27. Spieltag: Abstieg weiter offen

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Am Donnerstag begann der wohl längste Spieltag dieser Saison mit dem Nachholspiel Bergische Panther gegen die Gummersbacher Fohlen. Die Panther eröffneten das Match mit dem 1:0, doch dann hatten die Fohlen erstmal das Sagen. Bis zum 6:8 (16.) führten sie meist, manchmal mit einem,

manchmal mit 2 Toren. Nach dieser Phase kamen die Panther ins Spiel und glichen zum 8:8 (18.) aus. Bis zum Halbzeitpfiff ließen beide Teams sich nicht aus den Augen. Zur Halbzeit gepfiffen wurde beim Stand von 12:11. Auch nach der Pause änderte sich erstmal am Spielverlauf nicht viel, ehe der Gastgeber mit 16:13 (39.) vorn lag. Gummersbach hatte jetzt ein paar Schwierigkeiten mit dem Gegner (20:15, 44.). Nach 50 Minuten hatte sich der Gast wieder heran gekämpft (21:19). Das Team aus Burscheid setzte sich auf 24:20 (53.) ab. Dann zog Gummersbach die grüne Karte. Als Folge der Absprachen gelang es danach den Fohlen wieder auf 24:23 (57.) heran zu kommen. Dann gelang den Hausherren das 25:23. Der Gast hätte noch Zeit gehabt zu kontern, aber eine Zeitstrafe und ein vergebener Siebenmeter verhinderten das. Dann kam es so, wie es immer ist. Die Panther besiegelten mit dem letzten Tor den Sieg an diesem Abend zum 26:23.

Voller Spannung erwartete die Fangemeinde das Spitzenspiel am Freitag, die Begegnung LTV-TuS Ferndorf. Der Gastgeber begann konzentriert und führte 5:2 (9.). Von Anfang an spielte Leichlingen gut im Angriff, ohnehin die Stärke der Hausherren. Dann zog Ferndorf nach zum 5:4 (12.). In Minute 16 lag Ferndorf mit 6:8 vorn. Jetzt wurde es ein richtig gutes und spannendes Spiel. Ständig wechselnde Führungen hielten die Zuschauer in Atem. Nach dem 8:8, setzte sich Ferndorf etwas ab (10:13), ehe Leichlingen wieder verkürzte (12:13, 27.). Mit einem knappen 13:14 ging es in die Kabinen zum Pausentee. In Halbzeit 2 blieb das Spiel weiter spannend (17:17, 38.). Das aufregende Auf und Ab der Führungen hielt an. In der 45. Minute hatte der LTV einen kleinen Vorteil (23:21), nachdem der Gast vorher gefühlt öfter in Führung lag. Ferndorf nahm daraufhin ein Time-Out und kam danach besser ins Spiel. Das Team hatte einen Lauf und lag prompt mit 23:25 in Front (51.). Der LTV kämpfte weiter, konnte aber in diesem Spiel nicht mehr das Remis erreichen. Dazu spielte der Meister zu clever. Das 25:28 (56.) war dann die Entscheidung, weil Ferndorf danach das 26:30 erzielte. Das Spiel endete 28:30 für jubelnde Gäste, die aber schwer gefordert wurden und in einem Klassespiel auch einen Punkt hätten abgeben können.  Eigent-lich hatte dieses Match keinen Sieger verdient.

Bayer Dormagen gegen Volmetal lautete die andere Partie des Freitags. Bayer begann forsch (6:3, 10.), mußte dann aber anerkennen, daß Volmetal gewillt war, Punkte zu erkämpfen (8:6, 13.). Mit einem Zwischenspurt konnte Bayer wieder in Vorhand gehen (11:6, 18.). Bayer war jetzt in Fahrt und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus (15:8, 24.). Zur Pause hatte sich Dormagen ein Polster von 19:9 heraus geworfen. Das Spiel schien gelaufen. Nach Wiederbeginn machte Dormagen mit dem Sprung auf 22:9 klar, daß es aus seiner Sicht mit einem Sieg ausgehen würde. In der 40.Minute beim 26:14 waren die Messen gesungen. Über den weiteren Spielverlauf braucht der Chronist nicht mehr viele Worte verlieren. Über 30:16 (45.) und 33:20 (55.) siegte Bayer völlig verdient mit 37:21. Dormagen sichert seinen Platz 2 ab, weil der LTV verlor und für Volmetal wird es, in Abhängigkeit des Ergebnisses vom Spiel TVK-Lemgo II, noch knapper im Abstiegskampf.

