Gummersbach II erlebt bitteren Moment

Bild: VfL Gummersbach

3.Liga West
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Manchmal gibt es bittere Momente im Sport und diesmal war es die Gummersbacher Zweitvertretung die solch einen Moment erleben musste. In letzter Sekunde hatte man den Ausgleichstreffer zum 27:27 kassiert und musste somit einen fast schon sicheren zweiten Punkt wieder abgeben.

Das Spiel gestaltete sich von Beginn an – wie erwartet – sehr ausgeglichen, sodass es nach zwölf gespielten Minuten 6:6 stand. Nach den ausgeglichenen Anfangsminuten konnte sich allerdings der Gast aus dem Volmetal ein wenig absetzen und auf 6:8 erhöhen, was VfL-Coach Maik Thiele als Anlass für das erste Team-Timeout der Partie nahm. Leider schafften es die Volmetaler aber nach der Auszeit durch ihren treffsichersten Spieler Jan König auf vier Treffer Differenz zu erhöhen ehe die Auszeit Wirkung zeigte und Yonatan Dayan einen Treffer für den VfL erzielen konnte. Die Gummersbacher bekamen nun etwas mehr Zugriff auf die Partie, was aber nicht ausreichte, um vor der Halbzeit auszugleichen. Die Seiten wurden somit beim Spielstand von 13:15 gewechselt.

Nach der Halbzeit präsentierte sich der VfL wacher und konnte in Minute 33 den Ausgleichstreffer durch Fynn Herzig erzielen. In den folgenden Minuten war es nun der VfL der in Führung gehen konnte, als zuerst Albin Xhafolli (siehe Foto) und anschließend Shawn Pauly auf 19:18 bzw. 20:18 erhöhen konnten. Die Volmetaler allerdings ließen sich dadurch nicht zum Nachlassen verleiten, sodass in den Schlussminuten noch einmal ein heftiger Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften entfacht wurde, dem Jan König in der Schlusssekunde mit dem Ausgleichstreffer ein Ende setzte und somit die, kurz zuvor in der Gummmersbacher Auszeit, besprochenen Pläne zunichte machte.

Entsprechend des hergegebenen Punkts war auch Trainer Maik Thiele am Ende nicht sehr glücklich über die Spieltagsausbeute: „Wir schenken heute auf ganz unglückliche Art und Weise der Volmetaler Mannschaft einen Punkt! Ein Spieler darf in solch einer Situation niemals den Ball frei aufs Tor bringen, erst recht nicht wenn er der erfolgreichste Schütze der Partie war! Ich hoffe, dass wir aus diesem Spiel gelernt haben! So etwas darf nicht noch einmal passieren, erst Recht nicht gegen direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt!“

VfL: Krouß; Villgrattner (6 Tore), Xhafolli (5/2), Meinhardt (4), Starcevic, Pauly (je 3), Dayan, Herzig (je 2), Bialowas, Stüber (je 1)

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Letzte Aktualisierung: 16.12.2018 04:34:52
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