20. Spieltag: LTV auf Platz 3, Lemgo II bleibt auf Platz 14

3.Liga West
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Nachdem sich am Mittwoch Dormagen und Krefeld remis getrennt haben, wurde der Spieltag am Freitag mit 2 Begegnungen fortgesetzt. Leichlingen wollte gegen den TVK seinen Beitrag zum Angriff auf Tabellenplatz 3 leisten.

Deshalb begann das Team mit gewohntem Angriffshandball und führte schnell deutlich (7:2; 15.). Auch in der Folgezeit war der Gastgeber das zielstrebigere Team und hatte mit Kreckler und Hansen zu diesem Zeitpunkt die besseren Torschützen (je 3 Tore). Nach 23 Minuten hatte sich Leichlingen ein 12:5 heraus gespielt. Zur Halbzeit ging es mit einem 17:9. Da war der Ausgang des Spieles wohl entschieden, denn niemand in der Halle traute den schwächelnden Korschenbroichern noch eine Wende zu. So kam es dann auch. Der LTV war in Minute 36 beim Stand von 20:10 angekommen und powerte weiter. Dem TVK gelang es nicht, ernsthaften Widerstand zu leisten. Nach 50 Minuten lag der LTV mit 30:17 in Vorhand und hatte die Chance sein Torverhältnis weiter zu verbessern. Über 33:20 (55.9 kam Leichlingen zum 35:24 Sieg und wahrte seine Chance auf Platz 3.

Menden spielte daheim gegen Volmetal und beide Mannschafften wollten punkten, um sich von Lemgo II und dem OHV weiter zu entfernen. Dabei hatten die Wölfe den schlechteren Start (2:5; 8.). Beim 5:7 (12.) war man in Schlagweite, um dann etwas einzubrechen (6:10; 15.). Volmetal behielt die Initiative und lag nach 20 Minuten mit 8:13 vorn. Über 10:15 (25.) gingen beide Mannschaften mit 13:17 zum Pausentee. Damit war klar, daß der Hausherr eine große Steigerung seiner Leistung in Halbzeit 2 brauchte, um in diesem Spiel noch zu punkten. Das sich die Wölfe für die 2. Hälfte was vorgenommen hatten, merkte man mit dem Wiederanpfiff. Beim 18:19 (38.) hatte die Mannschaft wieder die Hand am Puls des Spiels. Doch Volmetal konterte, so daß es erst beim 20:20 (42.) den jetzt verdienten Ausgleich gab. Aber erneut konnte der Gast 2 Tore vorlegen (20:22). Jetzt war es ein spannendes und rassiges Spiel beider Mannschaften. Beispiel gefällig? Der Torverlauf der nächsten Minuten deutet dies an: 21:22; 22:22; 23:22; 24:22; 24:23 (50.). Nach diesem Zwischenstand wechselte Volmetal den Torwart und Sydney Quick kam für Manuel Treude. Es wurde turbulent auf der Platte, die Zeitstrafen häuften sich und die Wölfe kassierten eine Disqualifikation (52.). Danach fiel der Ausgleich zum 24:24. Beim 25:25 stand es letztmalig Remis, bemerkenswert war außerdem, daß nach der frühen Verletzung des ersten Torwarts und der späteren des zweiten, mit Tom Trost ein Mender Feldspieler als Ersatz in die Kiste mußte. Trotzdem konnte sich Menden absetzen 27:25 (55.) und wenig später auf 29:25 (58.) erhöhen. Doch es war noch nicht der Sieg. Plötzlich drehte Romanov von den Gästen auf und erzielte 3 Treffer in Folge zum 29:28 (60.). Da waren noch 52 Sekunden zu spielen. Doch es reichte nicht mehr. Schade das Spiel hatte eigentlich keinen Verlierer verdient.

