Schlechteste Saisonleistung der Panther

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3.Liga West
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Nach zuletzt zwei Siegen hat es die Handballer der Bergischen Panther mal wieder erwischt. Gestern Abend musste sich der Drittliga-Aufsteiger dem Drittletzten HSG Handball Lemgo II mit 27:32 (12:14) geschlagen geben und verpasste damit den Sprung auf Rang vier.

„Bei uns ist diesmal nicht wirklich viel zusammengelaufen. Wir haben die Abwehr nicht dicht bekommen und uns im Angriff viel zu viele Ungenauigkeiten erlaubt“, erklärte Trainer Marcel Mutz.

In Halbzeit eins bewegten sich beide Teams lange Zeit auf Augenhöhe. Bis kurz vor dem Seitenwechsel konnte sich kein Team auf mehr als ein Tor absetzen. Beim 5:4 vergaben die Panther jedoch gleich zweimal in bester Situation und verpassten somit deutlichere Vorteile. Kurz vor der Pause nutzten die Lemgoer dann Panther-Ballverluste für eine Zwei-Tore-Führung.

Nach dem 15:15 (35.) erlaubten sich die Hausherren jedoch eine Schwächephase im Kollektiv. Die Gäste aus dem Ostwestfälischen nutzten die Panther-Ungenauigkeiten eiskalt aus und zogen mit einem 6:1-Lauf davon. „Und diesem Rückstand sind wir dann bis zum Ende hinterher gelaufen. Wir mussten reagieren und das ist diesmal gar nicht aufgegangen“, meinte Mutz, der insgesamt 28 Fehlwürfe notiert hatte. Immer wieder scheiterten die Gäste am gut aufgelegten Lemgo Schlussmann Tyrone Benjamin.

Die Umstellung auf eine 4:2-Variante passte diesmal überhaupt nicht, die Gäste fanden viele gute Lösungen gegen die geöffnete Abwehr.

In der Nachbetrachtung musste Mutz zugestehen, dass sein Team die wohl schwächste Saisonleistung abgerufen hatte. Einzig Spielmacher Justus Ueberholz wusste als neunfacher Torschütze zu gefallen. Alle weiteren Panther-Spieler blieben dagegen weit hinter ihren Möglichkeiten und somit kassierte der Liga-Neuling zum ersten Mal eine durchaus vermeidbare Niederlage.

Bereits am Freitag geht es in der Burscheider Schulberghalle weiter, dann kommt der große Nachbar Leichlinger TV zum Nachbarschaftsduell. „Da wollen und werden wir uns ganz anders präsentieren müssen“, betonte Mutz.

Panther: Eigenbrod, Conzen (20.-41.); Ueberholz (9), Hinkelmann (5), Zapf (3), Blum, Arnaud, Schneider (alle 2), Aschenbroich, Jesussek, Wolter (alle 1), P. Schmitz (1/1), van Walsem, Hindrichs.

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26.12.2017 15:00
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Letzte Aktualisierung: 18.12.2017 02:26:56
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