Schalksmühle unterliegt der HSG Krefeld

Foto: Jenny Seidel

3.Liga West
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 Am dritten Spieltag hat es die SG Schalksmühle-Halver zum ersten Mal erwischt. Bei der HSG Krefeld unterlag die Mannschaft von Trainer Stefan Neff und „Co“ Hans-Peter Müller letztlich verdient mit 29:25 (15:11) Toren Unterschied.

Für Zählbares kam eine gut spielende SG dabei nicht in Frage, da man sich zu viele Nachlässigkeiten leistete, die das Top Team aus Krefeld gnadenlos ausnutze.

Auch wenn die HSG Krefeld nun in der Glockenspitzhalle ihre Heimspiele austrägt und auf den Namen „Eagles“ hört, so blieb beim Gastspiel der SG Schalksmühle-Halver doch vieles beim Alten. Der Kader der HSG ist auch in dieser Spielzeit einer der qualitativ besten in Liga drei. Neben den altbewährten Kräften Phillip Ruch, Steffan Nippes oder auch Tim Gentges gesellten sich im Sommer Jens Reinarz und Simon Ciupisnki aus Hagen zur Mannschaft von Olaf Mast. Das die HSG zu den Titelanwärtern in Liga drei gezählt wird, überrascht wohl die wenigsten Zuschauer des Handballs.

Trotzdem taten sich sowohl die Krefelder als die SG Schalksmühle-Halver zu Beginn mehr als nur schwer, Chancen zu kreieren. Die SG versuchte es mit einer mit neuen Aufstellungen Lösungen gegen die offensiv interpretierte 5:1 Deckung der Gastgeber zu finden. So tauchte erstmals seit seiner Verpflichtung vor zwei Jahren Todor Ruskov auf der rechten Außenposition auf, Fabian Hecker spielte hingegen im Rückraum. Dennoch wirkten die Angriffe zu konzeptlos, einfache Fehler und vergeben Würfe prägten zudem das Bild der Anfangsphase. Auch auf Krefelder Seite dauerte es, ehe man einen Spielfluss fand. Viele Fehler und Ungenauigkeiten bei den Spielzügen ließen den Angriffsmotor der Gastgeber stocken. Lediglich ein Marcel Görden auf Krefelder Seite bekam die SG Schalksmühle- Halver nicht so richtig in den Griff, der quirlige wie agile Kreisläufer holte entweder Siebenmeter heraus oder vollendete selber aus phasenweise unmöglicher Wurfposition.

So ging die HSG zunächst auch in Führung, die Krefelder 3:1 Führung (11.), ehe die SG besser ins Spiel fand. Zweimal Weßeling, sowie der mittlerweile auf Rechtsaußen gestellte Hecker und Merhar drehten die Partie zugunsten der Gäste (4:5, 15.). Zwei Unterzahlsituationen sowie ein nun stark aufspielender Tim Gentges im rechten Rückraum drehten den Spieß wiederum um (7:5, 21). Anschließend wurde es hitzig, ließ sich ausgerechnet der so gute Tim Gentges nach Foulspiel von Lukas Hüller zu einer Beleidigung hinreißen. Während Hüller zurecht eine zwei Minuten Zeitstrafe aufgebrummt bekam, durfte Gentges gar nicht mehr mitwirken. Der 30-jährige Polizeibeamte bekam von den Schiedsrichtern erst die rote, dann die blaue Karte gezeigt. So beraubte sich die HSG selber ihrer stärksten Waffe, gab der SG zudem die Chance wieder in Führung zu gehen. Weil diese nun aber zu körperlos deckte, sich vorne außerdem die Zähne an HSG Torwart Stefan Nippes ausbiss, lag die Neff Sieben plötzlich wieder weiter im Hintertreffen (15:11, HZ).

Auch ein früher Doppelschlag von Weßeling und Merhar brachte keine entscheiden Wende. Grund dafür waren zu viele kleine, aber entscheidende Fehler seitens der Gäste, die nun offensiv wie defensiv zu kopflos agierten. Die Gastgeber ihrerseits machten aus wenig sehr viel, Gerit Kuhfuß Tor ins verwaiste Gehäuse der SG Schalksmühle-Halver (20:16,41.) stellte wieder einen vier Tore abstand her. Einiges gelang der SG an diesem Nachmittag, bei weitem aber nicht genug. Fehlpässe, (fragliche) Zeitstrafen und weiteren Kleinigkeiten standen der SG immer wieder im Wege. Zwar blieb die SG an den Gastgebern dran, auch und vor allem weil Florian Diehl im rechten Rückraum dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Gegen eine HSG Krefeld, die bei weitem keinen überragenden Handball spielten, reichte das alleine aber nicht aus. Nach 45 Minuten führte die HSG 21:17, nach 52. mit 25:21. Zwar probierten die Gäste noch vieles, brachten unter Anderem den siebten Feldspieler und eine Manndeckung gegen Ciupisnki auf die Platte. Zwei Fehlwürfe durch Hecker, sowie ein Tor von HSG Linksaußen Max Zimmermann besiegelten letztlich aber die Niederlage, am Ende besiegte die HSG Krefeld die SG Schalksmühle-Halver mit 29:25 Toren.

Foto: Viel Durchschlagskraft und Einsatz: Florian Diehl zeigte im zweiten Durchgang eine gute Leistung. (Foto: Jenny Seidel )

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Letzte Aktualisierung: 25.09.2017 02:57:09
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