OHV braucht Wunder für Riesenchance

Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

3.Liga West
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Die Handballfreunde Springe ziehen ihre Mannschaft aus der 3. Liga zurück. Den freien Platz nimmt der Sieger der Relegation ein. Mit im Rennen ist der OHV, der dafür aber Unglaubliches leisten muss. Es passt zum verkorksten Saisonverlauf des OHV: Da wird aus der Mini-Chance der Auricher Handballer auf den Klassenerhalt in der 3. Liga über Nacht eine Riesenmöglichkeit.

Die Handballfreunde Springe haben ihre Mannschaft tatsächlich zurückgezogen, wie die Neue Deister-Zeitung berichtet. Gerüchte hatte es bereits seit längerem gegeben. Die Springer machen damit einen Platz in der 3. Liga frei, um den der OHV in der Relegation bisher nur vorbehaltlich gespielt hat. Und die Auricher müssen nun Unglaubliches leisten, um die Chance zu nutzen. Sie haben sich mit der 21:34-Niederlage im ersten Relegationsspiel bei der HG Hamburg-Barmbek eine verdammt hohe Hürde gesetzt. Die gilt es am Sonntag im Rückspiel in der Sparkassen-Arena zu überwinden. Anwurf ist um 17 Uhr.

Die Hoffnung haben die Auricher keineswegs aufgegeben. OHV-Trainer Arek Blacha ist sich auch sicher, dass seine Mannschaft im Rahmen ihrer Möglichkeiten noch einmal alles geben wird. Er weiß aber auch, dass die Möglichkeiten arg begrenzt sind: „Die Spieler haben einfach keine Kraft mehr.“

Die Saison war lang. Und zu viele im kleinen Kader waren in jedem Spiel nahezu über 60 Minuten gefordert. Dazu jetzt noch das Spiel am Donnerstag. „In drei Tagen kann unter diesen Umständen der Körper nicht regenerieren“, sagt Blacha.

Die Nachricht vom Rückzug der Handballfreunde Springe ist nun zwar ein zusätzlicher Ansporn, aber ob er auch zusätzliche Kräfte freisetzen kann? Zumal Blacha auch für das Spiel am Sonntag nicht mit mehr Personal planen kann als zuletzt. Michael Schröder und Karlo Oroz fallen weiter verletzt aus.

Die Hamburger sprechen von einem komfortablen Vorsprung, den sie in das Rückspiel mit einbringen. Sie sagen aber auch, dass im Handball schon viel passiert ist. Deshalb sei die Mannschaft gut beraten, das Spiel beim OHV nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Als Warnung sehen die Hamburger das Punktspiel des OHV zum Saisonabschluss gegen die SG Menden. Dort schien es nicht unmöglich, dass die Auricher einen ebenso hohen Rückstand aufholen könnten, mit dem sie jetzt ins Spiel gegen die Hamburger gehen.

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