ATSV verschenkt ersten Saisonsieg

Foto: Stefan Luksch

3.Liga West
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Wieder waren die Drittliga-Handballer des ATSV Habenhausen so dicht vor dem ersten Sieg. Am Ende wurde es aber nur ein 38:38 (18:22)-Unentschieden gegen den TuS Volmetal, weil der Spanier Victor Monroy zum tragischen Helden wurde.

Was war passiert? Nach dem 38:36 (59.) durch einen erfolgreichen Siebenmeter von Janik Schluroff waren nur noch 62 Sekunden zu spielen. Habenhausen sah schon wie der sichere Sieger aus, zumal Monroy nach einem weiteren Ballgewinn der Habenhauser vor rund 150 Zuschauern alleine auf das gegnerische Tor zulief. Aber der erfahrene Spanier vergab die Chance, und die Südbremer konnten den Sack nicht vorzeitig zumachen.

21 Sekunden vor dem Ende verkürzten die Gäste dann auf 37:38.Der ATSV hätte anschließend einfach nur den letzten Angriff herunterspielen können, aufgrund der Erfahrung sogar müssen. Er hätte sogar ein Zeitspiel riskieren können. Aber erneut wollte Monroy alleine alles klar machen. Anstatt sich bei eigenem Ballbesitz festmachen zu lassen, spielte der Iberer einen finalen Fehlpass in die Arme des Gegners, und mit dem Schlusspfiff erzielte der Gast den viel umjubelten Ausgleich.

Nach dem erneuten Punktverlust war in den Gesichtern der Habenhauser nur Enttäuschung zu sehen. Ähnlich formulierte es Winter nach dem Spiel: „Ich muss mich in den nächsten Tagen erst einmal sammeln. Im Moment verspüre ich nur Leere.“ In den 60 Minuten hatten er und sein Kollege Lars Müller-Dormann ein rasantes Spiel mit Emotionen und wechselnden Führungen erlebt. Bereits nach rund elf Minuten gab es den ersten Aufreger, als Habenhausens Marcel Fischer im Zweikampf seinen Gegenspieler foulte und die Rote Karte bekam (11.). Trotzdem lagen die Blauen bis zum 15:12 (19.) durch Hauke Marien noch beruhigend in Front. Aber mit zunehmender Spielzeit gewann Volmetal langsam Oberwasser und ging mit einer 22:18-Führung in die Pause. Nach dem Wiederanpfiff kam Monroys stärkste Phase, und Habenhausen ging mit 34:32 (48.) in Führung. Dieser Vorsprung hielt aber nur bis zum dramatischen Finale.

ATSV: Abshagen (1), Wessels; Witt, H. Marien (4), M. Fischer, B. Wähmann (2), Monroy (2), Grädtke (4), J. Schluroff (8/4), M. Schluroff (3), M. Wähmann (6), Wilhelms, Müller (8).

 

 

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26.12.2017 15:00
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Letzte Aktualisierung: 18.12.2017 02:22:06
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