16. Spieltag: Menden gewinnt auswärts

3.Liga West
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Alle Spiele des Spieltages fanden am Samstag statt. Um 18:00 Uhr starteten die Fohlen aus Gummersbach und der LTV aus Leichlingen.Die Fohlen hatten das Team Handball Lippe II zu Gast.

Die Gäste hatten den besseren Start (1:3; 4.). Nach 15 Minuten lagen die Mannen aus dem Lipperland immer noch vorn (5:8). Den Fohlen fehlte der Druck auf die gegnerische Deckung. Über 8:11 (23.) kam es zum Pausenergebnis von 10:17, einem deutlichen und verdienten Vorsprung der Gäste. In der ersten Hälfte kam das Spiel der jungen Gastgeber nicht in Schwung. Das änderte sich gleich nach Wiederanpfiff. Jetzt spielte der Gastgeber druckvoller und erzielte Tor um Tor. Spätestens nach dem 18:18 (40.) war das Match ausgeglichen und spannend. Zunächst konnte Lippe II wieder enteilen (19:21; 44.), ehe die Fohlen ausglichen (22:22; 48.). Bis zur 55. Minute legte Lippe jeweils vor und der Hausherr glich aus (26:26). Dann waren die Fohlen am Drücker: 27:26 und was tat Lippe? Glich natürlich aus zum 27:27. Es war jetzt ein rassiges und spannendes Spiel, was man nach dem Halbzeitergebnis nicht mehr erwartet hatte. Und es war noch nicht beendet. Den Gummersbachern gelang noch das eine Tor zum 28:27 und damit zur Glückseligkeit an diesem Abend, denn sie gewannen mit diesem Ergebnis beide Punkte. Traurig für die Gäste, die gut mithielten, aber kurz nach der Pause die Heimmannschaft heran kommen ließen. Es war einSpiel, das mehr als 74 Zuschauer verdient hätte.

Leichlingen traf auf den Aufsteiger aus Varel, der in der ersten Halbzeit überraschte. Nicht nur daß Varel 0:2 führte, auch nach dem 4:4 (9.), hielt der Gast mit und führte lange Zeit (5:8; 14.). Beim 8:12 nach 20 Minuten rieben sich die Zuschauer verwundert die Augen. Dann endlich hatte der LTV seine Verwunderung überwunden und glich zum 12:12 aus (24.). Aber Varel konterte und so gingen beide Teams mit einem 15:17 in die Pause. In der 34. Minute glich der LTV aus (17:17) und die Zuschauer glaubten, daß der LTV nun seine Überlegenheit ausspielen würde. Doch Varel konterte sofort wieder und ließ sich auch in der folgenden Spielzeit nicht unterkriegen (20:21; 40.). Zwar gelang den Gästen meist nur eine Führung mit einem Tor, die Leichlingen dann ausglich, aber man behielt das Heft des Handelns in eigener Hand. Nach 54 Minuten stand es 26:26. Jetzt wollte Varel auch Punkte mit nach Hause nehmen und kämpfte verbissen. Beim 28:26 (57.9 sah es nicht nach Erfolg für Varel aus, aber nach großer Anstrengung gelang 28 Sekunden vor Spielende noch der Anschlußtreffer und mit dem Schlußpfiff per Strafwurf der Ausgleich. Der Rest war unbeschreiblicher Jubel auf Seiten der Gäste, die sich diesen Punkt redlich verdient haben. Für den LTV ist dieses 28:28 ein bitterer Punktverlust. Varel hat immer noch 4 Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.

