Saisonbilanz im Westen - 3

3.Liga West
Tools
Typography
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Der 3. Teil der Saisonbilanz 2017-2018 in der 3. Liga West beschäftigt sich mit den „Sünden“ der Rubber und Schrubber der Liga und den Schiedsrichtern.

Zu Beginn der Einschätzung der Spieler und Mannschaften ein kurzer Überblick über die Schiedsrichtereinsätze. Die 240 Begegnungen der Saison wurden von 55 Schiedsrichterpaaren gepfiffen.

Schiedsrichter mit den meisten Einsätzen:

Rang  Team    1.HS   2.HS   Σ
  1.  Meyer / Meyer    8    7   15
  2.  Marx / Pühler    8    6   14
  3.  Hallmann / Lieker    6    8   14
  4.  Sakovski / Schneider    7    6   13
  5.  Kassing / Wulf    6    5   11
  6.  Kamper / Kamper    6    5   11
  7.  Johnen / Müller    6    4   10
  8.  Cesnik / Konrad    5    5   10
  9.  Bekel / Steinebach    4    5     9
 10.  Bargmann / Stein    2    6     8
 11.  Bendel / Schulte-Coerne    3    4     7
 12.  Bunselmeyer / Roux    2    5     7

 

Die meisten Einsätze, nämlich 15, hatte das Paar Meyer/Meyer vor Marx/Pühler und Hallmann/Lieker mit jeweils 14 Einsätzen, diese Paare sind schon seit Jahren in der Liga erfolgreich tätig. Erfreulich, daß ein gutes Team der Vorjahre, Bargmann/Stein, nach dem 19. Platz zum Ende der Hinrunde noch den 10. Platz gesamt erreicht hat. Ab Platz 13 der Liste gibt es 3 Paare mit 6, 3 Paare mit 5 und 5 Paare mit 4 Einsätzen. Desweiteren waren 7 Paare je 3x angesetzt. Die restlichen 37 Partien verteilen sich auf 25 Schiedsrichterteams. Von den 40 Paaren, die in der Hinrunde eingesetzt waren, bekamen in der Rückrunde 10 keinen Einsatz mehr. Dafür hatten in der Rückrunde 15 Paare einen Ersteinsatz, von diesen waren Bona/Frank mit 4 Benennungen am häufigsten in den Hallen zu sehen.

Doch nun zu den Sündern der Liga. Die folgende Tabelle zeigt die Anzahl der Strafen, die für die Mannschaften ausgesprochen wurden. Bewertet wird wie folgt: eine gelbe Karte mit 1 Punkt, eine Zeitstrafe mit 3 und eine Disqualifikation mit 5 Punkten, d.h. die Mannschaft mit den wenigsten Punkten ist das fairste Team im Bewertungszeitraum.

Rang Verein  Gelb  ZS  DQ  Punkte
 1.  Bergische Panther  105   79   4  362
 2.  Dormagen  100   87   2  371
 3.  Gummersbach II  108   96   0  396
 4.  Minden II    92   95   4  397
 5.  Lemgo II    95   95   4  400
 6.  Longericher SC  117   93   3  411
 7.  Aurich  104   98   3  413
 8.  Krefeld    93  103   6  432
 9.  Volmetal  103  100   6  433
 10.  Ahlen  101  108   6  455
 11.  Korschenbroich  103  109   7  465
 12.  Ferndorf  102  112   8  478
 13.  Leichlingen  101  111   9  479
 14.  Menden    89  120   7  484
 15.  Schalksmühle  104  119   7  496
 16.  Habenhausen  102  124  14  544

 

Als das fairste Team stellen sich die Bergischen Panther aus Burscheid dar, was für einen Aufsteiger zumindest ungewöhnlich ist. Die anderen Aufsteiger Menden und Habenhausen befinden sich dagegen in den erwarteten Regionen, wobei das Ergebnis des ATSV Habenhausen deutlich über den Werten der Liga liegt. Wenn man es positiv sehen will, kann man sagen, daß die Bremer kämpferisch voll da waren, aber 14 Disqualifikationen sind ein bißchen viel des Guten. Dagegen kommen die Reservemannschaften (Minden, Lemgo und Gummersbach) gut weg und die Gummersbacher mußten als einziges Team der Liga keine Disqualifikation hinnehmen. Im oberen Bereich dieser Rangfolge ging es im Vergleich zum Ende der Hinrunde knapp zu. An Weihnachten führte noch Minden vor Lemgo, Aurich, Burscheid, Dormagen, Gummersbach und Longerich, wobei diese Mannschaften nur durch 8 Punkte getrennt waren. Schalksmühle und Habenhausen lagen schon zu diesem Zeitpunkt  fast abgeschlagen am Ende der Rangliste. Im unteren Bereich (Platz 12-16) liegen zum Saisonende 3 Mannschaften aus dem erweiterten Spitzenbereich (Ferndorf, LTV, Schalksmühle). Das verwundert schon ein wenig.

