Saisonbilanz im Westen - 2

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Der 2. Teil der Saisonbilanz 2017-18 in der 3. Liga West beschäftigt sich mit den Torschützen und Zuschauern der Hinrunde. Bester Torschütze nach Hin- und Rückrunde ist David Kreckler vom Leichlinger TV mit 212 Treffern bei 88 verwandelten Siebenmetern.

Die besten Torschützen :

Rang Name  Verein  Tore  7M  FT  Spiele   Ø
 1. Kreckler, David  LTV  212  88  124  29  7,3
 2. Reinarz, Jens  Krefeld  187  59  128  29  6,4
 3. Rogowski, Mattes  Ahlen  176  85    91  28  6,3
 4. Wieling, Tim Roman  Dormagen  169  27  142  30  5,6
 5.  Zerbe, Lukas  Lemgo II  165  52  113  24  6,9
 6. Brüren, Kevin-Christopher  Dormagen  162  69    93  30  5,4
 7.  Krechel, Joshua  Menden  155    3  152  28  5,5
 8.  Stutzke, Lukas  Dormagen  155    0  155  29  5,3
 9.  Weßeling, Lutz  SGHV  153  33  120  28  5,5
 10.  Hansen, David  LTV  152    1  151  30  5,1
 11.  Richter, Benjamin  LSC  149  51    98  27  5,5
 12.  Gentges, Jonas  Minden II  146  45  101  28  5,2
 13.  Romanov, Michael  Volmetal  142    1  141  25  5,7
 14.  Faulenbach, jonas  Ferndorf  135    0  135  28  4,8
 15.  Wähmann, Mirco  ATSV  134  10  124  30  4,5

 

Unter den besten 15 Gesamt-Torschützen liegen nur 7 Spieler der Mannschaften aus der Spitzengruppe (Platz 1-4) der Liga. Dabei ist allein Dormagen in diesem Bereich 3x vertreten (Wieling, Stutzke und Brüren). Dazu kommen noch Spieler vom LTV (Kreckler, Hansen) und Krefeld (Reinarz). Vom Meister hat es nur Faulenbach auf Platz 14 geschafft. Selbst wenn man die Spitze der Tabelle von Platz 1-6 der Tabelle definiert, erhöht sich die An-zahl der Spieler aus diesen Mannschaften nur auf 9 (Weßeling (SGHV) und Richter (LSC) kommen dazu). D.h. im Umkehrschluß, daß 6 Spieler aus Mannschaften, die hinter dem Platz 6 liegen, den Sprung unter die ersten 15 der Torschützen geschafft haben. Dies sind Rogowski (Ahlen), Zerbe (Lemgo II), Krechel (Menden), Gentges (Minden II), Romanov (Volmetal) und M. Wähmann (Habenhausen).

Auch unter den besten 30 Schützen sind nur 10 aus dem o.g. Kreis der 4 Spitzenteams. Bei Betrachtung der 30-Liste und der Teams von Platz 1-6 erhöht dies die Zahl der aufgeführten Spieler auch nur auf 14. Erstaunlich ist, daß sich, betrachtet man die besten 30 Torschützen, der zweitbeste Torschütze des TuS Ferndorf erst auf Platz 17 (Schneider mit 133) dieser Liste befindet, was für eine gewisse Ausgeglichenheit der Mannschaft im Angriff spricht.

Betrachtet man die Anzahl der Schützen pro Mannschaft (Basis Liste der 30 Besten) sieht das Bild wie folgt aus: Vorneweg liegen mit jeweils 3 Schützen: Dormagen, Volmetal_ Minden II, LTV und Krefeld. Dahinter finden sich mit jeweils 2 Schützen: Ferndorf, Menden, Habenhausen und Schalksmühle, sowie mit jeweils 1 Kandidaten der TVK, Ahlen, LSC, Aurich, Burscheid und Lemgo. Damit ist das einzige Team ohne Nennung in dieser Rubrik der VfL Gummersbach II, deren bester Schütze sich auf Platz 35 befindet (Schöneseiffen mit 102 Toren).

Interessant ist auch die Betrachtung der Feldtorschützen. Hier sieht das Bild ganz anders aus.

Rang R-ges  Name  Verein  Tore  7M  FT Spiele ø FT
 1.   8 Stutzke, Lukas Dormagen  155   0  155  29  5,3
 2.   7 Krechel, Joshua Menden  155   3  152  28  5,4
 3. 10 Hansen, David LTV  152   1  151  30  5,0
 4.   4 Wieling, Tim Roman Dormagen  169  27  142  30  4,7
 5. 13 Romanov, Michael Volmetal  142   1  141  25  5,6
 6. 14 Faulenbach,Jjonas Ferndorf  135   0  135  28  4,8
 7.   2 Reinarz, Jens Krefeld  187  59  128  29  4,4
 8.   1  Kreckler, David  LTV  212  88  124  29  4,3
 9.  15  Wähmann, Mirco  ATSV  134  10  124  30  4,1
 10.  21  Merhar, Natko  SGHV  124    1  123  30  4,1
 11.  9  Weßeling, Lutz  SGHV  153  33  120  28  4,3
 12.  24  Mumme, Julian  TVK  118    0   118  28  4,2
 13.  25  Domaschk, Dominik  Volmetal  117    0   117  29  4,0
 14.  26  Brand, Tim  Minden II  117    2   115  26  4,4
 15.  23  Schulz, Mike  LTV  120    6   114  28  4,1


In dieser Rangliste liegen Stutzke aus Dormagen und Krechel von der SG Menden vorn, die beide 155 Tore erzielten, wobei Stutzke sogar ohne einen 7-Meter-Treffer auskam. In der Gesamtliste liegen beide erst auf Platz 8 bzw. 7. Der Gesamttopschütze Kreckler landet in dieser Kategorie auf Platz 8. Von den Spielern der 4er-Spitzengruppe gibt es jetzt nur noch 7 unter den besten 15 und 11 unter den besten 30. Bei Betrachtung der 6er-Gruppe sind es 10 und 16 Nennungen von Spielern.