Im Abstiegsgipfel traf der Aufsteiger aus Langenfeld auf die Wölfe aus Menden. Die sind diese Saison bis jetzt auswärts meist Punktlieferant, so daß sich der Gastgeber einiges ausrechnete. Das Spiel begann mit einem guten Start des Wolfsrudels (2:5; 8.). Dann hatte sich der Gastgeber gefasst und holte auf (5:5; 12). Wenig später ging man dann erstmals in Front (6:5) und konnte den Vorsprung ausbauen (9:5; 18.). Beim 10:9 (25.) war Menden wieder dran, mußte zur Halbzeit aber ein 14:10 hinnehmen. Es herrschte große Hoffnung in der Pause, daß die Hausherren Punkte holen würden. Doch die Anfangsphase der 2.Halbzeit gehörte den Gästen (14:15; 36.). Prompt erfolgte der Ausgleich. Bis zum Ende des Spiels ließen sich beide Mannschaften nicht mehr aus den Augen, auch wenn meist Menden mit einem Tor in Front lag. Beim 21:21 (58.) sah es nach einem Remis aus. Doch den Gästen gelang noch der glückliche Siegtreffer zum 21:22. Aufopferungsvoll spielende Langenfelder waren konsterniert, glückliche Wölfe jubelten auf dem Feld. Damit bleibt Langenfeld auf dem letzten Platz und die Wölfe auf Platz 11 mit 7 Punkten Vorsprung auf den Abstieg.

Die Dragons aus Schalksmühle hatten die Bergischen Panther zu Gast und von Beginn Mühe mit demGegner. Bis zur Halbzeit lagen die Gäste meist in Front und der Hausherr hatte Mühe dran zu bleiben. Nach dem Start (3:5; 13.) brauchten die Dragons bis zur 18.Minute um auszugleichen (7:7). Wieder zogen die Panther an (7:9). Beim 10:10 waren 25 Minuten gespielt. Man hatte immer den Eindruck, daß die Dragons nur reagierten, während die Burscheider Mannschaft das Spiel dirigierte. In die Pause ging es mit 10:12. Kurz nach Wiederanpfiff glichen die Hausherren erneut aus (12:12; 34.). Im Gegenzug stellte Burscheid den alten Abstand wieder her (12:14). Nach 45 Minuten stand es 14:18. Die Panther hatten irgendwie eine Hand mehr am Ball. Allerdings kann man den Dragons bescheinigen, daß sie kämpften, um als einzige Mannschaft der 3.Liga West ungeschlagen zu bleiben. Die Bemühungen wurden mit dem 17:18 (47.) belohnt. Die Panther antworteten mit dem 17:19. Schalksmühle gab nicht auf, nach 55 Minuten stand es 20:22. 2 Tore der Drachen bis zur 58.Minute stellten das Remis wieder her (22:22). Trotz aller Bemühungen beider Teams blieb es bis zum Schlußpfiff dabei. Die Drachen retten ihre Serie, verlieren aber einen weiteren Punkt auf Krefeld. Burscheid hat gut gespielt, aber es war mehr als ein Remis drin.

Die Mindener Reserve hatte das Hinspiel gegen Volmetal verloren und wollte natürlich Revanche. Dazu hatte der TuS vor der letztwöchigen Heimniederlage gegen den LSC 3 Siege in Folge auf der Habenseite. Man war in Minden also gewarnt. Der Gast lag bis zum 4:4 (10.) immer zurück, konnte danach aber auch in Führung gehen und GWD unter Druck setzen (5:8; 15.). Beim 7:11 (20.) zeigte sich, daß die Volmetaler gut vorbereitet und heiß waren. Erst beim 12:12 (28.) war Minden wieder auf Augenhöhe. Trotzdem gingen beide Mannschaften mit einem knappen 12:13 in die Kabinen. Wer nach der Pause auf einen Sturmlauf der Gastgeber gesetzt hatte, sah sich erstmal getäuscht (14:18; 38.). Es dauerte bis zur 48. Minute, ehe GWD wieder in Reichweite der Gäste agierte (21:22). Allerdings antwortete der TuS sofort (21:23). Beim 24:24 (51.) war das Spiel wieder offen, zumal GWD mit einem Lauf das 27:24 (55.) erarbeitete. Dazu kam noch eine Disqualifikation (3.Zeitstrafe) für den Volmetaler Blümel. Damit war das Spiel gelaufen, der Hausherr gewann mit 30:27. Volmetal liegt auf Platz 13 mit einem kleinen Punktvorsprung (4) auf Varel.