Am Samstag begannen die Panther den Spielereigen daheim mit dem Match gegen Ahlen. Die ersten 5 Minuten hatten die Gäste das Sagen in Burscheid und lagen nach 0:2 mit 1:3 vorn. Dasselbe gelang noch einmal beim 2:4. Doch beim 4:4 (7.) war der Spielstand wieder ausgeglichen, wenig später führten die Panther mit 6:4 (9.). Jetzt war das Spiel auf Touren und beide Teams spielten auf Augenhöhe, auch wenn die Burscheider meist führten. Beim 7:7 (12.) gab es mal wieder Gleichstand, wenig später 9:7 (15.) wieder eine Führung für die Hausherren. Nach 19 Minuten stand es 11:8, doch die Ahlener Gäste gaben nicht auf (11:10; 24.). Nach dem Ausgleich gelang Ahlen dann das 11:12 kurz vor der Pause, ein Ergebnis, das so kaum erwartet worden war. Es ging ebenso unerwartet weiter. Ahlen konnte sich nach Wiederbeginn langsam absetzen und lag mit 12:17 (40.) vorn. Die Gäste beherrschten jetzt das Spiel (15:22; 47.). Die Panther mühten sich und kamen temporär etwas heran (18:24; 50.) aber für ein Heimspiel war das gezeigte Leistungsniveau nicht ausreichend, zumindest nicht, wenn man siegen wollte. Über 21:28 (55.) sicherte sich Ahlen einen wichtigen Auswärts-sieg (26:32), der auf Grund der zweiten Hälfte auch verdient war. Damit hat Ahlen platzmäßig zu den Panthern aufgeschlossen und sich von der Abstiegszone entfernt. Minden II hat zudem mit den Panthern den Tabellenplatz getauscht.

Schalksmühle traf am Samstag auf die BL-Reserve aus Minden. Das Spiel begann recht flott zwischen den beiden leistungsstarken Mannschaften (5:4; 9.). Kein Team dominierte, so dass beim 8:6 (14.) die erste Zwei-Tore-Führung Bestand hatte. Nach 15 Minuten führte Schalksmühle mit 10:7. Minden II ließ sich aber nicht abschütteln (11:9; 20.). Beim 12:12 (25.) war der Spielverlauf wieder offen, ebenso wie beim 14:14 (28.). In die Kabinen ging es mit einem 15:14 für den Gastgeber, wobei die Schalksmühler in dieser ersten Hälfte echt gefordert wurden. Gleich nach der Pause glich der Gast aus, 7 Minuten später hatte Schalksmühle den alten abstand wieder hergestellt (17:16). Doch die Mannschaften waren ebenbürtig, was zur Folge hatte, daß kein Team einen großen Vorsprung erzielen konnte (20:20; 45.). Beide Mannschaften erkämpften sich Führungen, die im Gegenzug wieder ausgeglichen wurden. Es war ein spannendes und interessantes Geschehen auf der Platte zu beobachten (23:24; 51.). Fünf Minuten vor Spielende stand es wieder remis 24:24. Zwei Tore der Mindener bedeuteten das 24:26 (59.), was eine Auszeit der Gastgeber nach sich zog. Doch mehr als der Anschluß gelang Schalksmühle nicht mehr. Während Mindens Jonas Gertges eine Quote von 100% vom Punkt hatte, vergaben 3 Schalksmühler je 1 Siebenmeter, das kann bei so einem knappen Spiel den Ausschlag geben. Endstand der Partie war 25:26. Minden II holt schon wieder 2 Punkte und festigt seinen Platz 7 in der Tabelle.

