Füchse Berlin haben leichtes Spiel

Bild: Foto-Lächler

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Die Füchse Berlin hatten in ihrem Heimspiel gegen Frisch Auf! Göppingen beim 33:19 (17:6) überraschend wenig Mühe.

Von Beginn an hatten die Berliner den Gegner im Griff und profitierten vor allem von einer sehr starken Leistung von Fabian WIede (siehe Foto) als Spielmacher und Silvio Heinevetter im Tor. Mit gestärkter Brust gehen die Füchse damit in das Spiel am Donnerstag in Kiel und die Europapokalspiele, allen voran auch Steffen Fäth, der mit 6 Treffern bester Torschütze war.

Beide Teams begannen mit einer 6:0-Abwehr und wollten aus einer starken Abwehrleistung heraus den Gegner in Griff bekommen. Gleich den ersten Angriff konnten die Göppinger erfolgreich verwandeln, dazu eine Parade des gegnerischen Torhüters Primoz Prost. Doch dann lief bei den Gästen nichts mehr zusammen. Fabian Wiede interpretierte genial die Rolle des Spielmachers, dirigierte seine Kollegen und brachte vor allem seine Nebenleute Steffen Fäth und Mattias Zachrisson ins Spiel.

Von Beginn an im Spiel war aber vor allem auch Silvio Heinevetter. Der Torhüter parierte gleich den ersten Göppinger Strafwurf und konnte hinter einer sicheren Abwehr immer wieder glänzen. Bei den Füchsen passte einfach alles, auch ungewohnte Rollen wurden perfekt umgesetzt. So war es Fabian Wiede, der mit einem blinden Pass in der ersten Welle den mitgelaufenen Jakov Gojun am Kreis bediente, so dass der zum 9:3 einnetzte.

Bereits in der 22. Minute, Heinevetter zu dem Zeitpunkt mit einer Quote von 64%, begann Füchse-Trainer Velimir Petkovic zu wechseln und die Belastung zu steuern. Dem Spielfluss tat das keinen Abbruch, der eingewechselte Johan Koch holte einen Siebenmeter heraus und Hans Lindberg traf zum 14:4 (24.). Trotz der deutlichen Führung wurde um jeden Ball gekämpft, allerdings musste auch Gojun zwei Minuten vor der Pause nach einer Verletzung an der rechten Hand ausgewechselt werden. Beim 17:6-Halbzeitstand war das Spiel längst entschieden.

Auch in der zweiten Pause fiel den Göppingern nichts mehr ein, es fehlten die Ideen und taktischen Alternativen um die Füchse ins Wanken zu bringen. Zwar hatte es der Göppinger Trainer Dr. Rolf Brack vor der Pause mal mit dem siebten Feldspieler probiert, doch die Füchse trafen nach Ballgewinnen auch ins leere Tor. Stattdessen drückten die Füchse dem Spiel weiter ihren Stempel auf, spielten befreit auf und bauten den Vorsprung immer weiter aus.

Füchse-Trainer Velimir Petkovic konnte die entspannte Situation nutzen um zu wechseln, in den Positionen zu variieren und letztlich die zweite Halbzeit auch als Vorbereitung auf die kommenden schweren Aufgaben zu nutzen. Und obwohl die Füchse dann in den letzten 15 Minuten einen Gang zurückschalteten, es war am Ende der höchste Saisonsieg mit dem 33:19 (17:6).

Stimmen zum Spiel:

Steffen Fäth, Spieler, gegenüber Sky:
Wir haben in der ersten Halbzeit eine unglaublich gute Abwehr gespielt, Göppingen ist einfach nichts eingefallen. Wir haben viele gute Spieler und es ist vielleicht noch nicht alles rund, aber man sieht ja, dass es immer besser wird.

Velimir Petkovic, Trainer:
Wir haben gesehen, dass meine Mannschaft mit einer richtig professionellen Einstellung ins Spiel gegangen ist. In der ersten Halbzeit haben wir phänomenal in der Abwehr gestanden. Darauf aufbauend ist eine sehr gute Torhüterleistung von Silvio Heinevetter im Tor gekommen. Wir haben dieses Spiel im Paket vorbereitet, denn wir haben am Donnerstag ein schweres Spiel in Kiel und dann zwei Tage später in Nasice. Das ist nicht so einfach sich auf so eine Woche vorzubereiten. Wir haben sehr gut gespielt, dazu sind alle Spieler von der Bank sehr gut ins Spiel gekommen. Darauf bin ich sehr stolz.
Was mit Jakov Gojun ist, dass muss unser Arzt sagen, es ist wohl irgendetwas mit der Kapsel, aber das müssen wir erst untersuchen.

Volker Zerbe, Sportkoordinator:
Wir haben uns sehr gut vorbereitet und die Mannschaft ist auch so ins Spiel gekommen. Es war richtig Spielfreude da und das hat sich auch aufs Publikum übertragen. Insgesamt sehr tolle Ergebnisse für uns dieses Wochenende. Die 2. Mannschaft ist gestern aufgestiegen, die A-Jugend hat gestern gewonnen, jetzt müssen heute nur noch die B- und C-Jugend gewinnen.

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