Nur ein Punkt für den VfL Eintracht Hagen

(Foto: Marcel Schweppe)

3.Liga West
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Einen weiteren bitteren Rückschlag musste Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen im Kampf um die direkte Rückkehr in die 2. Bundesliga vor 600 Zuschauern gegen den TSV Bayer Dormagen hinnehmen.

Zwar bedeutete das Remis am Ende für die Sieben von Trainer Lars Hepp eher einen Punktgewinn als einen –verlust, doch dürfte der Meisterschaftskampf, in dem die Grün-Gelben nach der Hinrundenbilanz ohnehin Außenseiter waren, zugunsten des Neusser HV entschieden sein, sollte der Primus morgen gegen den Longericher SC nicht stolpern. Besonders verärgert registrierten viele Besucher die zwei Gesichter, die der VfL einmal mehr an den Tag legte.

Die Startphase gehörte nämlich eindeutig den Gastgebern, schnell erspielten sich Torjäger Sebastian Schneider und Co. eine 6:3-Führung (12.). Bereits in dieser Phase deutete sich das große Manko der Eintracht an diesem Tage an: Die Chancenverwertung gepaart mit vermeidbaren Fehlern, die dem Gegner in die Karten spielen. Die Folge: Innerhalb von vier Minuten glichen die Wiesel zum 6:6 aus, kamen immer wieder über den starken Halblinken Max-Leon Bettin sowie seinen kongenialen Partner auf dem linken Flügel, Pascal Noll, zum Erfolg. Den Schreck des Ausgleichs schüttelten die Hagener indes schnell aus den Knochen, lagen bis zum 12:9 (27.) stets in Front. Doch anstatt die Führung weiter auszubauen, und den Gegner zu demoralisieren, ließen die bereits benannten Mängel die Gäste nochmals Morgenluft wittern und bis zum Pausenpfiff ausgleichen. „Das war wirklich sehr ärgerlich, Dormagen war mit dem Unentschieden mehr als gut bedient“, resümierte Hepp.

Im zweiten Abschnitt kam es dann so, wie in solchen Fällen im Sport nur zu üblich. Plötzlich waren weder Bettin noch Kevin-Christopher Brüren von der Eintracht-Defensive zu stoppen, nun lagen die Wiesel konstant vorne. Beim 19:16 (39.) von Bettin waren es erstmals drei Treffer – und diesem Rückstand liefen die Gastgeber bis in die 57. Minute hinterher, bewiesen dann aber Moral. „Nachdem wir Bettin in Manndeckung genommen haben, ist das Spiel der Gäste ins Stocken gekommen und wir hatten einige Ballgewinne zu verzeichnen, haben in dieser Phase zudem gut unsere Überzahlsituationen ausgespielt“, analysierte Hepp. Nach dem viel umjubelten Ausgleichstreffer von Dragan Tubic (s. Foto) mussten die Fans der Hausherren dann aber noch einmal zittern, ehe sie sich wenigstens über einen hart erkämpften Punkt freuen durften.

„Leider mussten wir dem Drei-Tore-Rückstand zu lange hinterherrennen und hatten zudem noch die Zeitstrafe gegen Thomas Rink kurz vor dem Ende zu verkraften“, bedauerte Hepp – dem vor allem die verpasste mögliche hohe Führung zum Pausentee schwer im Magen liegen dürfte. Lobend merkte der Übungsleiter indes die gute Abwehrleistung der fünf verbliebenen Akteure an, die den Dormagenern in den Schlusssekunden keinen Wurf auf das Tor ermöglichten – und darüber hinaus auch den finalen Freiwurf von Bettin blockten.

VfL: Mahncke (1.-36., 49.-60.), Halfmann (37.-48.); Lindner (n.e.), Karacic (n.e.), Tubic (3), Schneider (5), Fauteck, Rink, Renninger (2), Reinarz (6), Gaubatz (4), Ciupinski (1), Prokopec (5/3), von Boenigk (2).

TSV: Genz, Bartmann; Bettin (10), Pötzsch (1), Eisenkrätzer (1), I. Hüter, Kübler (2), Noll (6), P. Hüter, Brüren (7), Morante Maldonado, Stutzke, Hüfken (1).

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Letzte Aktualisierung: 30.03.2017 16:33:34
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