Dominik Mappes vom TV Hüttenberg im Interview

(Foto: DKB-HBL)

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Seit den Minis spielt Dominik Mappes (s. Foto) für den TV 05/07 Hüttenberg. Noch vor knapp zwei Jahren zog der 22-Jährige in der 3. Liga die Fäden im Spiel der Hüttenberger. Seither hat sich viel getan.

Erst gelang den Hessen der Durchmarsch in die DKB Handball-Bundesliga und seit vergangener Woche steht nun auch fest: Mappes gehört zum All Star-Team 2018! Im Interview spricht er über seine Nominierung und die rasante Entwicklung des TVH.

Dominik, Glückwunsch zur Wahl ins All Star-Team 2018! Wie hast du erfahren, dass du am 2. Februar beim All Star Game in Leipzig dabei sein wirst?

Dominik Mappes: Vielen Dank, ich habe mich wirklich sehr gefreut dabei zu sein! Um ehrlich zu sein war ich davon aber auch ziemlich überrascht. Ich wusste zwar dass die Wahl stattfindet, hatte aber nicht auf dem Schirm, wer alles ins Team gewählt wurde. Als das Team dann feststand habe ich super viele Gratulations-Nachrichten bekommen. Da habe ich im Internet gesehen, dass mich die Trainer ins Team gewählt haben. Es gibt so viele tolle Spieler auf meiner Position, da freut es mich unglaublich in das Team gewählt worden zu sein.

Gibt es einen All Star auf den du dich besonders freust?

Dominik Mappes: Auf einen bestimmten Mitspieler freue ich mich nicht, dafür ist jeder für sich zu gut. Da stehen 23 Topakteure mit mir auf der Platte, da freut man sich auf alle. Für mich ist es eine große Ehre dabei zu sein!

Und das, nachdem du vor zwei Jahren noch in der 3. Liga aktiv warst! Von da ging es im Eiltempo in die 2. Liga und direkt weiter in die „stärkste Liga der Welt“!

Dominik Mappes: Wahnsinn, was alles in diesen zwei Jahren passiert ist. Das hört sich schon krass an, wenn man die einzelnen Schritte so aufzählt. Es ist echt schwer, dafür die richtigen Worte zu finden. Auf jeden Fall ist es ein sehr besonderes Gefühl, sagen zu können, dass man das erreicht hat.

Du bist seit den Minis Hüttenberger. Wie bist du damals zum Handball gekommen?

Dominik Mappes: Ich komme aus einer Handballer-Familie, da hatte ich quasi gar keine andere Wahl (lacht). Mein Vater und meine Mutter haben Handball gespielt, genauso wie mein Opa. Ich bin mit fünf zum Handball gekommen und seither begeistert dabeigeblieben.

Für einen vergleichsweise kleinen Club wie Hüttenberg ist es nicht selbstverständlich in der DKB Handball-Bundesliga zu spielen. Ist diese Verbundenheit der Spieler mit dem Club eines der Erfolgsgeheimnisse?

Dominik Mappes: Absolut. Das familiäre Umfeld zeichnet den TV Hüttenberg aus. Neben den vielen ehrenamtlichen Helfern stammen auch sehr viele Spieler aus direkten Nachbarorten. Das gibt es so sicher bei keinem anderen Verein. Moritz Lambrecht oder auch Jannik Hofmann spielen zum Beispiel ebenfalls schon seit ihrer frühesten Kindheit im Verein.

Ihr habt einen weiten Weg hinter euch, aus der 3. Liga ins Oberhaus. Wie schnell habt ihr euch auf die neue Liga eingestellt?

Dominik Mappes: Nach dem direkten Durchmarsch musste man sich schon noch manchmal kneifen. Das zu schaffen war schon verrückt. Ab der Vorbereitung waren wir dann aber voll fokussiert. Beim ersten Saisonspiel in Magdeburg einzulaufen war dann schon noch mal ein Highlight und ein besonderes Gefühl, danach denke ich aber, haben wir den Respekt abgelegt und sind schnell in der Liga angekommen.

Ihr hatten dann auch einen sehr ordentlichen Start mit 5 Punkten und nur knappen Niederlagen gegen etablierte Erstligisten.

Dominik Mappes: Wir waren immer ganz nah dran und hätten jedes dieser knappen Spiele auch für uns entscheiden können. Trotz der ärgerlichen Ergebnisse war es durchaus positiv zu sehen, dass wir auch gegen die größeren Clubs mithalten konnten.

Nach dem guten Start hattet ihr ein kleines Tal inklusive Trainerwechsel zu durchschreiten. Hat euch dieser Wechsel negativ beeinflusst?

Dominik Mappes: Eigentlich nicht. Die Entscheidung von Adalsteinn Eyolfsson wechseln zu wollen, war in der Mannschaft akzeptiert und mit Emir Kurtagic hatten wir ja schnell einen neuen Trainer. Es dauert aber einfach eine gewisse Zeit, bis man sich aneinander gewöhnt hat. Emir ist ein super Typ und super Trainer und in den letzten Spielen hat man auch schon deutlich seine Handschrift gesehen.

Und jetzt hat es im Kellerduell mit Mitaufsteiger TuS N-Lübbecke ja endlich geklappt mit einem Sieg!

Dominik Mappes: Für die Moral und das Selbstbewusstsein war das ein ganz wichtiger Sieg und eine große Erleichterung für uns und auch unseren Trainer. Wir hatten eine schwierige Phase, sind jetzt aber wieder auf einem sehr guten Weg und können wieder anfangen, Punkte zu holen.

Was traust du euch noch zu in dieser Saison?

Wir haben einen sehr guten neuen Trainer und können in der EM-Pause nocheinmal ein Stück weiter zusammenrücken. Daher blicke ich mit einem positiven Gefühl auf die restliche Saison und glaube fest daran, dass wir den Klassenerhalt packen werden!

Vielen Dank für das Gespräch!

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Letzte Aktualisierung: 19.04.2018 19:13:00
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