Die Spieler mit den meisten Bestrafungen sind in der nächsten Tabelle aufgelistet. Hier erfolgt die Bewertung analog zu den Mannschaften, nur die Reihenfolge der Auflistung ist entgegengesetzt, d.h. unter den 15 aufgeführten Spielern ist der erste, der unfairste.

Rang Spieler Verein  Gelb  ZS  DQ  Pkt.  Spiele
  1.  Björn Wähmann  ATSV   21  30   5  136   30
  2.  Jannes Hertlein  LTV   15  23   5  109   30
  3.  Justus Richtzenhain  Minden II   19  28   1  108   28
  4.  Phillip Dommermuth  Volmetal   18  24   3  105   26
  5.  Todor Ruskov  Schalksmühle   17  21   5  105   28
  6.  Branimir Koloper  Ferndorf   18  25   2  103   30
  7.  Steffen Brinkhues  Korschenbroich   13  24   3  100   30
  8.  Aaron Jennes  Korschenbroich   19  24   1    96   30
  9.  Damian Janus  Krefeld   13  24   2    95   25
  10.  Patrick Bettig  Ferndorf   12  22   3    93   29
  11.  Kai Bekston  Ahlen   18  18   4    92   26
  12.  Marcel Fischer  ATSV   14  20   3    89   29
  13.  Patrick Hüter  Dormagen   18  21   1    86   30
  14.  Mirco Wähmann  ATSV   15  15   4    80   30
  15.  Robert Barten  Gummersbach II   19  20   --    79    28
  16.  Tom Trost  Menden     8  22    1    79    20

 

Auf Grund des schlechten Gesamtabschneidens des ATSV Habenhausen befinden sich 3 Spieler des Vereins in dieser Sünderliste. Aber auch Ferndorf hat 2 Vertreter dabei , ebenso wie Korschenbroich. Gar nicht vertreten unter den 16 Ruppern sind als Verein Aurich, Burscheid, Longerich und Lemgo.

Abschließend noch ein Schmankerl zu den Trainern der Vereine. Nach demselben System begutachtet ergibt sich das Bild der 8 Trainer, die die schwächsten Nerven hatten und sich mit dem Kampfgericht oft auseinandersetzten:

 Trainer Verein Gelb  ZS Punkte
 Arek Blacha  Aurich  16   3   25
 Christian Stark  Longerich  16   1   19
 Ronny Rogawska  Korschenbroich  12   2   18
 Stefan Neff  Schalksmühle  14   --   14
 Lars Müller-Dormann  Habenhausen  14   --   14
 Matthias Struck  Lemgo    5    3   14
 Frank Lorenzet  Leichlingen   12   --   12
 Michael Lerscht  Ferndorf   11   --    11

 

Marcel Mutz (Bergische Panther ) kommt am Ende des Feldes  nur auf 2 gelbe Karten, ebenso wie Christian Theuerkauf (Lemgo), der allerdings als Co-Trainer in Lemgo agierte. Der Trainer der SG Menden, Sascha Simic, erhielt in der gesamten Serie nur einmal den gelben Karton gezeigt und das obwohl sein Team lange Zeit im Abstiegskampf lag.

Damit schließt die Redaktion das Kapitel Saison 2017-2018 in der 3. Liga West ab. Falls es noch Fragen zu Statistiken o.ä. in der Weststaffel gibt, dann keine Scheu und nachgefragt.

Kommentar schreiben

Bitte halte Dich an die Regeln für Kommentare.


Sicherheitscode
Aktualisieren

Ergebnisdienst 3.Liga

Es finden keine Begegnungen statt.