Der Northeimer HC hat gegen den anderen Aufsteiger aus Niedersachsen, den MTV Großenheidorn, gespielt. Die erste Hälfte des Spiels waren beide Teams gleichwertig und blieben in Reichweite. Dabei wechselten die Führungen oft. Der Gastgeber ging mit einem knappen 13:12 in die Pause. In Halbzeit 2 gelang es zunächst dem NHC den Vorsprung etwas auszubauen (18:15; 39.). Beim 23:17 in der 42. Minute sah es schon besser für die Heimmannschaft aus. Northeim wirkte druckvoller und baute den Vorsprung weiter auf 26:19 aus. Über 29:20 (53.) brachte der NHC den sicheren 34:25-Sieg nach Hause. Der MTV bleibt weiter im tiefsten Abstiegskampf stecken.

Krefeld hatte am heutigen Spieltag den besten Aufsteiger der Saison, den TuS Spenge zu Gast. Von Anpfiff an lag der heimische Favorit in Front, ohne sich allerdings absetzen zu können (8:8; 15.). Immer wieder gelang dem TuS der Ausgleich. Krefeld konnte nicht mehr als 1-2 Tore Vorsprung heraus spielen. Über 12:11 (25.) kamen die Mannschaften zu einem 14:12 zur Pause. Das Spiel blieb auch in Halbzeit 2 lange offen (18:18; 42.). Dann konnte Krefeld einen kleinen Vorsprung heraus spielen (22:18; 45.). Danach neigte sich die Waage immer mehr zu Gunsten der Heimmannschaft (25:20; 50.), wobei Spenge aber nicht abgehängt wurde oder enttäuschte. Der Gast konnte sich nicht mehr aufbäumen und verlor mit 30:26. Durch den Schalksmühler Punktverlust führt Krefeld mit 3 Punkten Vorsprung die Tabelle an. Spenge liegt auf einem sehr guten Platz 4.

Ahlen sah sich vor dem heutigen Spiel gegen den LSC unter Druck gesetzt, verlor man doch 6 Spiele in Folge. Es mußte also unbedingt gewonnen werden, wollte man den weiteren Absturz vermeiden. Es gelang heute endlich wieder ein Sieg (31:24) gegen die Kölner, der alle Fans der ASG aufatmen lässt. Man kann also doch noch punkten. Der Beginn des Spiels zeigte, daß beide Mannschaften auf gleichem Niveau agierten (7:7; 16.). Dann bekam Ahlen etwas Luft (10:7; 19.). Der LSC spielte nicht schlecht, aber etwas unglücklich im Abschluß. In den letzten 3 Minuten der ersten Hälfte erhöhte Ahlen den Spielstand bis zur Pause auf 17:12, etwas zu hoch für den Geschmack des neutralen Beobachters. Wie sich später heraus stellte, war das bereits die Vorentscheidung des Spiels. Gleich nach dem Pausengetränk hatte die ASG den Vorsprung auf 19:12 angehoben. Davon erholte sich der LSC nicht mehr. Der Hausherr gewann das Spiel, ohne in Gefahr zu kommen, mit 31:24 und servierte seinen Fans einen begeistert gefeierten Sieg. Damit stoppt man den Absturz in der Tabelle auf Platz 10 und hat 8 Punkte Luft zum Abstiegskampf.

 

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Ergebnisdienst 3.Liga

20.01.2019 19:30
3.Liga West, 17.Spieltag
  
MTV Großenheidorn - SG Menden Sauerland Wölfe 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 18.01.2019 01:09:36
Legende: ungespielt laufend gespielt