Eintracht erkämpft sich in Hanau noch einen Punkt

(Foto: Eintracht)

3.Liga Ost
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Nach der Niederlage in Springe stand das Eintracht-Team schon wieder in einer fremden Halle auf dem Parkett. Diesmal war die Reise zur HSG Hanau gegangen und die Mannschaft wollte die Niederlage aus der Vorwoche unbedingt vergessen machen.

Doch am Ende reichte es für das Hildesheimer Team nur zu einem 25:25-Unentschieden vor 390 Zuschauern in der Main-Kinzig-Halle. Allerdings kämpfte sich Eintracht nach einem Drei-Tore-Rückstand in der zweiten Hälfte noch heran, doch am Ende sollte der ganz großen Wurf nicht mehr gelingen. Eintracht bleibt Tabellenführer der 3. Liga Ost, der Vorsprung ist aber weiter geschmolzen.

Im ersten Durchgang zeigten die Hausherren von Beginn an, dass sie dieses Spiel mit großem Kampf für sich entscheiden wollen. Die Hildesheimer dagegen taten sich schwer, dennoch verlief die Partie sehr ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich bei wechselnder Führung absetzen. In der Deckung bekam Eintracht nicht den nötigen Zugriff auf die Hanauer.
Als Robin John in der 24. Minute den 8:8-Ausgleich erzielte und die Gastgeber dazu mit einer Zeitstrafe belegt wurden, bestand für Eintracht aber die Gelegenheit, sich eine Führung zu erarbeiten. Doch stattdessen zog die HSG Hanau mit 10:8 davon und Eintracht ließ die Chance ungenutzt. Auch in der Folge gelang es der Mannschaft um Robin John nicht mehr, auszugleichen. Stattdessenerzielte das HSG-Team mit der Pausensirene das 14:12.

Nach dem Seitenwechsel mussten die Hildesheimer dem Pausenrückstand weiter hinterherlaufen, zumal die HSG sogar noch auf 15:12 und 18:15 erhöhen konnte. Trainer Gerald Oberbeck stellte sein Team nun etwas um und zog Maurice Lungela neben Andreas Simon und Robin John in denRückraum.In der Defensive brachte Jakub Strýc mehr Biss in die Deckung. Nachdem Niko Tzoufras zunächst auf 18:16 verkürzen konnte, holte Eintracht bei erneutem Ballbesitz eine Zeitstrafe für die Gäste und einen Siebenmeter heraus, den Andreas Simon aber vergab. Doch diegestandenen Spieler übernahmen jetzt nach dem 20:17-Rückstand Verantwortung und so trafen Robin John, Maurice Lungela und Andreas Simon in dieser Phase bis zum 22:21-Anschluss.

In der hoch spannenden Schlussphase schaffte Kapitän Robin John dann zweimal den Ausgleichstreffer zum 23:23 (53.) und 24:24 (55.). Nach dem 25:25-Ausgleich von Maurice Lungela begann ein wahrer Nervenkitzel in der Main-Kinzig-Halle. Beide Teams hatten in der Schlussminute noch einmal den Ball. Doch die Unparteiischen hoben für Eintracht ungewöhnlich schnell den Arm für das passive Spiel und ahndeten ein Foul an dem im Sprung befindlichen Maurice Lungela nicht, sodass der Siegtreffer nicht mehr gelingen sollte.

Dem Eintracht-Team verbleibt in der Tabelle nun noch ein einziger Punkt Vorsprung auf den Verfolger HC Elbflorenz und schon am kommenden Wochenende muss das Team von Trainer Gerald Oberbeck in eigener Halle mit der HSG Rodgau Nieder-Roden gegen einen starken Gegner aus dem oberen Tabellendrittel antreten.

Pascal Kinzel, Jakub Lefan – Johannes Kellner, Lukas Schieb, Andreas Simon (8/2), Max Berthold, Robin John (9/2), Maurice Lungela (4), Jakub Strýc, Niko Tzoufras (1), Lothar von Hermanni, Adam Papadopoulos, Nikos Passias (1), Ivan Kucharik (1)

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