Spitzenspiel in Köln

3.Liga West
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Noch 3 Spieltage dauert die Saison für den Longericher SC und im Schlussakkord der Saison kommt mit Bayer Dormagen der Tabellenzweite aus der benachbarten Chemie-Stadt zum Derby in die Rheinmetropole.

Dabei sind die Vorzeichen der beiden Teams unterschiedlich: Dormagen wird im Mai als Tabellenzweiter in einer Aufstiegsrelegation, nach momen-tanem Stand gegen Nordvertreter Altenholz, um den Aufstieg in Liga 2 kämpfen. Die beiden Clubs erspielen einen vierten Drittligaaufsteiger, da der Spitzenreiter aus dem Süden sein Aufstiegsrecht nicht wahrnimmt. Die weiteren Tabellenzweiten verzichteten ebenfalls auf die Meldung für die Zweite Liga. „Liga 2 war und ist das erklärte Ziel in Dormagen und auch der eigene Anspruch, von daher wäre ein Aufstieg folgerichtig und wünschenweert für die Neuzugänge aus unserem Club,“ so Teammanager Jens Warncke. Damit spricht er die beiden LSC-Akteure Richter und Reuland an, die künftig in Dormagen spielen und unter Umständen Zweite Liga spielen werden. Gegen den zukünftigen Verein werden sie daher sicherlich besonders motiviert sein. In puncto Motivation sieht Trainer Chris Stark am Freitag keine Probleme: „Es ist ein Derby und wir werden alles geben!“

Und es ist ein Duell David gegen Goliath. Auf den ersten Blick vielleicht nicht: Wenn man die Tabelle der Vorsaison betrachtet, wo der LSC vor dem TSV lag, und auch die diesjährige, wo die Teams nur wenige Plätze trennen. Sehr wohl aber, wenn man zum Beispiel Halle, Budget, Verwaltung, Kader und Historie der letzten Jahrzehnte betrachtet. Der Dormagener Kader ist hochkarätig besetzt, neben namhaften Spielern wie dem dänischen Rückraumakteur Eggert sind es vor allem Spieler wie Juniorennationalspieler Stutzke, die das Team prägen. Um den zweiten Tabellenplatz zu sichern und die Aufstiegsspiele anzugehen, fehlt den Dormagenern noch ein Sieg aus den letzten 3 Spielen.

Der LSC kämpft nicht nur weiter um eine gute Platzierung sondern derzeit mit seiner Verletztenliste, mit dem Spiel in Krefeld zeigte sich LSC-Trainer Stark im Nachhinein zufrieden. „Ich finde bemerkenswert, wie sich meine Mannschaft immer wieder sammelt und am Wochenende Gas gibt. Etliche Spieler gehen seit Wochen auf dem Zahnfleisch, stellen sich aber zum Spiel zur Verfügung und beißen auf die Zähne. Hut ab dafür. Auch diese Woche heißt es wieder abwarten und gucken ob es am Spieltag geht. Auch wenn unsere Trainingsgruppe stets recht klein ist momentan, möchten wir die Saison so gut es geht abschließen und natürlich auch am Freitag unsere Chance suchen. So eine erste Halbzeit wie in Krefeld, wo der Kopf vielleicht da war aber die Beine nicht so recht wollten und wir in Rückstand gerieten, dürfen wir uns gegen diese starken Dormagener allerdings nicht erlauben, diese Erfahrung machten wir bereits im Hinspiel, wo wir nicht ans Limit kamen und chancenlos waren. Aber am Freitag geht es wieder bei Null los und vielleicht können wir mit der Unterstützung unserer Fans für eine Überraschung sorgen.“

Die angesprochenen Spieler, die zwar nicht trainieren aber möglicherweise eingesetzt werden können sind Wittig (Gehirnerschütterung), Dahlke (Knie) und Wolf (Knöchel), Hartmann (Knie) und Koenen (Knöchel) fallen definitiv aus. Insofern geht der LSC sicherlich als Außenseiter in die Begegnung, auch wenn Dormagen auf den anderen Juniornationalspieler Morante Maldonado verzichten muss.

Das Spiel hat im LSC-Lager natürlich große Anziehungskraft, kurzfristig Interessierte werden um frühzeitige Anreise gebeten, es gibt ein Kontingent an verbliebenen Restkarten.

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