21. Spieltag: Habenhausen kann siegen !

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Am Freitag begann der Klub aus dem Norden, trotz der Prognose zum Spielausgang, recht forsch in Leichlingen und hielt 10 Minuten lang mit (4:3). Bis zur 17. Minute hatte der LTV ein 8:3 heraus geworfen. Und es war kein Halten mehr für die Leichlinger, die den Spielstand mit einem 10:0 Lauf auf

14:3 (24.) hochtrieben. Über 16:4 lag der LTV wie erwartet hoch zur Pause mit 17:6 vorn. Das Spiel war entschieden. Die Angriffsleistung der Friesen war in Halbzeit 1 schwach und ließ nichts Gutes für den Rest des Spieles erwarten, zumindest aus Auricher Sicht. Gleich nach Wiederanpfiff gelangen dem Gast zwar 3 Tore (35.) aber auch die LTV-Schützen trafen zweimal, so daß es 19:9 stand, ehe Aurich das Ergebnis auf 19:11 (39.) verbessern konnte. Das erwies sich aber als Strohfeuer, denn danach erhöhte der Gastgeber auf 24:11 (45.). Mehr läßt sich über dieses Spiel nicht sagen, Aurich konnte nicht dagegen halten und die Leichlinger zeigten deutlich, daß mit ihnen im Kampf um Platz 3 zu rechnen ist. Ihr bester Torschütze (und auch der beste der Liga) fehlte dabei in diesem Spiel, aber es haben sich einige gute Vertreter gefunden. Endstand der Partie war 32:19. Aurich muß mit einem Auge noch den Platz 14 beobachten, um nicht noch eine Überraschung zu erleben.

Zeitgleich spielte Ahlen daheim gegen die Wölfe aus Menden. Der Gastgeber lag von Beginn an in Führung, wobei es bis zur Minute 6 (3:2) ausgeglichen war. Dann zog Ahlen an und erhöhte auf 7:2 (11.). Nach 15 Minuten war der Hausherr mit 10:6 vorn. In der folgenden Spielzeit baute Ahlen den Vorsprung kontinuierlich aus und ging mit einem beruhigenden 19:12 zum Pausentee. Dieser schien den Gast aber nicht aufgeweckt zu haben, denn das Spiel lief so weiter wie vor dem Halbzeitpfiff (22:14, 34.). Nach 40 Minuten hatte Ahlen alles weiter im Griff (23:15). Auch in diesem Spiel passierte nicht mehr viel. Spätestens beim 29:20 (50.) waren die Messen gesungen und es war klar, daß der Hausherr das Spiel über die Runden bringt. Das Spiel endete 33:26, weil Ahlen am Ende etwas unkonzentriert spielte und so der Vorsprung etwas abschmolz. Ahlen hat damit erstmal, im Gegensatz zur letzten Saison, den Abstieg recht früh weggeschoben, derweil Menden noch in Gefahr schwebt.

Am Samstag begann am frühen Abend die Reserve des TBV Lemgo mit der Punktejagd gegen Krefeld, das ja auch einiges gut zu machen hatte. Der Gast ging mit 0:1 in Führung, um postwendend den Ausgleich zu kassieren. Nach 10 Minuten (3:4) war der Spielstand für die Fans in der Halle noch oK. 5 Minuten später beim 3:9 sicherlich nicht mehr. Bahnte sich für die Youngsters eine erneute Pleite an? Beim 4:10 (21.) konnte der Lauf der Gäste gestoppt werden. Die Youngsters hatten vor allen Dingen im Angriff Defizite und konnten sich nicht gegen die Krefelder Deckung durchsetzen. Der Halbzeitstand war 5:15, das Spiel nach menschlichem Ermessen gelaufen. Die 2. Hälfte begann mit 2 Toren für Krefeld (5:17). Um in Bildern zu sprechen, wurde es langsam dunkel in der Halle, denn der Gast erhöhte auf 7:20 (42.). Jetzt konnten die Youngsters ein paar Tore aufholen (10:20; 47.). Doch die Krefelder beendeten diese Phase mit 2 Toren zum 10:22. Nach 55 Minuten stand es 13:26, das Spiel endete mit 15:31. Krefeld tat etwas für das Selbstvertrauen und das Torverhältnis. Den Youngsters muß man zu Gute halten, daß 2 Toptorschützen (Lemke, Zerbe) verletzt sind.

