Mecklenburger Stiere bereiten sich vor

(Foto: Barbara Arndt)

3.Liga Nord
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Dass mit dem neuen Stiere-Coach Mannhard „Mücke“ Bech einiges anders läuft als die Handballstiere es bislang gewohnt waren – das war schnell klar. Eine andere Herangehensweise praktiziert der Coach auch in Sachen Vorbereitung. Im SVZ-Interview erklärt er, warum.

Bislang war der Juni immer der Urlaubsmonat der Stiere. Eine intensive Trainingswoche wurde jedoch schon absolviert…
Mannhard Bech: Für mich ist der Juni der wichtigste Monat mit Blick auf die nächste Saison. Und deshalb ist das Team nicht wie gehabt gleich in den Urlaub gegangen, sondern: 15 Trainingseinheiten innerhalb einer Woche wurden absolviert, bevor es in eine Pause ging. Es ist ein Kompromiss mit Rücksichtnahme auf die im Februar vorgefundene Situation. Es gab bereits Urlaubsplanungen, das war nicht optimal. Deshalb haben wir schon mal vorgelegt: Halle, Stadion, Halle… Ab 24. Juni geht es weiter. Momentan steht Erholung an. Aber für jeden Spieler gibt es auch in dieser Zeit einen individuellen Trainingsplan.

Wie sieht Ihre Vorbereitung aus?
Mannhard Bech: Das Training ist eine Sache. Ich möchte zudem die Rahmenbedingungen verbessern. Wir wollen deutlich professioneller aufgestellt sein. Dazu gehört eine physiotherapeutische Trainingsbegleitung ebenso wie die regelmäßige Unterstützung durch einen Athletiktrainer sowie gezieltes Coaching im Bereich Ernährung. Und das wird gut angenommen von den Männern. Außerdem suche ich für jeden individuell nach einer Rolle im Kader, die mannschaftsdienlich ist und sich an der Bereitschaft orientiert, für das gemeinsame Ziel ordentlich Gas zu geben. Der Aufstieg ist das aber definitiv nicht mit Blick auf die kommende Saison.

Wie ist es um die Kaderplanung bestellt?
Mannhard Bech: Nach der Verabschiedung von Bevan Calvert und Kay-Peter Larisch hat sich der Kader weiter verkleinert: Auch Marko Curcic und Uraki Marangko werden nicht mehr für die Stiere auflaufen. Mit Handballprofi Lutz Weßeling (RL) hatte Team Stiere bereits im Januar sehr früh eine Neuverpflichtung getätigt. An weiterer Verstärkung wird intensiv gearbeitet. Ich stehe zudem in engem Austausch mit Vereinssportlehrer Jörg Hubinger und Trainer Robert Schneidewind, um hoffnungsvolle Talente aus dem eigenen Nachwuchs in das Training der ersten Männer zu integrieren und an die Mannschaft heranzuführen. Ich möchte ein neues Gesicht und einen neuen Charakter des Teams vorantreiben.

Athletik, Jagen, 14 Meter – das sind Ihre Vokabeln im Moment. Was steckt dahinter?
Mannhard Bech: Den Ballführer „jagen“ und unter Druck setzen, 14 Meter vor dem Tor in Hochgeschwindigkeit den Ball empfangen – wir werden unsere Gegner zu Fehlern zwingen, nicht darauf warten, dass welche gemacht werden. In fünf Minuten auf sieben Tore wegrennen - das Wissen, genau dies zu können, werden wir entwickeln.

Nach Ende der Ligaspiele haben Sie und die Männer „Gas gegeben für die Region“. Wie haben Sie die Benefizspiele erlebt?
Mannhard Bech: Wie wir bei den Vereinen aufgenommen wurden und welches Interesse es für das Spiel der Stiere gab, das war schon beachtlich. Nach der anstrengenden Saison wäre natürlich eine Ruhephase gut gewesen. Aber ich gebe gern ein Kompliment an die Spieler: Sie sind mit Gelassenheit auf die Platte getreten und haben sich gut präsentiert. Das war schon eine runde Sache aus meiner Sicht. Die meckpommGas-Promotiontour hat auch uns viel Spaß gemacht.

Gute Erholung in den nächsten Tagen und dann eine starke Saisonvorbereitung.

Interview: Barbara Arndt

Foto: Schweißtreibende Tests wurden im Stadion Lambrechtsgrund absolviert. Foto: Barbara Arndt

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