Eintracht Hildesheim steigt auf

3.Liga Ost
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Es ist vollbracht! Eintracht Hildesheim kehrt nach zwei Jahren in der 3. Liga zurück in die 2. Handball-Bundesliga. Im Relegationsspiel gegen den TSB Heilbronn-Horkheim war ein sehr fokussiertes Eintracht-Team die bessere Mannschaft und gewann nach 14:11-Halbzeitführung am Ende mit 31:25.

Mit den gut 250 mitgereisten Hildesheimer Fans konnte die Mannschaft dann in der Enervie Arena in Hagen den Aufstieg in die 2. Bundesliga feiern. Eintracht hatte in Torhüter Jakub Lefan und Kreisläufer Niko Tzoufras zwei überragend aufgelegte Spieler im Team, die gemeinsam mit ihrer Mannschaft das Saisonziel erreicht haben. Bei der Rückkehr in Hildesheim wurde die Mannschaft dann von den Fans an der heimischen Arena empfangen und gefeiert. Gemeinsam mit Eintracht Hildesheim wird der VfL Eintracht Hagen in die 2. Liga aufsteigen.

Es war von Beginn an ein starker Auftritt der Mannschaft aus Hildesheim. Eintracht war auf den Punkt konzentriert und konnte in Bestbesetzung antreten. Unter der Woche waren Adam Papadopoulos und Jakub Lefan noch in ärztlicher Behandlung, doch sie waren ebenso wie Maurice Lungela rechtzeitig zur Partie zur Stelle. Jakub Lefan bekam zwar die ersten Bälle auf sein Tor nicht zu fassen, aber nach einigen Minuten war er endgültig im Spiel und sollte mit 24 Paraden in der Partie am Ende zu einem der Matchwinner werden. Bis zum 6:6 nach 10 Minuten blieb die Partie noch völlig ausgeglichen, doch dann holte sich Eintracht eine Führung, die bis zum Schlusspfiff nicht mehr abgegeben wurde. Die Hildesheimer konnten immer wieder Niko Tzoufras in Position bringen, der vom Kreis für Tore sorgte. In der Defensive gelang es der Mannschaft, den Horkheimer Angriff in Schach zu halten. Zwar erzielte Topshooter Sebastian Heymann am Ende neun Tore, doch etliche Aktionen und Würfe von ihm konnten insbesondere auch von Niko Tzoufras und Jakub Lefan abgewehrt werden. Außer Linksaußen Marcel Lenz konnten die anderen TSB-Angreifer nicht das Ruder herumreißen. Mit der Pausensirene erhöhte Eintracht dann noch auf 14:11 und verpasste dem Gegner damit einen Dämpfer.

Nach der Pause erhöhte Eintracht dann zwar auf 17:13, musste allerdings in der 37. Minute eine Drucksituation überstehen, als der TSB auf 18:17 herankam. Doch in dieser Phase bewies Jakub Strýc starke Nerven und verwandelte den Siebenmeter zum 19:17. Anschließend erhöhte Maurice Lungela auf 20:17. Obwohl man Eintrachts Rechtsaußen seine Schmerzen im Knie ansehen konnte, biss er auf die Zähne und zeigte eine starke Leistung. In den letzten zwölf Minuten zeigte dann Andy Simon seine Klasse. Er hatte über die gesamte Partie wieder in der Deckung viel Einsatz gezeigt, jetzt aber machte er auch im Angriff die wichtigen Tore. Er erhöhte unter dem Jubel der lautstarken Hildesheimer Anhänger zunächst auf 25:21 und machte später die Treffer zum 27:22 und 28:22. Die Partie schien jetzt fast entschieden, doch in dem Alles-oder-Nichts-Spiel musste die Mannschaft von Trainer Gerald Oberbeck bis zum Schluss konzentriert bleiben. Spätestens aber als Torhüter Jakub Lefan in der 57. Spielminute den Ball im leeren Horkheimer Tor zum 30:23 unterbringen konnte, war die Partie entschieden. Mit der Schlusssirene beim 31:25 kannte der Jubel dann keine Grenzen und die Mannschaft konnte gemeinsam mit den vielen mitgereisten Fans feiern.

Nach der Heimfahrt nach Hildesheim wurde noch im Foyer der Volksbank-Arena gemeinsam gefeiert. Das zweite Relegationsspiel gewann der VfL Eintracht Hagen mit 31:25 gegen die HSG Nord Henstedt-Ulzburg. Hagen steigt damit ebenfalls in die 2. Liga auf.

Jakub Lefan (1), Pascal Kinzel, Leon Krka - Lukas Schieb, Andy Simon (3), Max Berthold, Robin John (5/3), Maurice Lungela (3), Jakub Strýc (1/1), Niko Tzoufras (11), Lothar von Hermanni (4), Adam Papadopoulos (1), Nikos Passias, Ivo Kucharik (2)

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