Dragons unterliegen im Spitzenspiel

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3.Liga West
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Die SGSH Dragons haben das Spitzenspiel der dritten Liga West verloren. In einem von Taktik geprägten Spiel, das vor allem beide Abwehrreihen dominierten, unterlag die Sieben von Stefan Neff nach großem Kampf mit 24:22 (9:10).

In Rückstand gerieten die Gäste indes erst kurz vor Spielende. Zuvor hatte die HSG Krefeld in 55 Minuten nicht einmal vorne gelegen. Allerdings gelang es der SGSH auch nicht, sich entscheidend abzusetzen. Mehr als drei Tore Differenz war den Sauerländern nicht vergönnt. Dabei hatte die Abwehr ganze Arbeit geleistet, nahm die Angreifer der HSG gut aus dem Spiel. Einzig der individuell bärenstarke David Hansen stellte die Gäste vor größere Schwierigkeiten, erzielte vier der neun Tore im ersten Durchgang für die heimische HSG. Die Dragons warfen im ersten Abschnitt immer wieder eine drei Tore Führung heraus, insbesondere mit Blick auf das 6:9 durch David Bleckmann fünf Minuten vor Pausenpfiff war der knappe ein Tor Vorsprung zur Halbzeit gefühlt zu wenig.

Diese Plus drei gelangen im zweiten Durchgang nicht mehr. Das lag unter anderem auch daran, dass Kevin-Christopher Brüren und Tim Gentges offensiv mehr Verantwortung übernahmen. Doch die Dragons hielten dagegen und erarbeiteten sich immer wieder Siebenmeter, die Christopher Klasmann sicher verwandelte. Die Gäste legten ein- bis zwei Tore vor, der Spitzenreiter blieb dran und schaffte zudem immer wieder den Ausgleich.

In der Schlussphase war es dann ein einziger Abnutzungskampf. Nach knapp 50 Minuten sah Natko Merhar beim Stand von 16:18 für die Dragons nach einem Foulspiel im Gegenstoß die rote Karte. Florian Diehls Tor zum 18:20 bedeutete die letzte 2-Tore Führung für sie SGSH, danach kippte das Spiel langsam zu Gunsten der Gastgeber. KC Brueren und Karl Roosna brachten die Gäste mit zwei Toren in Front (22:20). Christopher Klasmann- und eine Minute vor Schluss Tobias Schetters verkürzten nochmals auf ein Tor, mehr war aber nicht drin, denn den finalen Treffer erzielte wiederum der Gastgeber. Eine halbe Minute vor Ende erzielte Brueren das 24:22 - die Entscheidung.

Natürlich regierte direkt nach Spielende zunächst die Enttäuschung über die knappe Niederlage beim Primus, vor allem da man über weite Strecken des Spiels mindestens ebenbürtig war. Dennoch kann das Team stolz sein auf die Leistung sowie der Tatsache, bis vergangenen Samstag das letzte verbliebene ungeschlagene Team in den ersten drei Ligen gewesen zu sein.

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