Für die Gummersbacher U23 war in Minden mehr drin

Foto: VfL)

3.Liga West
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Die U23-Mannschaft des VfL Gummersbach hat sich am Samstagabend mit dem Team des TSV GWD Minden II nach einem 27:27 (13:13) die Punkte geteilt.

Der VfL konnte seine zu Beginn gezeigte starke Leistung, die in einer Fünf-Tore-Führung mündete, nicht über die komplette Distanz abrufen, so dass am Ende ein Punkt nach Westfalen ging. Vor der Partie hätte jeder einen Punktgewinn für den VfL als klaren Erfolg der Mannschaft verbucht. So sprach Akademieleiter Maik Pallach nach dem Spiel auch von einem Punktgewinn für den VfL, räumte allerdings auch ein, dass das Ergebnis gerade mit Blick auf die ersten 20 Minuten der Partie doch eher enttäuschend sei.

In dieser Phase hatten die Gummersbacher den leicht favorisierten Gästen überraschend klar die Stirn geboten. Nach ausgeglichenem Auftakt zog der VfL beim Stand von 2:2 (2. Min.) davon. Und als Robert Barten (s. Foto - 6.) das 5:2 erzielt hatte, nahm Minden bereits die erste Auszeit. Was den Gästen aber nicht half, denn es war weiterhin die Gummersbacher U23, die dem Spiel den Stempel aufdrückte, so dass Albin Xhafolli, der später wegen seiner alten Verletzung ausfiel, nach neun Minuten zum 8:4 traf. Doch der Gummersbacher Lauf sollte nicht
mehr lange Bestand haben. Nachdem erneut Xhafolli in der 15. Minute den elften Gummersbacher Treffer zum 11:6 markiert hatte, stellten die Hausherren fortan das Tore werfen komplett ein. Minden bedankte sich und war nach 21. Minuten beim Stand von 11:9 wieder dran, so dass nun die Gummersbacher Bank die grüne Karte zog. Doch nach der Auszeit fand der VfL nicht mehr zurück zu seiner starken Anfangsphase, so dass Minden bis zum Seitenwechsel wieder auf Null gestellt hatte.

Beim Stand von 13:13 wurden die zweiten 30 Minuten angepfiffen, die ein Match auf Augenhöhe waren. Wie schon in den ersten 30 Minuten war die Gummersbacher Defensive im Innenblock um Robert Barten und Marcel Timm eine Bank. Keines der beiden Team war in der Lage, sich mehr als zwei Tore vom Gegner abzusetzen, ehe es schon kurz danach wieder unentschieden stand. Hinzu kamen auf beiden Seiten viele liegen gelassenen Chancen sowie technische Fehler. Als der TSV dann in den Schlussminuten zum 27:27 (59.) ausgeglichen hatte und in den letzten 60 Sekunden erneut in Ballbesitz war, deutete sich bereits eine Gummersbacher Niederlage an. Doch der VfL überstand den letzten Angriff der Mindener unbeschadet, so dass man am Ende tatsächlich von einem gewonnenen Punkt sprechen durfte.

„Das 11:6 war der Knackpunkt in der Partie“, sagte später Pallach. Danach habe Albin Xhafolli verletzungsbedingt aussetzen müssen, was den VfL auf der rechten Angriffsseite klar geschwächt habe . Aber auch sonst habe das Team fortan seine Abschlussqualitäten vermissen lassen. „Und wir rennen auch nicht mehr so viel“, wie Pallach betonte. Nach dem Seitenwechsel habe das Publikum einen Schlagabtausch zweier Mannschaften mit zwei starken Rückraumschützen erlebt. Auf Seiten der Mindener mit Christopher Kunisch und auf der Seite des VfL mit Fynn Herzig. Wichtig sei gewesen, dass der VfL das direkte Duell gegen den Tabellennachbarn Minden nicht verloren habe. „Was uns gegen Ahlen ja bereits nicht gelungen ist.“

Für die sehr schwere Aufgabe gegen Ligaprimus Neuss am kommenden Samstag sei das Remis gegen Minden eine gute Motivation gewesen, findet der Akademieleiter. Die Fehler, die die U23 gegen den TSV gemacht habe, gelte es in der Vorbereitung abzustellen.

VfL: Schöneseiffen (2/2), F. Jaeger (5), Starcevic (1), M. Jaeger (5), Xhafolli (3), Barten (1), Herzig (6), Timm (2), Stüber (2).

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