Eröffnungs-Pressekonferenz des THW

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

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"Die Zukunft ist eingeläutet." Mit diesen Worten eröffnete der Aufsichtsrats-Vorsitzende Reinhard Ziegenbein die traditionelle Saisoneröffnungs-Pressekonferenz des THW Kiel. Ziegenbein spann dabei einen Bogen vom erfolgten Umbruch im Kader des Rekordmeisters bis zum Trainingszentrum, das ab Ende 2018 bezugsfertig sein soll und den "Zebras" professionelle Rahmenbedingungen bieten wird.

Insgesamt präsentierten sich im Showroom des neuen Mobilitätspartners "Süverkrüp-Gruppe" die Neuzugänge Miha Zarabec, Emil Frend Öfors und Ole Rahmel sowie Trainer Alfred Gislason, Kapitän Domagoj Duvnjak und Geschäftsführer Thorsten Storm vor dem Start der Saison optimistisch und gut gelaunt.

Gislason freute sich auf den Start der Pressekonferenz: "Denn das bedeutet, dass die Vorbereitung vorbei ist und es endlich los geht. Das freut mich - und die Spieler noch viel mehr." Insgesamt zeigte sich Gislason zufrieden mit den vergangenen vier Wochen. "Alle haben super mitgezogen. Und die Neuzugänge sind weiter, als ich es zu hoffen gewagt hätte. Deshalb gehe ich optimistisch in die Saison." Trotzdem, so Gislason, sei der Start in die Spielzeit ein wenig gefährlich, weil ihn "Domagoj Duvnjak, Raul Santos und wohl auch Rene Toft Hansen verpassen werden." In der Favoritenrolle für die DKB Handball-Bundesliga sieht Gislason "natürlich die Rhein-Neckar Löwen." Der Kreis der möglichen Titelanwärter sei aber viel größer als in den vergangenen Jahren. "Neben uns und Flensburg traue ich auch der MT Melsungen einiges zu, die viel in ihren Kader investiert haben. Auch die Füchse Berlin und der SC Magdeburg werden wieder angreifen."

Optimismus verbreiteten auch die Neuzugänge: "Ich fühle mich gut und stark", sagte Linksaußen Emil Frend Öfors. "Für mich als THW-Fan war es ein großer Moment, als ich erstmals mein eigenes THW-Trikot angezogen habe. Jetzt freue ich mich auf den Start." Mittelmann Miha Zarabec musste ein wenig lachen, als er auf seine Kiel-Kenntnisse angesprochen wurde. "Ich kenne ein italienisches Restaurant, den Uni-Laufplatz und die Trainingshalle. Aber Kiel ist schön, viel größer als die meisten Städte in Slowenien." Die Mannschaft habe ihn super aufgenommen, berichtete der Neuzugang von RK Celje. "Die meisten Tipps habe ich von Alfred Gislason bekommen, der mir auch viel taktische Videos gezeigt hat. Viel geholfen haben mir auch die Gespräche mit der 'Balkan-Fraktion', ein großes Dankeschön geht deshalb an 'Dule' und Marko."

Rechtsaußen Ole Rahmel, vom HC Erlangen an die Förde gewechselt, geht mit dem Vorteil in die Spielzeit, die Bundesliga, Hallen und Gegner bereits zu kennen. "Es ist aber ein Unterschied, ob du für einen Aufsteiger oder den THW Kiel spielst. Gegen den THW geben alle 110 Prozent, das hat man bereits in der Vorbereitung gespürt." Er wolle, so Rahmel, erst einmal seine Rolle in der Mannschaft finden. "Die Ziele der Mannschaft sind klar: Wir wollen Titel holen." Die Fans könnten sich auf ein THW-Team freuen, "das unglaublich heiß auf das Gewinnen ist und eine klasse Stimmung mitbringt, die sich bestimmt auf die Ränge übertragen wird."

Gut gelaunt waren auch THW-Geschäftsführer Thorsten Storm und Wieslaw Milkiewicz, Geschäftsführer der star-Tankstellen, die ein mehr als positives Fazit des ersten Jahrs mit star als Hauptsponsor zogen. "Das ist mehr als eine Partnerschaft, es ist wie eine Freundschaft", sagte Milkiewicz, der vor allem das gemeinsame Interesse an der Nachwuchs-Förderung hervorhob. "Das bundesweit einmalige THW-YOUNGstar-Projekt war ein großer Erfolg, und wir freuen uns, dass jetzt die zweite Runde losgeht." Storm unterstrich, dass man den Sieger Filip auch weiterhin beobachten werde, denn der THW Kiel sei immer auf der Suche nach Talenten. "Es ist schwieriger, beim THW Kiel in die erste Mannschaft zu kommen, als anderswo vielleicht. Aber niemand hat wohl damit gerechnet, dass Sebastian Firnhaber beim THW Kiel im Mittelblock spielen könnte - jetzt tut er es, und - so habe ich von der Mannschaft erfahren - das auch noch erfolgreich. Das zeigt, dass man es mit Willen und großem Einsatz auch bei uns schaffen kann."

Auch Storm war die Vorfreude auf die Saison deutlich anzumerken: "Wir haben eine tolle, junge Mannschaft, die sich viel vorgenommen hat. Die Saisonziele setzt sich unser Team höher, als es jeder andere tun könnte." Das bestätigte Domagoj Duvnjak (s. Foto): "Wir wollen die Schale nach Hause holen. Und wir wollen wieder nach Köln und Hamburg." Duvnjak hofft, im Oktober wieder auf dem Feld stehen zu können. "Die Ärzte sagen, das Knie ist gut. Und das ist auch mein Gefühl." Die drei Neuen hätten sich hervorragend eingelebt, so der Kapitän. "Sie werden uns sportlich helfen, und sie sind jetzt schon Teil einer tollen Stimmung innerhalb unserer Mannschaft. Das passt alles!" Samstag geht es für den THW Kiel in die Vollen - die neue Saison kann kommen!

 

 

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Letzte Aktualisierung: 17.11.2017 22:24:00
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