukunft als Geschäftsführer führen und neben Gesprächen mit Sponsoren und Partnern auch für Spielerverträge verantwortlich sein. Er sieht die Insolvenz vor zwei Jahren als klare Warnung, die Fehler von damals nicht zu wiederholen: „Trotz finanzieller Vorbelastung haben wir uns nach oben gekämpft und das Klassenziel erreicht. Wir werden weiterhin jeden Stein umdrehen und durch konsequentes und vernünftiges Wirtschaften eine solide Basis für die Zukunft schaffen.“

Kommentare   

Jens Gröbke
+1 #1 Jens Gröbke 2018-05-30 20:22
Wünsche euch viel Erfolg
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