16. Spieltag: Schalksmühle dreht Spiel

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Nach der bereits länger bekannten Absage des Spiels LTV – Dormagen, gibt es kurzfristig noch eine Absage für dieses Wochenende. Das Spiel am Sonntag zwischen den Panthern und der Gummersbacher Reserve wurde vom DHB wegen der Nachnominierung von L. Villgratner zum DHB-Turnier (U20) ebenfalls verlegt, wobei der genaue Termin der Wiederholung noch nicht feststeht.

Deshalb reduziert sich der 16.Spieltag auf 6 Spiele am Samstag.
Im ersten Match, das auch als Livestream zur Verfügung stand, begann das Spielgeschehen recht schwungvoll. Krefeld als Favorit nahm das 1:0 hin, um dann selbst über 2:5 mit 3:7 (10.) in Front zu gehen. Bei den Gästen erzielte Jens Reinarz bis zu diesem Zeitpunkt 4 Treffer. Durch technische Fehler der Gäste und eine Steigerung der Ahlener gelang in der 15. Minute der Anschluß zum 6:7. Eine Tempoverschärfung ermöglichte Krefeld auf 6:10 zu erhöhen, auch weil Nippes im Tor der Krefelder einige Bälle wegfing. Die Gäste hielten den Vorsprung von 3 Toren über längere Zeit (10:13, 25.). Zum Ende der 1. Hälfte wurde es ergebnismäßig deutlicher (10:16, 28.). Mit einem 12:18 ging es in die Kabinen. Bester Torschütze der ersten Hälfte war Reinarz mit 9/3 Treffern. Nach der Pause behielt Krefeld die Dominanz bei (13:21), wobei Reinarz zu Beginn gleich wieder 2 Tore erzielte. Es passierte das, was viele vorher erwartet hatten. Über 19:28 (45.) und 21:33 (52.) erspielte sich Krefeld einen sicheren 28:39 Auswärtssieg, der in dieser Höhe auch verdient war. Der Livestream zum Spiel war von guter Qualität und ansehenswert, allerdings störte der nicht angezeigte Spielstand etwas, zumal wenn man nicht permanent das Spiel verfolgt hat. Aber ansonsten ein guter Anfang.

Aurich startete in Minden bei der dortigen Reserve mit 0:1, mußte aber sogleich die Antwort der Gastgeber zum 3:1 hinnehmen. Nach 7 Minuten (6:2) nahm Arek Blacha die erste Auszeit, um den Mindener Spielfluß zu unterbrechen. Das half temporär (7:4; 10.) aber nicht auf Dauer. Minden II war einfach engagierter und hatte das Heft des Handelns in der Hand (11:8; 15.). Der Abstand wurde zwar nicht größer, blieb aber in dieser Größe erstmal konstant. Nach 20 Minuten wurde die Dominanz der Heimmannschaft langsam deutlicher (16:10) und nach 25 Minuten beim 20:14 zementiert. Zur Halbzeit führte Minden mit 24:18. Bis dato war es ein interessantes Spiel mit vielen Toren. Torreich blieb es auch, Minden wurde immer zwingender (31:23; 40.). Aurich hatte spielerisch keine Möglichkeiten den Gegner in Bedrängnis zu bringen. Ab der 43. Minute hatte sich der Gastgeber einen 10-Tore-Vorsprung erarbeitet, das Spiel war gelaufen. Diesen Vorsprung hielt die Heimmannschaft bzw. konnte diesen noch ausbauen (39:27; 53.). Minden II gewann auch in der Höhe verdient mit 44:30 das Match. Für Aurich wird es Zeit zu punkten, wenn man vom Tabellenende bzw. Abstiegsplatz weg will.

