OHV will direkt zurück in die 3. Liga

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3.Liga West
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Der OHV Aurich strebt nach dem verpassten Klassenerhalt in der 3. Liga den direkten Wiederaufstieg an. Der Kern der Mannschaft um Trainer Arek Blacha steht. Auch die Sponsoren ziehen mit.

Das Ziel ist ganz klar: Der OHV Aurich will nach dem verpassten Klassenerhalt in der 3. Liga in der kommenden Saison den direkten Wiederaufstieg. Mit einer Mannschaft, die im Kern zusammenbleibt. Und damit auch mit Trainer Arek Blacha, der diese Saison mit dem unglaublichen Verletzungspech vergessen lassen möchte. Das gaben am Mittwoch Ulrich Mittelstädt, Geschäftsführer des wirtschaftlichen Trägers der Mannschaft OHS, und Lutz Günsel, zweiter Vorsitzender des OHV, bekannt.

So ärgerlich der Abstieg auch ist – er hat im Verein aber auch den Anstoß gegeben, manches zu hinterfragen. „Die Oberliga ist jetzt eine große Chance, etwas zu verändern“, sagte Günsel. Er wird sich künftig zusammen mit Jörg Schmeding um die Belange der ersten Mannschaft kümmern. Beide haben selbst viele Jahre höherklassig beim OHV Handball gespielt. „Wir müssen jetzt so viel Gas geben, dass wir es nächste Saison packen“, sagte Günsel. Aurich braucht solch ein sportliches Ereignis wie den Drittliga-Handball. Um die Spielstätte Sparkassen-Arena und die Stimmung hat die gesamte Konkurrenz die Auricher beneidet. Die Signale, dass die Auricher auch kommende Saison in der Arena spielen können, sind positiv. Letzte Gespräche stehen aber noch aus. Ebenso wie die mit einigen Spielern über die sportliche Zukunft. „Der Kern um erfahrene Drittligaspieler steht aber“, sagte Mittelstädt. Um sie herum wird ein Team aufgebaut, das eine realistische Chance hat, den Aufstieg zu schaffen.

Zu den Spielern, die bereits ihre Zusage gegeben haben, gehört Torwart Youri Denert (s. Foto). Das war für Mittelstädt und Günsel keine Selbstverständlichkeit, dass ein belgischer Nationaltorhüter mit dem OHV in der Oberliga antritt. Klar hätte er lieber in der 3. Liga gespielt, wie alle anderen auch. Aber es sind auch das Umfeld und die beruflichen Perspektiven, die ihn und andere in Aurich halten. „Das hat uns schon bewegt“, sagte Mittelstädt.

Mit Wilke de Buhr bleibt auch ein Auricher Eigengewächs. Rückkehrer Jannes Hertlein: auch er wird mit dem OHV in der Oberliga antreten. Nur berufsbedingt hatte er in der vergangenen Saison erstmals für einen anderen Verein gespielt als für den OHV. Und wie bereits berichtet, sind Sven Seidler und Neuzugang Oliver Staszewski nächste Saison dabei. Die OHV-Verantwortlichen bekommen aber nicht nur von Spielern positive Rückmeldungen. Auch die Sponsoren ziehen weiterhin mit. „Alle Hauptförderer bleiben geschlossen dabei“, sagte Mittelstädt.

Es braucht aber auch ein starkes Team, um das Ziel Wiederaufstieg zu erreichen. Die Oberliga Nordsee wird kommende Saison extrem leistungsstark. Treten dort doch nach derzeitigem Stand neben dem OHV noch zwei weitere Drittliga-Absteiger an: der ATSV Habenhausen und der VfL Fredenbeck. Hohe Ziele und entsprechend personell aufgestellt haben sich zudem der VfL Edewecht und der TV Cloppenburg.

Der 71-jährige Mittelstädt wird sich künftig verstärkt um den Verein kümmern und dort speziell den Nachwuchsbereich nachhaltiger strukturieren. „Wir müssen den talentierten Nachwuchs so fördern, dass aus diesem Potenzial die erste Mannschaft gestärkt werden kann“, so Mittelstädt.

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