Krefelds aufopferungsvoller Kampf wird nicht belohnt

Bild: Foto-Lächler

3.Liga West
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Die Krefelder Eagles forderten dem TuS Ferndorf im Spitzenspiel der 3. Handballbundesliga West alles ab und waren rund 45 Minuten die bessere Mannschaft. Dennoch gab es am Ende eine 17:22 (10:8)-Niederlage aus Sicht der Gäste.

„Unsere Defensivleistung war nahe am perfekten Spiel. Wir hatten den Primus genau da wo wir ihn haben wollten. Leider waren es am Ende unsere ausgelassenen 100%igen die Torchancen, die uns um den verdienten Lohn gebracht haben.“ So HSG-Coach Olaf Mast mit seiner Einschätzung.

In der Tat mussten die Zuschauer in der Sporthalle Kreuztal wohl noch nie so lange auf den ersten Treffer ihres Teams warten. Es dauerte bis zu 13(!). Minute ehe Julian Schneider erstmals für die Gastgeber traf. Da die Schwarzgelben aber bis dahin bereits den einen oder anderen Hochkaräter (u.a. den ersten von drei nicht genutzten Siebenmeter) liegen ließen, waren die Siegerländer im-mer noch in Reichweite. Das Spiel war fortan offen und geprägt von beiden Defensivreihen inklusi-ve beider Torhüter. Die Krefelder lagen stets vor und so war die Pausenführung mehr als verdient.

Auch nach dem Wechsel änderte sich zunächst nichts. Erstmals nach Zeit konnten die Ferndorfer in der 44. Minute ausgleichen. Der TuS ging dann in der 50. Minute erstmals nach einem Doppelschlag von Marijan Basic in Front. Doch die HSG konterte. Einen Wechselfehler der Eagles und die daraus resultierende Zeitstrafe nutzte der neue und alte Tabellenführer dann um erstmals einen Zweitorevorsprung herauszuwerfen. Diesen Vorsprung gaben die Ferndorfer nicht mehr aus der Hand sondern bauten diesen am Ende aus.

Eine Schocksekunde hatten die Krefelder auch noch zu verdauen als Maik Schneider mit einer Unterarmverletzung mit schmerzverzerrtem Gesicht ausschied. Eine genaue Diagnose steht noch aus.

„Ich hoffe, dass die Verletzung von Maik nicht so schlimm ist wie befürchtet. Ein Riesenkompliment an meine Jungs, die alles rausgeholt haben. Wir haben uns deutlich mehr klare Wurfchancen her-ausgespielt als der Gegner, aber eben leider zu wenige davon genutzt. Es ist so ärgerlich, dass wir trotz der tollen Leistung am Ende mit leeren Händen da stehen. Wir hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt“ So HSG-Coach Olaf Mast.
HSG Krefeld:

Ruch (1.-60.), Nippes (bei einem 7m), Reinarz (7/2), Schiffmann (5), Görden (3), Gentges (1), Liese-bach (1), Schneider, Vonnahme, Kuhfuss (n.e.), Zimmermann, Ciupinski, Heuft (n.e.), Janus

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