Die Lemgoer Youngsters spielten fast zeitgleich mit den Aurichern. Lemgoer Gegner war die Mannschaft aus Menden. Sollte Aurich verlieren, hätte Lemgo II sich von den Norddeutschen weiter absetzen können. Beide Teams spielten forsch auf und waren bis zum 4:4 (9.) ebenbürtig. Dann erwischte der Gast eine kleine Schwächephase, so daß die Youngsters sich mit 8:4 (13.) in Führung brachten. Selbst eine Auszeit der Gäste hielt diese Entwicklung nicht auf (11:5; 15.). Nach 25 Minuten lag der Gastgeber mit 17:12 vorn und hatte die Wölfe aus Menden in Griff. Zur Pause gingen beide Teams mit einem 20:15 in die Kabinen. Auch in Halbzeit 2 verlief das Spiel in ähnlichen Bahnen und auf ähnlichen Leistungsleveln (27:21; 40.). Nach 50 Minuten stand es 33:26. Am Ende des Spiels hatten sich die Youngsters mit 39:32 durchgesetzt und damit etwas Luft zwischen sich und den letzten Abstiegsplatz gebracht. Menden hat die Chance versäumt, dies in Bezug auf Lemgo II ebenfalls zu tun, liegt aber noch vor den Youngsters.

Beim Abstiegsgipfel des Spieltages (Korschenbroich gegen Habenhausen) blieb das Spiel 4 Minuten total offen (3:3). Dann konnte sich der Gastgeber leichte Vorteile erspielen (8:5; 9.). Habenhausen hatte dem nicht viel entgegen zu setzen (11:6; 18.), so daß in der Halle die Hoffnung auf den 2. Sieg der Saison Gestalt annahm. Kurz vor dem Halbzeitpfiff führte der TVK mit 16:10 (25.). Als Halbzeitstand wurde ein 18:11 angezeigt. Zu Beginn der 2. Hälfte konnte sich der Gast wieder etwas heran arbeiten, ohne entscheidende Schritte zu gehen (20:16; 38.). Habenhausen wurde danach agressiver und verkürzte auf 21:18 (40.). Beim 27:26 (53.) waren beide Abstiegskandidaten wieder in Schlagweite. Nach 55 Minuten stand es knapp 29:27. Nur noch dem TVK gelang ein Tor, das den Endstand von 30:27 bedeutete. Bei beiden Mannschaften konnte man erkennen, warum sie auf den letzten Plätzen der Tabelle stehen. Allerdings hat der TVK mit nunmehr 5 Punkten vielleicht wieder etwas Hoffnung im Abstiegskampf.

Longerich erwischte in Schalksmühle einen Traumstart (1:7; 9.). In dieser Anfangsphase war der Gastgeber einfach von der Rolle. Die Heimmann-schaft fand langsam besser ins Spiel, lag aber immer noch hinten (5:9; 15.). Longerich gab seine Führung nicht ab (9:12; 25.). Zum Pausentee konnte das Gastteam mit einer 11:14 Führung in den Kabinen verschwinden. In der 2. Halbzeit konnte Schalksmühle wieder etwas Boden gut machen (16:18; 40.). Drohte das Spiel zu kippen? In der 43. Minute wurden die Bemühungen der Schalksmühler um Resultatsverbesserung mit dem 18:18 belohnt. Jetzt wurde es in der Halle erst richtig spannend, da beide Teams rassig um die Punkte kämpften. Bis zum 25:25 (55.) wechselten die Führungen dauernd, ohne daß sich ein Team absetzen konnte. Über 27:26 kam der Gastgeber zum 29:26, was quasi den Sieg bedeutete. Endstand der Partie war dann ein 30:27. Schade für den LSC der das Spiel lange im Griff hatte, Glückwunsch an den Gastgeber, der wieder einmal ein Spiel mit katastrophalem Beginn drehte.

Wie schon oft in dieser Saison tat sich Favorit Ferndorf in eigener Halle erstmal gegen einen vermeintlichen Underdog schwer (4:3; 8.). Erst nach 10 Minuten kam Ferndorf ins Laufen (6:3). Nach 15 Minuten sah das Ergebnis schon eher standesgemäß aus (8:3). Aber Volmetal ging nicht unter im Ferndorfer Angriff, sondern hielt das Ergebnis in erträglichen Grenzen (14:9; 25.). Trotzdem lag der Tabellenführer mit 16:11 zur Pause vorn. In der 2. Halbzeit plätscherte das Match vor sich hin. Ferndorf verwaltete das Ergebnis und Volmetal konnte den Gegner nicht ernsthaft fordern (23:15; 40.). Auch in diesem Ferndorfer Spiel brauchte man keine prophetischen Fähigkeiten, um das Ende voraus zu sagen. Über 26:18 (49.) und 30:19 (55.) kam Ferndorf zum sicheren 34:22 Sieg.

Ergebnisdienst 3.Liga

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