TVG gastiert in Göttingen

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3.Liga Ost
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Mit dem TV Großwallstadt ist wieder zu rechnen. Noch vor der Begegnung am kommenden Sonntag, ab 17 Uhr gegen den Northeimer HC in Göttingen, steht der Verein als Meister der dritten Liga Ost fest. Während für ihn die Zeit des Rechnens, wie vieler Punkte es noch bedarf, um endlich

am Ziel zu sein, damit vorbei ist, hat der Rechenschieber beim Gastgeber noch Hochkonjunktur. Der erst vor der Runde aufgestiegene NHC will nämlich keineswegs wieder zurück in den landesweiten Spielbetrieb. Mit Tabellenrang elf und drei Punkten Abstand vor einem Abstiegsrang liegen die Südniedersachsen vier Spieltage vor Rundenende chancenreich im Rennen, das letzte Wort ist allerdings noch nicht gesprochen.

In der Saison 2014/15 spielten die norddeutschen Kreisstädter zuletzt für ein Jahr in der dritthöchsten Spielklasse, mussten sich aber am Rundenende mit 15:45-Punkten direkt wieder aus diesem Kreis verabschieden. Diesmal haben sie bereits acht Zähler mehr auf ihrem Konto und beweisen eigentlich, dass ihr Trainer Carsten Barnkothe schon vor der Runde einen ganz guten Instinkt unter Beweis gestellt hatte. 28 Zähler, so hatte er gemutmaßt, brauche man wohl, um der Spielklasse über das Rundenende hinaus erhalten zu bleiben. Eine nach derzeitigem Stand durchaus ziemlich realistische Größenordnung.

Auf dem angepeilten Weg zum Klassenerhalt wartet auf den NHC allerdings ein Restprogramm, das es ziemlich in sich hat. Neben dem Gastspiel des Meisters aus Großwallstadt trifft der Verein in eigener Halle auch noch auf den Tabellenzweiten Erlangen und muss zudem in Hanau bei der nach dem TVG zweitstärksten Heimmannschaft und der sehr überzeugenden zweiten Vertretung des SC Magdeburg ran. Sollte Northeim dieses harte Schlussprogramm meistern, hätte es den Klassenerhalt wohl auch verdient.

Auch wenn der TVG den durchaus ziemlich sympathisch auftretenden Handballern aus dem 2011 aus den Vereinen Northeim, Hammenstedt und Hillersee hervorgegangenen Northeimer HC den Klassenerhalt durchaus wünschen würde, ist man selbst natürlich noch mehr an einem Ausbau der eigenen Erfolgsserie interessiert. Seit mittlerweile 20 Partien musste sich Großwallstadt nämlich angesichts von 19 Siegen und einem Unentschieden in Folge schon nicht mehr geschlagen geben und will nun diese beeindruckende Bilanz auch in Göttingen fortführen. Zum Auftritt des traditionsreichen TVG weicht der Verein nämlich in die dortige Sparkassenarena aus. In der Heimspielstätte des Basketballbundesligisten BG Göttingen hofft der Hausherr am Sonntagnachmittag auf eine vierstellige Besucherzahl. Der NHC gibt sich im Vorfeld jedenfalls durchaus forsch und will mit schnellem Spiel und sehr großer mannschaftlicher Geschlossenheit dafür sorgen, dass er nach dem Gastspiel des TVG zumindest für einen Tag lang mit der in den Geschichtsbüchern eigentlich vollkommen anders verorteten Göttinger Sieben konkurrieren kann.

Nachdem Northeim zu Rundenbeginn sogar vor seinem Gegner im Klassement stand und im Hinspiel dem TVG im vorderen Mittelfeld noch recht dicht auf den Fersen war, haben sich seit dem 34:23 in Elsenfeld die Teams allerdings stark auseinander entwickelt. Jüngst folgten vier Siegen und wachsenden Hoffnungen bei den Niedersachsen zurück auf den Boden der Tatsachen führende drei Niederlagen. Dennoch befindet sich Northeim in Bezug auf sein Saisonziel Klassenerhalt derzeit durchaus auf Kurs.

Ob dies allerdings mit Punkten gegen den TVG erreicht werden kann, ist dann doch fraglich. Der Gast hat in den letzten Monaten viel an zusätzlicher Stabilität, neuerlichem Selbstvertrauen und Begeisterung gewonnen. Weil der TVG auch trotz der bereits feststehenden Meisterschaft auf die Begeisterung seiner Fans wird setzen können, muss ihm auch vor der 250 Kilometer langen Auswärtsfahrt nicht bange sein.

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