7.Spieltag: Minden mit Kantersieg, Krefeld verliert

3.Liga-Archiv
Tools
Typography
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Die Freitagspiele begannen in Ahlen (gegen Aurich) mit einem ausgeglichenen Verlauf der sportlichen Aktivitäten zwischen beiden Mannschaften (3:3; 6.). Der Zustand der Gleichwertigkeit hatte längere Zeit in der 1. Hälfte Bestand (6:7; 14.).

Nach 20 Minuten führte Aurich mit 9:10. Wenig später hatte Aurich sich einen Vorsprung von 9:12 erarbeitet (22.). Ahlen reagierte mit einer Auszeit, die auch den Lauf der Gäste unterbrach (10:12; 24.). Doch 5 Minuten vor Schluß der 1.Halbzeit stand es 10:13. Bis zum Pausentee konnte Ahlen nur noch auf 12:14 verkürzen. Auch nach Wiederbeginn blieben die Verhältnisse dieselben wie vor der Pause (14:16; 33.). Doch nach 36 Minuten hatte Ahlen wieder den Ausgleich erkämpft (16:16). Beim 20:19 (41.) ging Ahlen nach langer Zeit mal wieder in Führung. Beide Teams schenkten sich nichts, wobei Ahlen meist vorlegte und Aurich prompt ausglich. Bis kurz vor Ende der Partie ging dieses Spielchen hin und her. In der 59.Minute sah alles nach einer Vorentscheidung aus (27:25), aber Aurich gelang noch der Ausgleich 25 Sekunden vor Schluß. Das Spiel endete mit einem 27:27.

Ebenso wie in Ahlen begann auch das Match in Leichlingen ausgeglichen (3:3; 6.). Longerich konnte danach ein leichtes Übergewicht auf die Platte bringen (3:5; 8.). Bis zur 13. Minute konnte der Gast den Vorsprung weitestgehend halten bzw. vergrößern (5:9). Dies zwang den Coach der Heimmannschaft zur Auszeit. Diese konnte den Gegner aber nicht aus der Ruhe bringen (6:13; 18.). Nach 26 Minuten stand es 8:17, ein beruhigender Spielstand für Longerich. Bis zum Halbzeitpfiff konnte der LTV wenig vom Vorsprung der Gäste abbrennen, so daß es mit 12:18 in die Kabinen ging. Nach Anpfiff der 2. Hälfte ging das muntere Spielchen weiter (15:21; 35.). Aber der LTV kam immer besser ins Spiel und holte langsam auf (19:22; 38.). Jetzt zog Longerich die grüne Karte und nahm die Auszeit. Zudem erhielt Feuchtmann auf Leichlinger Seite noch eine Zeitstrafe, was der Gast zum 19:23 (40.) nutzte. David Kreckler auf LTV-Seite wurde zunehmend torgefährlicher und erzielte mit seinem 6. Tor den Treffer zum 20:23. Das Spiel stand auf der Kippe. Die nächsten Treffer legte David Hansen zum 21:23 und 22:23 (45.) ins gegnerische Netz. Dann gelang Hansen der 3.Treffer in Folge und der Ausgleich zum 23:23 (46.). Longerich fing sich langsam wieder und ging erneut in Front, aber das Spiel hatte der Gastgeber wieder offen gestaltet. In der 50.Minute erzielte der LTV das 26:25. Nach 53 Minuten gelang dem LSC das 27:28. Die Spannung war in der Halle greifbar, erst recht als dem LTV erneut der Ausgleich gelang (28:28; 55). Bis zum Endstand von 30:30 blieb es spannend und aufregend. Eine Halbzeit bestimmte der Gast, die andere der Gastgeber das Spiel. Der LSC hat aber einen großen Vorsprung aus der Hand gegeben und wird dem einen Punkt vielleicht noch nachtrauern.

