Patrick Groetzki - 10 Jahre ein Rhein-Neckar Löwe

(Foto: Sportfoto Binder)

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Wenn am 23. August in Stuttgart der Pixum Super Cup ausgetragen wird, stehen sich wie schon vor exakt zehn Jahren die Rhein-Neckar Löwen und er THW Kiel gegenüber.

Damals war Patrick Groetzki (s. Foto) gerade erst 18 Jahre als und startete in seine erste Löwen-Saison. Mittlerweile ist der Rechtsaußen 28, zweifacher Deutscher Meister und läuft immer noch für die Rhein-Neckar Löwen auf. In dieser Zeit hat sich viel verändert, wie Groetzki im Interview erzählt.

Patrick, du warst schon vor 10 Jahren dabei, als ihr ebenfalls im Pixum Super Cup auf den THW Kiel getroffen seid. Welche Erinnerungen hast du noch daran?

Patrick Groetzki: Ja, ich habe noch ziemlich viele Erinnerungen an dieses Spiel. Es war in München und eigentlich meine erste richtig große Partie im Profibereich, auch wenn ich damals keine Minute gespielt habe und wir leider deutlich verloren haben. Oli Roggisch hat damals auf Linksaußen gespielt. Es war auf jeden Fall eine riesen Sache für mich, in meinem ersten Profijahr gleich beim Supercup dabei zu sein.

Hättest du dir vorstellen können, zehn Jahre später immer noch da, dienstältester Spieler und zweifacher Deutscher Meister zu sein?

Patrick Groetzki: Damals habe ich natürlich noch nicht so weit gedacht. Zweifacher Deutscher Meister zu werden, das war wirklich ein Traum von mir. Für mich ging es damals darum, zu sehen, ob ich mich im Profibereich überhaupt durchsetzen kann.

Du kennst deinen Klub wie kaum ein anderer. Was hat sich bei den Rhein-Neckar Löwen in den letzten zehn Jahren getan?

Patrick Groetzki: Bei uns hat sich unheimlich viel verändert und ich habe wirklich schon viel mitgemacht. In meinem ersten Jahr kamen die ganzen Weltmeister von 2007 zu den Löwen, was der Entwicklung und dem Zuschauerinteresse einen großen Schub verliehen hat. In den nächsten Jahren ging es personell etwas drunter und drüber. Man hat dann zum Glück gemerkt, dass man auf die Schnelle keinen Erfolg haben kann, sondern mit einer gewissen Ruhe langfristig etwas entwickeln muss. Das hat sich in den letzten Jahren bewährt, mit dem Höhepunkt von zwei Meisterschaften.

Und hat sich auch die DKB Handball-Bundesliga verändert?

Patrick Groetzki: Natürlich hat sich auch die Liga verändert, wie der Handball überhaupt. Als ich angefangen habe gab es im Handball eigentlich nur die deutsche und die spanische Liga. Heute spielen viele Topstarts im Ausland, weil sich der Handball überall entwickelt hat. Auch die DKB Handball-Bundesliga ist viel professioneller geworden. Ich finde es sehr gut, dass es in Zukunft einen einheitlichen Hallenboden geben wird. Vielleicht bekommen wir irgendwann auch noch einen einheitlichen Ball.

Den Meistertitel habt ihr schon verteidigt, gelingt euch das auch beim Pixum Super Cup?

Patrick Groetzki: Das ist natürlich unser Ziel. Jede Mannschaft startet lieber mit einem Erfolgserlebnis in die Saison als mit einer Niederlage. Im Vorjahr haben wir wirklich eine gute Partie abgeliefert, jetzt heißt der Gegner allerdings THW Kiel. Das macht die Aufgabe noch einmal anspruchsvoller.

Vielen Dank für das Gespräch!

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