Erlanger Wochen erfolgreich beendet

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3.Liga Ost
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Die weiße Weste bleibt ohne ein Fleck. Im 6. Saisonspiel landete der ThSV Eisenach den 6. Saisonsieg, schloss die Erlanger Woche mit einem 36:28 (19:13)-Erfolg beim TV Erlangen-Bruck ab und fiebert nun dem Ligagipfel am Samstag, 06.10.2018 entgegen, wenn die SG Nußloch in die Werner-Aßmann-Halle kommt.

So richtig zufrieden war man am vergangenen Samstag in der Erlanger Karl-Heinz-Hiersemann-Halle nicht. „Wir ließen uns nach einer souverän gestalteten ersten Halbzeit plötzlich das Spiel der Gastgeber aufzwingen, verloren unseren Rhythmus“, ärgerte sich Eisenachs Abwehrrecke Duje Miljak. „Frühzeitig, beim 14:7, hatten wir das Spiel an uns gerissen. Ärgerlich, die zehn Minuten im zweiten Abschnitt, als Erlangen bis auf drei Treffer heran kam“, konstatierte Adrian Wöhler. „Der ThSV Eisenach hat die erste Halbzeit überwiegend souverän gestaltet, aus der Abwehr zu erfolgreichen Gegenstößen angesetzt“, befand Eisenachs inzwischen im Fränkischen lebendes Handballurgestein Rainer Osmann.

Durch eigene Schussligkeiten sei der komfortable Vorsprung bis auf drei Treffer geschmolzen. Beim 24:27 (47.) witterten die Hausherren um ihren Spielmacher Philip Hirning und Rückraum-Shooter Marius Hümpfer ihre Chance. „Doch der ThSV Eisenach hat hernach diese Schwächephase korrigiert“, fügte Rainer Osmann hinzu. „Ja, wir haben dann wieder zu unserer Linie gefunden“, erklärte auch Duje Miljak. Linksaußen Adrian Wöhler und Kreisspieler Justin Mürköster fanden sich gleich doppelt zum 24:29 (59.). Zwei Fackeln von Alexander Saul zappelten zum 27:34 (58.). Der Linkshänder benötigte für seine 8 Treffer 11 Versuche. Adrian Wöhler wartete erneut mit einer ausgezeichneten Wurfbilanz auf. Für seine 10 Treffer, vielfach per Tempogegenstoß, brauchte er 11 Versuche. Die Gesamt-Torwurfeffektivität lag bei beachtlichen 76,6 Prozent. Dem Gegenüber stehen allerdings erneut 28 Gegentreffer; resultierend aus technischen Fehlern bei eigenem Ballbesitz sowie kollektiven und individuellen Patzern im Abwehrverband. „Wir müssen unsere eigenen Fehler minimieren“, betonte Sead Hasanefendic, der Coach des ThSV Eisenach. Er setzte über weite Strecken auf sein Stammpersonal. Martin Potisk, leicht angeschlagen, verfolgte die Partie nur auf der Bank. Positiv an diesem Abend aus Eisenacher Sicht, das 50-minütigew Comeback von Rechtsaußen Willy Weyhrauch (s. Foto) nach langer Verletzungspause (5 Würfe – 4 Treffer). Der junge aus Wernshausen stammende 20-jährige im ThSV-Nachwuchsprojekt gereifte Torhüter Lars Kremmer parierte während seines 44-minütigen Einsatzes 10 Bälle und empfahl sich für weitere Aufgaben. „Einfach grandios, wie wir erneut durch unsere mitgereisten Fans unterstützt wurden“, betonten Manager Rene Witte und Adrian Wöhler.

Die blau-weiße Fanschar begrüßte einen im Team der Gastgeber lautstark. Jason Mignon. Der ehemalige Eisenacher, jetzt mit seiner Freundin in Sulzbach beheimatet und eine Ausbildung bei der bayrischen Polizei absolvierend, gehört zum Kader des TV Erlangen-Bruck. Der Rückraumspieler erhielt an diesem Tag erneut nur einen Kurzeinsatz. „Ich habe mich riesig gefreut, viele bekannte Gesichter wieder zu sehen“, betonte Jason Mignon, der sich mehr Einsatzzeiten wünscht. Seine Qualitäten scheinen noch nicht geschätzt zu werden….

Der ThSV Eisenach spielte im ersten Abschnitt nahezu komplett in der Stammformation mit Adrian Wöhler auf Links- und Willy Weyhrauch auf Rechtsaußen, Daniel Luther, Marcel Schliedermann und Alexander Saul (von Duje Mijak für Abwehraufgaben abgelöst) im Rückraum und Justin Mürköster am Kreis. Nach einer ausgeglichen Auftaktphase mit einer 5:4-Führung der Hausherren (11.) zogen die Wartburgstädter nach Balleroberungen und schnellem Umschaltspiel auf 5:10 davon (16.). Willy Weyhrauch hatte gerade eingenetzt. Alexander Saul gab Kostproben seiner Wurfvarianten. Einen maßgeschneiderten Steilpass des eingewechselten Keepers Lars Kremmer verwertete Adrian Wöhler zum 6:12 (18.). Ein Schliedermann-Ball zappelte zum 8:15 (24.). Sehenswert der Spielzug zu Justin Mürköster zum 9:16 (25.) und die Rückhandablage von Daniel Luther zu Adrian Wöhler zum 10:17 (26.).

Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff der sicher die Partie leitenden Refeees Felix Pusch und Stefan Weiße verwertete Adrian Wöhler ein Zuspiel von Daniel Luther zum 13:20 (31.). Eisenach ginge nach dem 19:26 (40.) Konzentration und Zielstrebigkeit verloren. Die Preßdeckung gegen Marcel Schliedermann und der arteigene Stil der Gastgeber behagte überhaupt nicht. Marius Hümpfer traf ein um das andere Mal für die Gastgeber, feierte jeden seiner Treffer. Beim 24:27 (47.) wackelte kurzzeitig der Eisenacher Sieg. Erst fanden sich Adrian Wöhler und Justin Mürköster, dann Alexander Saul und Armend Alaj. Beim 24:30 (50.) war aus Eisenacher Sicht wieder alles im Lot. Jonas Richardt zeichnete sich für den 36. Eisenacher Treffer verantwortlich.

TV Erlangen-Bruck : Goebel, Naglik (ab 31.); Meyer (2), Mücke (3), Hirning (5), Hümpfer (8), Völcker, Krämer (65/1), Mignon, Scholten, Schneck (2),Kohler (2), Duscher, Wolf, Mangen, Härtl

 

ThSV Eisenach : Gorobtschuk (1.-11.); Kremmer (11.-55.), Brand (55.-60.); Iffert, Bogatzki, Wöhler (10), Potisk, Luther (4/2), Miljak, Schliedermann (4), Richardt (1), A. Alaj (2), Streckhardt, Mürköster (3), Weyhrauch (4), Saul (8/2)

Siebenmeter : TV Erlangen-Bruck 2/1 – ThSV Eisenach 5/4

Zeitstrafen : TV Erlangen-Bruck 5 x 2 Min. – ThSV Eisenach 5 x 2 Min.

Schiedsrichter : Pusch/Weiße

Zuschauer : 458 in der Karl-Heinz-Hiersemann-Halle Erlangen

 

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