Ahlen traf im Samstagsspiel auf Schalksmühle. Nach dem 2:2 (5.) lag der Gast immer in Front und baute den Vorsprung langsam aus (3:6, 10.). Beim 5:6 (12.) war das Spiel wieder eines auf Augenhöhe. Beim 7:10 lag Schalksmühle wieder vorn und gab bis zur Halbzeit die Führung nicht mehr ab. Ganz im Gegenteil erlaubte der druckvollere Angriff den Gästen ein deutliches 13:20 zum Pausenpfiff. Nach Wiederbeginn lief das Spiel im selben Trott weiter (14:24, 38.). Es zeichnete sich ein Sieg der Schalksmühler ab, der den Kampf um Saisonplatz 4 noch verstärken würde. So war im Verlauf der 2. Hälfte der Gast noch überlegener und demonstrierte seine Stärken mit einem deutlichen Endstand von 25:39. Für Ahlen ist dieser Ausgang nicht dramatisch, hatte man doch vor diesem Spiel keine Abstiegsnot mehr.

In Krefeld gelang es dem Longericher SC die erste Viertelstunde passabel zu gestalten (7:7). Bis zum 10:9 (19.) war der Gast am Gastgeber dran. Erst danach konnte sich Krefeld einen Vorsprung erkämpfen. Mit einem 16:11 gingen beide Teams in die Pause. Nach der Kabinenbesprechung kam der LSC mit mehr Engagement und besser eingestellt gegen Krefeld zum Zug. Man verkürzte auf 17:15 (38.). Die nächste Phase des Spiels bestimmte dann wieder Krefeld (20:16, 42.). In diesem Auf und Ab der Spielphasen hatte dann wieder der Gast eine erfolgreichere und konnte sich bis zum 21:20 (54.) und später auf 21:21 (55.) heran kämpfen. In den letzten 5 Minuten sollten dann nur noch 2 Tore fallen, auf jeder Seite eins. Trotzdem waren diese Minuten turbulent. Es gab Zeitstrafen, Strafwürfe (verworfene und verwandelte) und eine Disqualifikation. Der letzte Siebenmeter des LSC wurde verwandelt, so daß das Spiel mit einem gerechten 22:22 endete. Für Krefeld ein Verlustpunkt, für den LSC wohl auswärts beim Konkurrenten ein gewonnener.

Der Abstiegsgipfel bescherte den Zuschauern in Korschenbroich ein gutes und spannendes Spiel gegen die Lemgoer Youngsters. Bis zum 5:5 (14.) führte meist der TVK, danach der Gast. Beide Teams blieben in Reichweite und spielerisch auf Augenhöhe (8:8, 20.). Zum Ende der ersten Hälfte war Lemgo II ein paar Treffer effektiver (9:12, 25.). Als es in die Pause ging, zeigte die Tafel in der Halle aber nur ein 11:12 an. Auch nach der Pause blieben die Mannschaften gleichwertig und kämpften weiter mit wechselnden Führungen um die Punkte (14:13; 15:14). Beim 16:18 hatten die Youngsters wieder die Nase vorn. Beim 15:18 nahm Rogawska ein Time-Out, das in Folge zum 18:19 (44.) führte. Nach 51 Minuten erreichte der TVK wieder den Gleichstand (21:21) als Belohnung für beherztes Spiel. Auch in diesem Match war die Spannung in der Endphase mit Händen zu greifen. Kein Team gab auf oder resignierte. Zwar legte Lemgo II immer ein Tor vor, aber postwendend erzielte der TVK den Ausgleich. 50 Sekunden vor Ende erzielte Dicks (TVK) den Ausgleich zum 24:24, was auch den Endstand bedeutete. Eine tolle Partie in Korschenbroich, die zeigte, daß zwischen beiden Teams kaum Unterschiede bestanden und beide in diese Liga gehören.