Mit Dormagen und Minden II standen sich in Ostwestfalen zwei äußerst erfolgreiche Teams der letzten Wochen gegenüber. Dafür begann das Match recht mühsam (1:2; 4.). In Minute 7 setzte sich Bayer auf 2:4 ab. Bis zur Minute 15 (4:6) hielt Dormagen diesen Vorsprung. Nach 21 Minuten führte Bayer dann 4:8. Jetzt drehte Minden auf und erreichte den Gleichstand zum 8:8 (28.). In die Pause ging es mit einem gerechten 10:10. Das erste Tor nach der Pause gelang Minden. Beide Mannschaften waren gleichwertig und schenkten sich nichts (14:14; 42.). Mal führte Minden, mal Dormagen doch meist stand es remis (16:16; 50.) Gegen Ende der Partie war Dormagen etwas deutlicher als 1 Tor weg (16:18 und 19:21 in der 56.). Aber Minden gab sich nicht geschlagen (20:21; 58.). Dann fiel innerhalb von 30 Sekunden durch Eggert und Wieling die Entscheidung (20:23; 59.). Minden gelang nur noch der Anschlußtreffer zum 21:23. Damit hat Dormagen den 2.Platz gesichert und Mindens Miniserie gestoppt. Es war es ein gutes, spannendes Spiel auf hohem Niveau, daß von beiden Seiten kampfstark geführt wurde.

Korschenbroich hatte sich viel vorgenommen, um die Chancen auf den Klassenerhalt zu verbessern, bekam aber gleich einen Dämpfer von den Kölner Ligakollegen (0:2). Diese Führung baute der LSC auf 1:8 (10.) aus. Nach 15 Minuten sah alles nach einer Vorentscheidung aus (4:11). Wenig später stand es 5:13 und nach 23 Minuten 7:16. Beim 7:17 gab es erstmals einen Vorsprung von 10 Toren für den Gast. Beim 12:19 wurden die Seiten gewechselt. Nach Wiederbeginn fielen auf jeder Seite 2 Tore (14:21; 35.). In Minute 40 führte der LSC mit 17:23. Würde der TV Korschenbroich noch die Wende schaffen? Es wurde nichts daraus, da Longerich die Gastgeber beherrschte, was spätestens beim 20:30 (50.) deutlich wurde. Die Partie in Korschenbroich gestaltete Longerich mit 25:36 siegreich und bleibt im Rennen um Platz 3-4. Der TVK bleibt Vorletzter und bekommt nun auch noch Druck durch den 1. Sieg des ATSV. Bei 8 Punkten Rückstand auf den rettenden Platz 13 scheint aber die Zugehörigkeit zur 3. Liga nur noch bis Ende der Saison Bestand zu haben.