Im ersten Spiel am Samstag empfingen die Lemgo Youngsters die Bayer Mannschaft aus Dormagen. Ein eigentlich vorgeschriebenes Rollenspiel war logisch. Hier der Underdog und dort der Gast als Favorit. Aber zumindest der Anfang des Spiels entsprach nicht den vorgegebenen Rollen. Die Youngsters spielten gut mit (5:3; 8.) und lagen nach 11 Minuten 7:5 in Front. Bahnte sich eine Überraschung an? Aber noch war es zu früh, diese Frage zu beantworten. Nach der Hälfte der 1. Halbzeit führte der Gastgeber immer noch (8:7; 16.). Man spürte in der Halle, daß sich die Youngsters nicht verunsichern ließen und Dormagen sich seiner Mittel nicht sicher war (10:8; 19.). Dieser Vorsprung hatte auch nach 22 Minuten noch Bestand (12:10). Jetzt erwachte aber der Kampfgeist der Gäste, die durch 4 Tore in Folge plötzlich mit 12:14 in Front lagen. Es schien, als ob die Gastmannschaft einen Ausbruch an Effektivität erlebte. Über 13:15 kam es zum Halbzeitstand von 13:16. Gleich nach Wiederanpfiff legte Dormagen das 13:17 und 13:18 nach. War das Spiel damit entschieden? Es sh zumindest nach 39 Minuten so aus (16:22). Auch nach 45 Minuten (19:26) konnte man an einen Favoritensieg glauben. Spätestens nach 50 Minuten waren beim 19:30 alle Messen gesungen. Dormagen gewann nach einer notwendigen Steigerung zum Ende der 1. Halbzeit verdient, die Youngsters hielten 25 Minuten gut mit, konnten ihre Tabellen-position aber nicht verbessern.

Das 2. Match des Tages sollte von den Voraussetzungen das Abstiegsduell werden, immerhin spielte der Drittletzte gegen den Letzten der Tabelle. Die Mindener Reserve zeigte schnell, wie sie sich den Ablauf des Spieles vorstellte. Mit Spielwitz und Kampfgeist kamen die Hausherren über ein 3:0 und 4:1 zum 8:2 (7.). In dieser Phase hatte Habenhausen keine Chance. Und das blieb erstmal so (15:7; 17.). Überragend in diesem Zeitraum war Maximilian Staar mit 7 Treffern. Nach 25 Minuten führte Minden II mit einem deutlichen 19:11. Zum Pausentee ging es mit einem 22:13. Nach dem Pausengetränk lief das Spiel in ähnlichen Bahnen weiter (26:16; 35.). Beim 31:17 (42.) stand der Sieg der Gastgeber nicht mehr in Frage. Über 37:21 und 42:25 (56.) kam Minden II mit 45:29 zu einem Kantersieg, der den Abstand zu den Letzten der Tabelle vergrößert. Falls auch noch der TVK verliert, könnte Minden II auf Platz 13 rutschen. Es wurde sogar noch besser, denn auch Volmetal verlor, so daß auf Grund der jetzt positiven Tordifferenz Minden II auf Platz 11 der Tabelle stieg.

Auch beim Spiel in Korschenbroich (gegen VfL II) hatten zumindest die heimischen Spieler das Tabellenende im Kopf, das für sie ja nicht so weit entfernt liegt. Die Gäste haben einen Platz im unteren Mittelfeld, den sie bei einem Sieg deutlich verbessern konnten. Das Spiel begann ausgeglichen (2:2; 4.), ehe Gummersbach mit 2:3 in Führung ging. Vorläufig konnte sich keine Mannschaft absetzen (7:8; 16.). Dann konnte der Gast etwas die Oberhand gewinnen (7:10; 18.). Nach 25 Minuten stand es 8:11. In die Kabinen ging es mit dem Halbzeitstand von 11:16, weil Gummersbach sich weiter steigern konnte. Nach 38 Minuten konnte der TVK auf 16:19 verkürzen. Und Korschenbroich kämpfte sich weiter heran (18:19; 41.). Aber der VfL II konnte immer wieder in Führung gehen (20:22; 49.). Nach dem 21:22 setzte sich der Gast wieder auf 21:25 (55.) und später auf 22:27 (58.) ab. Damit schuf der VfL eine Vorentscheidung und siegte am Ende verdient mit 25:28. Der TVK fällt damit auf den 14 Tabellenplatz und muß Minden II den Vortritt lassen.