Die Sonntagsspiele begannen mit den Fohlen des VfL Gummersbach gegen den OHV. Die Fohlen begannen vehement und lagen mit 6:2 in Front (10.), ehe sich die Friesen gefangen hatten. Bis zum 11:6 (22.) blieb der Gastgeber spielbestimmend. Aurich fand kein Mittel gegen die Fohlen und mußte mit einem 13:7 in die Kabinen zur Besprechung. Nach Wiederbeginn kämpfte sich der Gast wieder etwas heran (15:12, 40.). In der 47. Minute stand es 17:17. Aurich versäumte es aber, weiter Druck zu machen. Über 19:19 kam es zum 23:19 (58.), ehe das 23:20 für Aurich fiel. Das war aber zu spät, es reichte für die Gäste nur zum 25:22 Endstand, der die Fohlen von allen Ängsten, den Abstieg betreffend, befreit und Aurich noch zittern läßt.

Die Panther begannen ihr Spiel gegen die Mindener Reserve forsch und erspielten sich ein 7:3 (12.). Schon in dieser Phase zeichnete sich ab, daß Minden II nicht den gewohnten Drive auf der Platte hatte. Nach 15 Minuten stand es 10:5. Dann gab es Phasen, in denen der Gast wieder bis auf 3 Tore aufkam, aber die Panther hatten darauf eine Antwort. Zur Halbzeit war noch alles drin für beide Teams, die um Platz 7 kämpfen. Man ging mit einem 16:11 zum Pausentee. In den ersten Minuten der 2.Halbzeit konnte Minden II etwas verkürzen (16:13), ehe die Bergischen wieder auf 18:13 erhöhten. Nach 45 Minuten führte Burscheid mit 21:16, das Pendel neigte sich der Heimmannschaft zu. Nach 50 gespielten Minuten hatte Burscheid sich ein 25:17 erarbeitet. Zu diesem Zeitpunkt glaubte die Halle fest an einen Sieg ihres Teams. So war dann auch der Ausgang des Spiels. Die Gäste hatten nichts mehr zum Zusetzen und die Panther brachten das 30:22 über die Zeit. Damit haben beide Teams 30 Punkte auf dem Konto, den direkten Vergleich hat allerdings Burscheid für sich entschieden, das deutlich bessere Torverhälnis hat Minden II.

Beim Match Habenhausen gegen Menden spielten beide Mannschaften gegen die nackte Abstiegsangst. Den besseren Beginn hatte der ATSV (3:0, 6.). Vom 3:2 (8.) bis zum 9:9 (19.) führten beide Mannschaften abwechselnd und neutralisierten sich. Danach begann die Zeit der Wölfe (10:13, 23.). Bis zur Halbzeit erzielten die Wölfe ein 12:18 auf der Anzeigetafel. War das schon die Ahnung des Spielausganges? Zwar kamen die Mannen vom ATSV noch einmal auf 14:19 heran, aber es war zu sehen, daß die Gäste frischer wirkten. Beim 18:28 (47.) war das Match entschieden. Über den Rest der Partie kann der Mantel des Schweigens gedeckt werden, bis hierhin hatte der ATSV einige Strafwürfe vergeben und einige Zeitstrafen zu viel kassiert. Menden verwaltete den Vorsprung und rettete ein 28:35 über die Zeit. Damit ist Habenhausen de facto abgestiegen, während sich Menden noch mit dem Thema Abstieg beschäftigen muß.

 

Ergebnisdienst 3.Liga

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