Das Publikum in Schalksmühle rieb sich nach 10 Minuten die Augen, denn der Tabellenletzte und Aufsteiger hatte nicht nur das erste Tor der Partie erzielt, sondern führte zu diesem Zeitpunkt mit 3:4. Auch 5 Minuten später lag der ATSV in Front (4:6). Nach 20 Minuten hatte der Aufsteiger ein 4:8 auf der Plusseite. Schalksmühle mühte sich, hatte aber nicht die nötige Durchschlagskraft (7:10; 23.). Habenhausen spielte eine gute erste Halbzeit, mußte erst in der 27. Minute das Remis (11:11) hinnehmen. Wer jetzt geglaubt hatte, der Hausherr würde das Spiel drehen, sah sich getäuscht, denn 2x Fischer erhöhte auf 11:13 und Schluroff sogar auf 11:14. Halbzeitstand war ein beeindruckendes 12:14 für die Bremer. In Minute 36 gelang dem Gastgeber das 15:15, aber der ATSV hatte gewittert, daß hier heute was zu holen war und legte wieder vor (16:17; 38.). Auch in diesem Match blieben beide Mannschaften lange Zeit in Schlagweite (20:20; 51.) Der Aufsteiger kämpfte verbissen um jeden Ball und hielt das Spiel offen. In der 55. Minute führte Habenhausen 21:23. Der Hausherr nahm eine Auszeit in deren Folge er das 22:23 erzielte. Postwendend fiel der Treffer zum 22:24. Da waren noch 75 Sekunden zu spielen. Dann der Siegtreffer für den Aufsteiger 26 Sekunden vor Schluß zum 22:25. Der Rest war Jubel in den Reihen der Bremer, die ausgerechnet in Schalksmühle ihren ersten Sieg feiern konnten. Schalksmühle hingegen hat mit dieser Niederlage wichtige Punkte im Kampf um Platz 3 liegen gelassen.

Getreu dem alten Hit der Brüder Blattschuß fangen in Ferndorf die Nächte langsam an, aber dann… Nach 10 Minuten stand es beim Spiel des Tabellenführers gegen die Fohlen aus Gummersbach 4:4. Beim 6:4 (13.) schien der Bann gebrochen, aber die Fohlen kamen wieder heran. Spätestens beim 10:5 (18.) hatte sich die Handballwelt vermeintlich wieder normalisiert. Ferndorf dominierte jetzt das Spiel und erreichte ein sicheres 19:12 zur Pause. Auch in Halbzeit 2 waren die Spiel- und Toranteile ähnlich verteilt. Beim 23:12 gab es den ersten 11-Tore-Vorsprung (36.). Das Spiel war gelaufen und der Drops gelutscht. Ferndorf verwaltete den Vorsprung effektiv. Beim 28:20 (50.) war klar, daß der Tabellenführer ungeschlagen auch diesen Spieltag überstehen würde. Die Partie endete 35:25.

Im einzigen Sonntagsspiel trafen die Panther auf den TuS Volmetal. Da die Panther in der letzten Zeit etwas weniger erfolgreich als in der ersten Halbserie gespielt haben, hatte sich der TuS etwas ausgerechnet und dies öffentlich artikuliert. Deshalb gingen die Panther das Spiel sehr aggressiv an und führten schnell 3:0 (5.). Beim Stand von 8:2 (14.) sah es nach einem leichten Spiel für die Hausherren aus. Der Gast brauchte einige Zeit, um ins Spiel zu finden, da stand es schon 8:4 (15.). Volmetal hatte die Anfangsoffensive aber verarbeitet und kämpfte sich heran (11:10; 21.). Jetzt war das Spiel offen bis zum Ende der 1. Halbzeit. Nach 27 Minuten waren beide Gegner in Schlagweite (13:12). Die Panther konnten das Tempo forcieren und gingen mit einem 16:14 in die Pause. Gleich danach wurde Volmetals Aufholjagd mit dem 16:16 (32.) belohnt. Jetzt kam eine Phase im Spiel, die Rasse und Klasse hatte. Beide Teams spielten mit Lust und Freude einen guten Handball und konnten sich bis zum 20:20 (50.) nicht absetzen, auch wenn die Gäste mal mit 3 Toren in Front lagen (17:20). Die Panther bekamen die zweite Luft und setzten sich auf 24:20 (55.) ab. Davon erholte sich der Gast nicht mehr, auch wenn er noch einmal verkürzte (25:22). Bis zum Abpfiff fielen nur noch Tore für die Panther zum Endstand von 28:22 für die Burscheider Truppe. Volmetal, Menden und Aurich sind die 3 Mannschaften, die 4 Punkte Abstand zum Platz 14 haben und sich vor dem Aufkommen von Lemgo II hüten müssen.

Ergebnisdienst 3.Liga

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