Füchse gegen Hannover mit knappem Ausgang ?

Foto: Uwe Serreck

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Vier Tage nach dem überragenden Sieg über die Rhein-Neckar Löwen steht für die Füchse Berlin die nächste Herausforderung an. Am morgigen Abend empfängt Trainer Velimir Petkovic mit seinem Team die TSV Hannover-Burgdorf. Die Niedersachsen haben in der laufenden Saison immer wieder positiv überrascht, das Team mit Ex-Fuchs Iker Romero als Co-Trainer musste aber auch überraschende Niederlagen hinnehmen.

Ein angenehmer Gegner wird die TSV Hannover-Burgdorf am morgigen Abend sicherlich nicht sein. Unter dem Trainergespann Carlos Ortega und Ex-Fuchs Iker Romero haben die Niedersachsen in der laufenden Saison einige Überraschungen präsentiert, aber auch ungeplante Niederlagen hinnehmen müssen. Zu den Überraschungen gehörte es den THW Kiel im Pokal rauszuwerfen, am Ende unterlagen „Die Recken" erst im Finale, sicherten sich dadurch aber ziemlich sicher einen Europapokalplatz.

Iker Romero ist aber nicht der einzige Ex-Fuchs im Kader der Hannoveraner. Evgeni Pevnov, Sven-Sören Christophersen, Fabian Böhm und Runar Karason bilden das Spieler-Quartett mit Berliner Vergangenheit. Die vier Spieler und ihr Co-Trainer werden sicherlich an alter Wirkungsstätte besonders motiviert sein. Auf Seiten der Füchse gilt das ebenso für Erik Schmidt, der aus Hannover zu den Füchsen wechselte.

Bei Erik Schmidt gilt es aber noch, ebenso wie bei Stipe Mandalinic, die Freigabe der medizinischen Abteilung und des jeweiligen Spielers selbst abzuwarten. Beide Akteure sind nach ihrer Verletzung am Dienstag ins Training eingestiegen und es kann bei ihnen vorsichtig nach vorn geschaut werden. Definitiv nicht mehr für die Füchse auflaufen wird dagegen Steffen Fäth, bei dem eine Innenbandverletzung diagnostiziert wurde, die das vorzeitige Saisonende bedeutet.

Füchse-Trainer Velimir Petkovic umtreiben dagegen noch andere Sorgen. Einerseits sieht er die Gefahr des anstehenden Wochenendes, das er am liebsten komplett ausblenden würde. Doch die anstehenden Ottostadt Magdeburg EHF Cup Finals können nicht gänzlich ignoriert werden, bereits am Freitagmittag steht die Abreise an. Und da wäre dann noch einmal das 29:23 gegen die Rhein-Neckar Löwen, das für den restlichen Saisonverlauf neben Chancen auch Gefahren birgt.

„Das Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen hat uns richtig, richtig viel Kraft gekostet", war Petkovic nach einem Ruhetag am Dienstag erst einmal gespannt, wie die Mannschaft zurückkehrt, denn „die Emotionen sind erst da, aber danach ist man dann leer." Zudem berge so ein Sieg immer die Gefahr der richtigen Fokussierung auf die nächsten Aufgaben, ein Thema mit dem er sich am Dienstag und Mittwoch im Training auch beschäftigte: „Ich habe die Mannschaft auf alle möglichen Situationen vorbereitet."

„Es kann sein, dass wir richtig gut spielen und sicher gewinnen", hofft Petkovic natürlich auf den positiven Effekt, aber „es kann auch sein, dass wir zufrieden sind und das Spiel nicht ernst genug nehmen." Das will Petkovic nach Kräften vermeiden und er kennt die potenzielle Spielstärke des Gegners: „Es kann sein, dass wir souverän spielen werden. Es kann aber auch sein, dass ich in den ersten zehn Minuten schon zwei Auszeiten nehmen muss." Aber in einem Punkt darf es für Petkovic keine Zweifel geben. „Wir werden nie jemanden unterschätzen, wir werden nie in so ein Spiel ohne die richtige Einstellung gehen", gibt er sich kämpferisch, „das ist unser Vorteil und dafür habe ich meine Mannschaft immer gelobt."

 

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