Hagens Coach warnt vor Leichlingen

(Foto: VfL)

3.Liga West
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Zum Saisonendspurt kehrt Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen nach drei Auswärtsspielen in Serie wieder in die heimische Enervie Arena zurück und empfängt den Tabellen-Fünften Leichlinger TV.

„Das ist ein richtig starker Gegner“, warnt Trainer Niels Pfannenschmidt (s. Foto), verweist dabei auf die zweitstärkste Offensive der Liga. Den besten Angriff dürfen indes aktuell die Grün-Gelben ihr Eigen nennen, haben dazu gegenüber den Gästen zumindest auf dem Papier Vorteile in der Defensive: Während Hagen hier auf dem dritten Platz rangiert hat einzig Schlusslicht SG Ratingen mehr Gegentreffer hinnehmen müssen, als die Mannschaft von Frank Lorenzet. Im Hinspiel setzte sich die Eintracht angeführt von den siebenfachen Torschützen Sebastian Schneider, Julian Renninger und Jan-Lars Gaubatz standesgemäß 35:30 durch, verpasste dabei gar einen möglichen höheren Erfolg.

Mit ihrer individuellen Klasse – Pfannenschmidt verweist hierbei vor allem auf die „richtig guten Handballer“ Valdas Novickis, David Hansen und Tim Hilger im Rückraum – können die Leichlinger jedem Gegner das Leben schwer machen. „Sie hatten einiges an Verletzungspech, da wäre sonst sicherlich mehr möglich gewesen“, unterstreicht Pfannenschmidt, der außerdem den Ideenreichtum von Lorenzet hervorhebt: „Er hat immer viele Überraschungen parat, für die wir uns wappnen müssen. Daher ist die Vorbereitung auf dieses Spiel auch schwer, wir müssen uns noch intensiver mit diesem Gegner beschäftigen, als wir es ohnehin tun, müssen von der ersten Sekunde an zu einhundert Prozent da sein.“

Das spielfreie Wochenende nutzten Kapitän Pavel Prokopec und Co. um die Seele baumeln zu lassen und psychisch Kraft zu tanken – die Vorwoche stand hingegen ganz klar im Zeichen harter Arbeit im physischen Bereich, hinzu kamen Teambuilding-Maßnahmen. Sehr zur Zufriedenheit des Trainer kehrten nun auch die zuletzt erkrankten Tim Lindner und Milan Weißbach ins Mannschaftstraining zurück.

Auch die darauffolgende Partie bestreiten die Hagener zuhause, Gegner ist dann der direkte Verfolger Longericher SC. Zum Abschluss der regulären Saison reist die Pfannenschmidt-Sieben dann zum Neusser HV, im Anschluss richten die Grün-Gelben die Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga aus – sofern sie den zweiten Rang erfolgreich verteidigen.

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