Wetzlar fährt mit Respekt nach Friesenheim

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Wenn Kai Wandschneider über Die Eulen Ludwigshafen spricht, dann schwingt in seinen Worten vor allem eines mit: Respekt. Respekt vor der Leistung der Mannschaft, Respekt vor der Leistung des Trainers. Und deswegen sagt der Coach der HSG Wetzlar auch:

„Das wird ein ganz schwieriges Spiel, gar keine Frage!“ Am Donnerstag (19 Uhr) müssen die Grün-Weißen in der DKB Handball-Bundesliga beim Tabellenschlusslicht antreten. Nur auf dem Papier eine klare Angelegenheit.

„Friesenheim ist eine Mannschaft, die alle Register zieht. Sie spielen ein paar Dinge, die so in der Liga nicht gespielt werden“, sagt Wandschneider ohne allzu viele Ergebnisse seiner Analyse zu verraten. „Das macht es für uns natürlich schwierig, sich im Training darauf einzustellen.“ Rechnen können die Wetzlarer mit einer flexiblen Abwehrformation. „Sie können verschiedene Varianten der 6:0, aber auch 5:1 oder eine offensive Manndeckung spielen“, weiß Wandschneider, den weiterhin Verletzungssorgen plagen.

Der Erfolgscoach der Grün-Weißen muss auf Alexander Hermann verzichten, der immer noch sein Knochenödem auskuriert, langsam aber wieder ins Training einsteigt. „Ich hoffe, dass er uns vielleicht gegen Magdeburg am 29. März wieder helfen kann.“ Angeschlagen sind die beiden Spielmacher Filip Mirkulovski und Philipp Pöter, der sich im Derby gegen den TV 05/07 Hüttenberg trotz eines Haarrisses im großen Zeh zur Verfügung gestellt hatte. „Wer Filip Mirkulovski genau beobachtet hat, der hat gesehen, dass er sich gegen Stuttgart verletzt hat und das Spiel nur humpelnd beenden konnte. Das schleppt er seither mit rum.“

Wie wichtig das Spiel für die Eulen ist, belegt die Tatsache, dass der Klub die Partie zum „1-Euro-Spiel“ ausgerufen hat, um viele Zuschauer in die Halle zu locken. „Kommt alle in roten Shirts, und wir bezwingen gemeinsam als rote Wand die HSG Wetzlar“ heißt es auf der Internetseite der Pfälzer. „Mit einem Sieg kann Friesenheim bis auf zwei Punkte an Nettelstedt heranrücken“, sagt Wandschneider.

Um den Kampf um den Klassenerhalt noch gewinnen zu können, haben die Eulen mit Azat Valiullin und Patrik Hruscak im Laufe der Saison noch einmal viel Feuerkraft aus dem Rückraum an den Rhein geholt. „Das sind beides Shooter. Gerade Valiullin blüht derzeit auf“, weiß Wandschneider, der seinen Gegenüber Benjamin Matschke als ein „ganz großes Talent im deutschen Handball als Trainer“ bezeichnet. Und da ist sie wieder. Die Sache mit dem Respekt.

Ergebnisdienst Bundesliga

21.09.2018 19:30
2.Handball-Bundesliga, 05.Spieltag
  
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Letzte Aktualisierung: 21.09.2018 03:04:34
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