Hanau muss Derbysieg teuer bezahlen

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3.Liga Ost
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Die HSG Hanau lässt im Derby gegen den TV Gelnhausen nichts anbrennen und bezwingt den Lokalrivalen vor über 800 Zuschauern im Hexenkessel Main-Kinzig-Halle letztlich souverän mit 26:22 (11:10). Mit 10:4 Punkten klettert das Team von Trainer Patrick Beer dadurch in der 3. Handball-Liga Ost auf den fünften Tabellenplatz.

„Wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird und haben uns entsprechend darauf vorbereitet. Es war kein schönes Spiel, aber wir haben wahnsinnig gefightet und am Ende einen verdienten Arbeitssieg eingefahren", sagte Beer nach der Partie.

Die Freude über den Sieg wurde allerdings durch die Verletzung von Jannik Ruppert getrübt. Der Rückraumspieler verletzte sich früh in der Partie und droht mit Verdacht auf Mittelhandbruch längere Zeit auszufallen. Damit erhöht sich das Lazarett auf mittlerweile fünf Stammkräfte. Schließlich stehen mit Yannick Ahouansou, Lucas Lorenz, Patrick Pareigis und Max Bergold vier weitere Akteure noch mehrere Wochen nicht zur Verfügung.

Beide Teams lieferten sich von Beginn einen Kampf um jeden Zentimeter. Dennoch blieb die Partie in jeder Phase bemerkenswert fair. In einer temporeichen Begegnung hatte die HSG Hanau im ersten Durchgang meist immer die Nase vorne, auch wenn es bis dahin ein Duell auf Augenhöhe war. Leichte Fehler auf beiden Seiten verhinderten, dass sich ein Team absetzen konnte. So ging man mit einem 11:10-Halbzeitstand zugunsten der Gastgeber in die Pause.

Im zweiten Durchgang gelang es der HSG Hanau sich sukzessive abzusetzen. Die Vorentscheidung fiel zwischen der 41. und 48. Minute als man sich von 15:13 auf 20:15 absetzen konnte. „Wir haben es nicht geschafft, ins Rollen zu kommen und haben im Vergleich zu den Spielen zuvor nicht ganz unseren Rhythmus gefunden", sagte Gäste-Coach Peter Jambor nach dem Spiel.

Die Grimmstädter indes konnten sich einmal mehr auf eine starke Abwehr verlassen, in der Benedikt Müller frühzeitig Sebastian Schermuly zwischen den Pfosten ersetzt hatte und eine starke Partie ablieferte. Nichtsdestotrotz hatte auch Schermuly einen wichtigen Anteil am Erfolg, als er innerhalb einer Minute gleich zwei Siebenmeter parieren konnte.

Im Angriff zeigte Neuzugang Michael Hemmer, dass er immer besser ins Spiel der HSG integriert ist. Er erhielt ebenso ein Sonderlob von Beer wie Marius Brüggemann der einmal mehr eine bärenstarke kämpferische Leistung ablieferte. Bemerkenswert ist auch die Formkurve von Jan-Eric Ritter, der acht von neun Siebenmetern verwandeln konnte und zum erfolgreichsten Schützen des Abends avancierte. Ihm folgte Marc Strohl mit vier Treffern.

„Wir haben ganz viele Kämpfer im Team und haben mit einer geschlossenen Mannschaftsleitung heute gewonnen. Ich bin einfach nur froh, dass die Punkte in Hanau geblieben sind", zeigte sich Beer hinterher erleichtert.

Bereits am kommenden Freitag (20.15 Uhr, Dreispitzhalle) steht das nächste Derby auf dem Programm. Dann muss die HSG Hanau bei der SG Bruchköbel antreten. Dort erwartet die Hanauer ein ganz heißer Tanz, schließlich muss das Tabellenschlusslicht unbedingt punkten, um im Kampf um den Klassenerhalt nicht den Anschluss zu verlieren.

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Letzte Aktualisierung: 15.10.2018 21:08:56
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