Ferndorf empfing zeitgleich mit dem Spiel in Schalksmühle ebenfalls eine BL-Reserve, die aus Lemgo. Wie schon öfter in Heimspielen sah man zu Beginn des Spiels 2 Gesichter des Tabellenführers, erst das schnelle 5:2 (7.), danach den Ausgleich zum 5:5 (10.). Spätestens beim 8:5 (12.) war wieder die gute Seite der Ferndorfer zu sehen, doch beim 8:7 (15.) die andere, weniger gute Seite. Dieser wellenförmige Verlauf blieb dem Spiel eine ganze Weile erhalten (11:7; 21.). Nach 25 Minuten war der große Durchbruch für Ferndorf noch nicht erfolgt (12:9). Doch dann startete der Hausherr einige konzentrierte Angriffe, die zu Toren führten. Daraus resultierte ein deutliches 16:9 zur Halbzeit. Auch nach Anpfiff von Halbzeit 2 lief es gut für Ferndorf (19:10; 41.). In Minute 45 beim Stand von 21:10 waren die Messen gesungen. Es hatte den Anschein, als ob sich die Lemgo Youngsters aufgegeben hätten. Ferndorf baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus (25:11; 50.). Über 27:13 (55.) kam es zum Endstand von 30:14.

Habenhausen spielte Sonntag daheim gegen die Reserve des VfL Gummersbach, die sogenannten Fohlen. Die Südbremer starteten gut in die Partie, hatten aber auch die Fohlen von Beginn an im Nacken (4:3; 7.). Dann drehten die Fohlen den Spielstand (4:5; 9.). Der ATSV hielt dagegen (7:6; 15.). Beide Mannschaften ließen sich nicht mehr aus den Augen. Nach 21 Minuten stand es 10:7, doch Gummersbach konnte den Vorsprung wieder verkleinern (12:11; 25.). Zur Pause führte der ATSV mit 14:12. Das erste Tor der zweiten Hälfte erzielte der VfL. Habenhausen erspielte aber wieder einen 2 Tore Vorsprung (16:14), den die Fohlen aber wieder ausglichen (16:16; 38.). In dieser Phase spielte der VfL konsequenter und konnte auf 16:20 (43.) erhöhen. War das die Entscheidung gegen die Südbremer? Zwar schöpfte der ATSV beim 18:20 noch einmal Hoffnung, aber es war nur ein Strohfeuer. Schnell hatte der Gast den alten Abstand wieder hergestellt (18:22; 48.). Spätestens beim 20:24 (55.) war der Drops gelutscht. Gummersbach gewann das Spiel mit 21:26, dabei verwarf man in der Schlußphase noch 2 Siebenmeter, so daß Habenhausen noch gut mit dem Ergebnis bedient war. Der Gastgeber hat 40 Minuten mitgehalten und bewiesen, daß Potenzial für die Liga da ist. Aber irgendwie fehlt das letzte Quäntchen Glück oder was auch immer, um ein Spiel auch mal siegreich zu gestalten.

In Friesland traten die Kölner vom LSC am Sonntag nicht beim Karneval, sondern gegen den heimischen OHV an, der mit einem Sieg den Gedanken an den möglichen Abstieg weit von sich schieben wollte. Der OHV startete mit 2:0, ehe der erste Kölner Treffer fiel. Die Friesen ließen nicht nach und erspielten sich ein 5:1. Kurze Zeit später fielen 2 Tore für die Gäste (5:3; 10.), wenig später sogar das 5:4 (11.). Damit waren beide Teams auf einem Level und sollten es für kurze Zeit bleiben, ehe Aurich wieder erhöhte (9:5; 15.). Über 11:6 kam es zum Zwischenstand von 11:8 (22.). In die Pause ging es mit 13:10 für das Heimteam. Mit Wiederbeginn des Spiels blieben die Abstände erstmal erhalten (14:11). Beim Stand von 14:12 (37.) vergab Aurich einen Siebenmeter. Trotzdem erhöhte man auf 15:12. Dann gelang den Norddeutschen der Sprung auf 17:12 und später auf 20:15 (46.). Das war die Vorentscheidung im Spiel. Über ein 24:17 (52.) konnte Aurich das Spiel kontrollieren und kam zu einem letztendlich ungefährdeten 28:20 Sieg. Damit hat der Verein aus Friesland sich auf Platz 13 gesetzt und seinen Punktvorsprung gegenüber Lemgo II auf 4 Punkte vergrößert. Der Traum vom Platz 4 ist für Longerich erstmal in weitere Ferne gerückt.

 

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