Sieg gegen Schlusslicht eingefahren

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3.Liga West
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So hatten sich diesen Sieg so gewünscht und sie bekamen Ihnen auch! Die Handballer von Drittligist SG Menden Sauerland gewannen am Samstag ihr Heimspiel gegen den ATSV Habenhausen mit 33:28 (18:11).

Ein hochverdienter Erfolg, der dem heimischen Branchenführer ein kleines Polster zur Problemzone der Liga verschafft.

„Wir konnten endlich mal zwei Spiele in Folge gewinnen. Dadurch ist jetzt die Liga noch ein Stück enger zusammen gerückt“, freute sich SG-Trainer Sascha Simic über den feinen Auftritt seiner Mannschaft. Die zeigte einen sehr couragierten und kämpferischen Auftritt. „Das war spielerisch in Ordnung“, so Simec.

Bei seinem Kollegen Marc Winter platzte nach dem Schlusspfiff erstmal der Frust heraus. Der Habenhauser Coach machte die Schuld für die Niederlage beim Schiedsrichtergespann Cefdet und Kenan Kamper fest. „Wir sind hier nicht gleich behandelt worden. Es gab acht Zeitstrafen gegen uns und zwei gegen Menden. Trotzdem haben wir zurecht verloren“, schimpfte der Trainer der Ballwerfer aus Bremen. Letztlich haderte er dann doch noch mit seinem Team. „Wir hatten nach dem Unentschieden gegen Aurich gedacht, dass wir weiter wären und hatten hier uns etwas ausgerechnet“, so Winter. Es sollte anders kommen.

Die Gäste aus dem Norden erwischten am Samstag den besseren Start – Lukas Müller traf zum 3:1 aus Habenhauser Sicht (4.). Doch das sollte es dann auch gewesen sein – die „Wölfe“ kämpften sich zurück in die Partie. Jonas Schulte traf zum 4:3 und bescherte den heimischen Handballern die Führung (8.). Diese sollte dann auch nicht mehr abgegeben werden.

Konsequent baute die SG in der Folgezeit seiner Führung aus. Angetrieben von wieder einmal überragenden Joshua Krechel wurde die Führung Tor um Tor ausgebaut. Ansgar Heunemann traf in der 24. Minute zum 14:9. Es hätte noch deutlicher sein, wenn die „Wölfe“ ihre Möglichkeiten genutzt hätten. „Wir haben zwei Siebenmeter und gefühlte zehn Möglichkeiten nicht genutzt“, hätte sich nicht nur Sascha Simec eine bessere Ausbeute gewünscht. Die 18:11-Pausenführung für die heimischen Handballer ließ erste Hoffnungen auf den Sieg aufkommen.

Nach dem Seitenwechsel waren zunächst die Gäste an der Reihe. Janik Schluroff und Luc Schluroff sorgten mit drei Toren am Stück für ein wenig Ergebniskosmetik – 18:14 (33.). Doch dann waren wieder die „Wölfe“ dran – Joshua Krechel, Felix Thier und Sebastian Loos rückten die Kräfteverhältnisse wieder gerade.

Dann zog SG-Trainer Sascha Simec noch einen Joker und beorderte Torwart-Legende Matthias Kohl zwischen die Pfosten. Und der Oldtimer sorgte in der Schlussphase der Partie dafür, dass die Aktionen der Hausherren die nötige Sicherheit hatten. „Es war wichtig, dass wir in diesem Spiel alles dem Erfolg untergeordnet haben. Und wenn man die Möglichkeit hat, einen Mann wie „Matze“ Kohl zu bringen, dann sollte man die nutzen. Habenhausen hatte „Matze“ nicht auf der Rechnung. Er hat ihnen noch einige Bälle weggenommen“, freute sich Sascha Simec über den gelungenen Schachzug. Das Ausrufezeichen hinter einem gelungenen Abend.

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24.11.2017 20:00
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3.Liga West, 14.Spieltag
  
Longericher SC Köln - SG Menden Sauerland Wölfe 0 : 0
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HC Empor Rostock - VfL Potsdam 0 : 0
3.Liga West, 14.Spieltag
  
HSG Bergische Panther - Leichlinger TV 0 : 0
3.Liga Nord, 14.Spieltag
  
TSV Burgdorf II - Handball Hannover-Burgwedel 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 23.11.2017 06:28:00
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