Die Zuschauerresonanz war im Vergleich zur Vorsaison insgesamt um 7% besser als 2016-2017. Das hatte sich schon nach der Hinrunde (+4%) angedeutet. 102 709 Zuschauer sahen die 120 Heimspiele der Saison.

Die Rangliste der Zuschauer sieht wie folgt aus:

Rang  Verein  Spiele  Zuschauer   Ø
1.  TuS Ferndorf   15   13856  924
2.  Bayer Dormagen   15   13717  914
3.  OHV Aurich   15   13312  887
4.  HSG Krefeld   15     9688  646
5.  Ahlener SG   15     8042  536
6.  SG Menden   15     7951  530
7.  SG Schaksmühle-Halver   15     5352  357
8.  TV Korschenbroich   15     5173  345
9.  TuS Volmetal   15     5160  344
10.  Longericher SC   15     5073  338
11.  Leichlinger TV   15     4807  320
12.  HSG Bergische Panther   15     3418  228
13.  ATSV Habenhausen   15     2420  161
14.  VfL Gummersbach II   15    1840  123
15.  Lemgo II   15    1743  116
16.  GWD Minden II   15    1157    77
         

 

Auch wenn die Zusammensetzung der Liga jedes Jahr eine andere ist (Auf- Abstieg von Mannschaften, Zuordnung zu den Staffeln Ost, Nord, West und Süd) läßt sich doch grundsätzlich die Zuschauerresonanz der einzelnen Teams vergleichen. Wie schon im Vorjahr und auch noch zur Halbserie führte Bayer Dormagen die Rangliste an. Doch zum Ende der Spielzeit belegte Ferndorf Platz 1 gefolgt von Dormagen und auf Platz 3 von Aurich.
Aurich, wieder neu in der Liga, erreicht einen starken Platz 3 vor Krefeld, das sich deutlich verbessert hat und auf dem Weg zu einem neuen Zuschauerhoch scheint. Ahlen hat sich etwas verschlechtert, liegt aber ebenso wie Menden erstaunlich weit vorn.

Die beste Heimbilanz eines Aufsteigers haben die Wölfe aus Menden, während die Bergischen Panther auf Platz 12 und Habenhausen auf Platz 13 gelandet sind. Das überrascht zumindest für die Panther, die sportlich sehr gut dastehen (Platz 7). Ebenso überrascht der Platz 11 für die Pirates (Tabellendritter) aus Leichlingen, die aber nur wenig unter der Zuschauermarke der Vorsaison liegen. Die Schlußlichter in dieser Rubrik sind, wie meist in den letzten Jahren, die Reservemannschaften der Bundesligavereine mit unglaublich niedrigen durchschnittlichen Besucherzahlen: Minden II (77), Lemgo II (116) und Gummersbach II (123). Vielleicht sollte man die Spiele der Reserven konsequenterweise vor die Spiele der BL-Vereine legen, um diese Besucher-zahlen zu steigern. Daß das nicht einfach sein dürfte, ist klar, weil durch EC- und CL-Spiele sowie die Nationalmannschaft sich ständig Änderungen in den Ansetzungen der DKB-HBL ergeben. Aber einen Versuch wäre es m.E. nach Wert.

Das am besten besuchte Spiel der Serie war die Partie Krefeld gegen Dormagen (1409) vor Dormagen gegen Ferndorf (1269) und der Begegnung Dormagen gegen LSC (1192). Damit wurden die 3 besten Zuschauerzahlen für ein Spiel in der 1.Halbserie erzielt. Am schlechtesten besucht war das Match Minden II gegenden TV Korschenbroich mit 47 Zuschauern am 26.SPT. Minden II hatte in 13 von 15 Heimspielen weniger als 100 zahlende Gäste in der Halle und untermauert damit seinen letzten Platz in der Gunst der Fans. Aber auch die U23 des VfL Gummersbach hatte bei 6 Spielen daheim weniger als 100 Fans in der Halle, Lemgo hingegen nur bei 3  Spielen. Außer diesen Teams spielte keine andere Mannschaft ein Spiel vor weniger als 110 Zuschauern.

Der bestbesuchte Spieltag war der 14. mit 4839 Fans u.a. in den Hallen von Dormagen, Ahlen, Krefeld, Aurich und Ferndorf, gefolgt vom 1. Spieltag mit 4631 Zuschauern bei Heimspielen von Dormagen, Krefeld, Aurich, Menden und Volmetal. Am schlechtesten besucht war der 15. Spieltag mit 2321 Zuschauern, an diesem Tag hatten nur Schalksmühle und Menden mit je 600 Zuschauern "normalen" Besuch zu verzeichnen, während die Teams mit vielen Zuschauern auswärts aufliefen.