Menden hielt lange mit

3.Liga West
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 Mendener Drittliga-Handballer verlieren beim Tabellenzweiten Bayer Dormagen mit 26:35. Trainer Simec attestiert seiner Mannschaft dennoch ein gutes Spiel. Mit dieser Niederlage musste man rechnen und sie ist zu verschmerzen.

Handball-Drittligist SG Menden Sauerland verlor das Nachholspiel beim Tabellenzweiten TSV Bayer Dormagen mit 26:35 (15:19), bleibt aber weiterhin auf einem Nichtabstiegsplatz.

„Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht und am Ende ist die Niederlage eindeutig zu hoch ausgefallen“, resümierte SG-Trainer Sascha Simec. „Wir haben viel Lob bekommen, weil wir spielerisch phasenweise sehr gut aufgetreten sind. Aber dafür können wir uns nichts kaufen.“

Die Dormagener legten los wie die Feuerwehr und wollten von Beginn demonstrieren, wer Herr im Haus ist. Aber die Mendener hielten gut dagegen, Dominik Flor glich die 3:1-Führung von Bayer (3.) nach sieben Minuten aus (4:4). Das Tor von Mathis Vornholt zum 6:6 (11.) bedeutete allerdings dann schon den letzten Gleichstand in dieser Partie.

Bis zum 10:8 (15.) blieb die SG auf Tuchfühlung, dann scheiterte Marcel Vogler mit einem Siebenmeter und Dormagen baute seine Führung auf fünf Treffer aus (13:8/18.).

Nach 23 Minuten zwangen Gäste die Dormagener aber zu einer Auszeit, weil Dominik Flor, Joshua Krechel (2) und Felix Thier ihr Team auf 14:12 herangebracht hatten.

Anschließend übernahm Bayer aber erneut die Regie und stellte den alten Fünf-Tore-Vorsprung wieder her (19:14/30.). „Da haben wir zwei, dreimal in aussichtsreicher Position nicht getroffen und einige blöde Fehler gemacht“, berichtete Sascha Simec. „In der ersten Halbzeit war eindeutig ein besseres Ergebnis drin.“

Nach der Pause hatte die SG eine weitere gute Phase, Florian Schösse verkürzte auf 19:17 (34.) und bis zum 23:20 (42.) durch Tom Trost ärgerte Menden den Favoriten weiter. „Beim 21:19 hatten wir drei Gegenstoßsituationen, die wir nicht nutzen“, ärgerte sich Simec darüber, dass sogar ein Gleichstand möglich gewesen wäre.

Die SG verlor die Bälle überhastet beziehungsweise scheiterte am Torwart. „45 Minuten waren wir in Schlagdistanz und ich hätte es gerne gesehen, wenn die Partie noch länger offen geblieben wäre. Aber das ist uns leider nicht gelungen“, so Simec, der dann mitansehen musste, wie Dormagen im „Stile einer Klassemannschaft jeden unserer Fehler ausgenutzt hat“.

Sein Drittliga-Debüt gab Oliver Kampmeier aus der Zweiten, Clemens Dundalek ging in den letzten zehn Minuten für Kevin Peichert zwischen die Pfosten.

Jetzt gilt die volle Konzentration dem letzten Hinrundenspiel am kommenden Freitag gegen den OHV Aurich. „Das wollen wir unter allen Umständen gewinnen und uns diese wichtigen Punkte für den Klassenerhalt holen“, blickte Sascha Simec bereits wieder nach vorne.

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Letzte Aktualisierung: 16.12.2017 10:13:08
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