Das Spitzenspiel in Ferndorf mit dem Gast Krefeld wurde mit Spannung erwartet. Es begann mit dem 1.Tor durch den Gast. Die erste Viertelstunde war arm an Toren. Krefeld hatte ein 0:3 vorgelegt, ehe Ferndorf das erste Tor erzielen konnte (1:3). Über 2:4 kam es zum 5:6 (19.), das Spiel blieb arm an Toren. Erst nach 20 Minuten kam Ferndorf zum 6:6. Nach 27 Minuten stand es 8:8. Zur Pause führte Krefeld in diesem wenig ansprechenden, weil torarmen Spiel, mit 8:10. Zum Wiederbeginn des Spiels kam Ferndorf auf 10:11 heran, ehe Krefeld auf 11:13 enteilen konnte. Beim 14:14 (44.) war der Gleichstand wieder erreicht. Nach dem 15:15 drehte sich das Spiel. Jetzt führte meist Ferndorf, ehe Krefeld ausgleichen konnte (17:16; 51.). Beim 18:16 hatte Ferndorf erstmals 2 Tore Vorsprung, dann noch einmal beim 19:17 (55.). Kurz darauf fiel das 20:17. Das war die Entscheidung, denn in den verbleibenden 3:12 Minuten gelang Krefeld nicht mehr viel, zumal das 22:17 fiel. Endstand der Partie war eben dieses 22:17, das recht schmeichelhaft für die Ferndorfer war. Krefeld hat den Spitzenreiter lange gefordert, aber zum Schluß auch etwas Pech gehabt.

Nach 5 Minuten stand es in Schalksmühle 3:3 gegen Volmetal. Beide Teams spielten auf Augenhöhe (6:5; 12.). Volmetal ließ sich nicht abschütteln und ging ab und zu in Front, ehe es den Ausgleich hinnehmen mußte. Bis zum 9:9 (25.) hielt Volmetal mit, dann konnte Schalksmühle einen kleinen Vorsprung heraus werfen. Mit einem knappen 11:10 gingen die Teams zur Pause. Gleich nach Wiederanpfiff legte Schalksmühle ein paar Tore zwischen sich und den Gegner (15:13; 35.). Schalksmühle hielt diesen Vorsprung (20:15; 43.). Auch nach 55 Minuten führte der Gastgeber noch, aber nur noch knapp (23:22). Volmetal hatte sich bravourös heran gekämpft. Beim 24:23 (59.) war noch alles offen, ehe sich Schalksmühle mit 2 Toren zum 26:23 den Sieg sicherte. Schade für Volmetal, das einen Punkt auf Grund der Kampfkraft und Konstanz im Spiel verdient hätte.

Am Sonntag im Aufsteigerduell legten die Panther gegen die Mender Wölfe wie die Feuerwehr los (5:1; 6.). die Panther spielten dominant und lagen klar vorn (7:3; 11). Auch wenn in der Folgezeit der Vorsprung etwas abschmolz, ließ das Heimteam seinem Siegeswillen freien Lauf (11:7; 19.). Wenig später sah es schon wieder freundlicher für die Panther aus (15:7; 21.). Beim 17:7 (24.) gab es den ersten 10 Tore-Vorsprung für die Hausherren, die die erste Hälfte locker zu Ende spielten. Mit einem 19:10 ging es in die Kabinen. Vielleicht hatten die Panther im Kopf, daß bei einem Sieg wieder der Tabellenplatz 4 winkt. So spielten sie dann auch in der 2.Hälfte. Zu keiner Zeit kam der Gedanke auf, daß der Gast hier noch etwas reißen könnte. Nach 45 Minuten stand es 28:17 und nach 55 Minuten 32:20. Die Panther bissen die Wölfe mit 36:21 aus der Halle und freuten sich über den vermeintlich wieder gewonnenen Tabellenplatz 4 mit 10:4 Punkten. Die Freude war noch größer, denn auf Grund des Torverhältnisses gelang sogar der Sprung auf Platz 3, super Panther!!

 

Ergebnisdienst 3.Liga

16.12.2017 17:30
3.Liga Nord, 11.Spieltag
  
TSV Burgdorf II - HC Empor Rostock 0 : 0
16.12.2017 18:00
3.Liga Nord, 11.Spieltag
  
HG Hamburg-Barmbek - HSV Hannover 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 14.12.2017 21:52:17
Legende: ungespielt laufend gespielt