0:5-Lauf nicht mehr gekontert

3.Liga West
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SG Menden Sauerland hält bei VfL Gummersbach II noch ein 30:30 und verliert mit 31:36. Nach Führungen häufen sich die Fehler. Witt reicht Abschied ein.

Die Drittliga-Handballer der SG Menden Sauerland sahen sich bei VfL Gummersbach II lange auf Kurs Richtung Saisonsieg Nummer fünf, am Ende jedoch stand eine 31:36 (18:17)-Niederlage. „Einfach nur ärgerlich“, sagte SG-Trainer Sascha Simec und schob gleich sogleich hinterher: „Hier hätten wir etwas holen können – schade.“

In der Tat legten die „Wölfe“ bei der Zweiten des traditionsreichen Bundesligisten einen bärenstarken Auftakt aufs Parkett und gingen sogleich in Führung. Zunächst per Siebenmeter von Marcel Vogler zum 3:2 (5.), danach mit deutlicher werdenden Zwischenständen (6:3/8. und 8:5/13. jeweils durch Ansgar Heunemann). Menden setzte nach und beeindruckte die Gastgeber mit vielen Ballgewinnen und leichten Toren. „Wir haben Gummersbach zu Beginn Probleme bereitet“, registrierte Simec nach dem 10:6 (15.) sogar ein 16:9 (21./Domink Flor) – die „Wölfe“ schien auf Kurs zu sein.

„Leider haben wir dann nachgelassen, und das wurde gnadenlos bestraft“, musste Simec mit ansehen, wie die Hausherren nun von aufkommenden Fehlern profitierten und bis zur 26. Minute auf 14:16 verkürzten, um direkt nach der Pause erstmals wieder ausgleichen zu können (18:18). Zwar besorgte Vogler noch ein 19:18 (32.) – es sollte jedoch die letzte Führung für die Hönnestädter gewesen sein.

Gummersbach ging danach in Vorlage, musste Menden jedoch immer wieder ausgleichen lassen. So erzielte Mathis Vorholt das 26:26 (47,.) und nach dem 28:30 (52.) war Vogler mit dem 30:30 (54.) zur Stelle. „Das wurde dann für uns zunehmend eine Frage der Kraft“, so Simec, dessen Mannschaft dann bis zur 59. Minute einen 0:5-Lauf zum 30:35 einstecken musste – entscheidende Augenblicke in einer Partie, in der Menden lange nicht nur auf Augenhöhe spielte.

„Hier war wirklich mehr drin“, resümierte der SG-Coach und ärgerte sich auch angesichts der anderen Resultate im Tabellenkeller der Gruppe West. „Eigentlich hat alles für uns gespielt. Dadurch, dass wir aber verloren haben, konnten wir uns nicht weiter absetzen – wir haben eine große Chance verpasst.“

Abgesehen vom Niederlagenfrust bleibt bei den „Wölfen“ die Sorge um den wieder einmal überragend spielenden Marcel Vogler. Hüfte, Rücken, Schulter – der Mittelmann musste gestern ordentlich einstecken und droht nun für das nächste Spiel am kommenden Freitag beim Longericher SC (20 Uhr) sogar auszufallen. „Jetzt müssen wir zusehen, dass wir ,Marshall’ wieder fit bekommen“, hegt Simec aber die Hoffnung, dass Vogler, der die heutige Trainingseinheit ausfallen lassen wird, in Longerich dabei ist.

Ein anderes Sorgenkind bei den „Wölfen“ ist derzeit die Torhüterposition. So war Kevin Peichert gestern als einziger Keeper mit nach Gummersbach gereist, nachdem Rico Witt, die Nummer zwei, seinen Ausstieg bekannt gegeben hatte – aus Verärgerung über seine Nichtberücksichtigung im Heimspiel gegen Schlusslicht ATSV Habenhausen (34:27). Wie berichtet, kam stattdessen Routinier Matthias Kohl zum Zug.

„Er hat für sich die Entscheidung getroffen, nicht mehr zur Mannschaft gehören zu wollen“, sagte SG-Präsidentin Birgit Albrecht und bestätigte, dass Witt sein Trikot abgegeben habe. „Ich finde es schade, dass er nicht mehr dabei sein möchte – Rico ist ein Mendener Junge, der bei uns alle Mannschaften durchlaufen hat.“

 

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26.12.2017 15:00
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Letzte Aktualisierung: 18.12.2017 02:21:13
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