Mission erfüllt: 26 Punkte sind da!

Foto: Stefan Luksch

1.Bundesliga
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GWD Minden hat mit dem dritten Auswärtssieg das Saisonziel von 26 Punkten erreicht. Beim 28:27 (14:14)-Erfolg bei Frisch Auf! Göppingen machte vor allem ein Nachwuchs-Trio viel Freude.

„Das macht mich richtig glücklich und stolz“, sagte Frank Carstens nach der Partie und meinte damit nicht nur die beiden Punkte, die sein Team aus Göppingen entführte, sondern vor allem die jungen Spieler, die die Gunst der Stunde nutzten und sich im ausgedünnten Kader der Grün-Weißen in den Vordergrund spielten. Allen voran Max Staar (s. Foto), der nicht nur mit sieben Treffern zum besten Schützen im GWD-Dress avancierte, sondern darüber hinaus eine mehr als solide Leistung ablieferte. Aber auch Mats Korte mit drei Treffern und Lukas Kister mit einer guten Abwehrleistung gegen Göppingens Kozina wussten zu gefallen.

Verletzungssorgen prägten hüben wie drüben das Bild am vorletzten Spieltag der DKB Handball-Bundesliga. Während die Gastgeber lediglich neun Feldspieler auf dem Spielberichtsbogen eintragen konnten, hatte bei den Gästen nach Aleksandar Svitlica (Kreuzband-OP), Nenad Bilbija (Schulter) und Andreas Cederholm (Muskelfaserriss an der Wade) kurzfristig auch Luka Zvizej passen müssen. Zwar saß der Slovene, dessen Achillessehne Probleme bereitet hatte, auf der Bank, in der GWD-Startsieben standen mit Mats Korte und Max Staar aber zwei blutjunge Außen. Beide Youngster hatten nach sieben Minuten bereits einmal getroffen und so auch ihren Anteil an der 4:2-Führung der Grün-Weißen. Eine Viertelstunde lang hatte Dankersen in der EWS Arena die Nase vorn, dann schlichen sich Konzentrationsmängel ein und der Vorteil wechselte auf die Seite von Frisch Auf!. Vergeblich und auch nur halbherzig suchten die Mindener nach Lösungen, um die offensive Deckung des Heimteams zu knacken. Nach dem 10:6 durch Tim Kneule nahm Frank Carstens seine zweite Auszeit innerhalb von fünf Minuten und ließ ordentlich Dampf ab. Der Weckruf des Trainers zeigte Wirkung, die Grün-Weißen zwangen nun ihrerseits den Gegner zu Fehlern und konnten zum 11:11 (24.) ausgleichen. Max Staar mauserte sich in dieser Phase zum Goalgetter im GWD-Dress und hatte nach 30 Minuten bereits sechs Mal eingenetzt. „Das ist kein guter Handball“, so das nüchtere Fazit von Kapitän Dalibor Doder zum 14:14-Pausenstand.

Es schien, als haben die Mindener den besseren Pausentrunk genossen, denn sie nutzten die ersten Minuten des zweiten Durchgangs, um eine 19:16-Führung (37.) herauszuspielen. Doch der Spielfilm der ersten Halbzeit wiederholte sich, die Göppinger den Spieß um und lagen beim 22:21 (45.) eine Viertelstunde vor dem Abpfiff wieder einmal in Front. Die Partie verlor an Fahrt, bei den Hausherren machte sich der Kräfteverschleiß aufgrund des engen Kaders bemerkbar. Immerhin blieb es spannend. Dass die Mindener beide Punkte mit nach Hause nehmen konnten, lag vor allem daran, dass sie in den letzten Minuten noch einmal zuzulegen wussten. Magnus Gullerud und Mats Korte warfen ihr Team zunächst mit 27:25 in Front, ehe Dalibor Doder mit einem Kraftakt in der Schlussminute für die Entscheidung sorgen konnte.


Frank Carstens: „Bei so einem wechselnden Spiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten, ist es schwer zu sagen, was letztlich den Ausschlag gegeben hat. Wir wollten das Tempo sehr hoch halten und so den Göppingern die Kraft rauben. Unsere Angriffsleistung war in der ersten Halbzeit nicht gut. Das haben wir nach dem Wechsel besser gemacht und darum vielleicht auch verdient gewonnen.“

Torschützen GWD: Max Staar (7),Christoffer Rambo (6), Dalibor Doder (5), Mats Korte (4), Magnus Gullerud (3),Luka Zvizej (3/2).
Im Tor: Espen Christensen (1.-60. mit 10 Paraden), Kim Sonne Hansen (bei Siebenmetern).

Torschützen FA: Marcel Schiller (13/10), Allan Damgaard (3), Tim Kneule (2), Kresimir Kozina (2), Adrian Pfahl (2), Marco Rentschler (2), Joscha Ritterbach (2) Primoz Prost (1).
Im Tor: Primoz Prost (1.-37. mit 8 Paraden), Daniel Rebmann (37.-60. mit 2 Paraden)

Spielfilm: 2:3 (5.), 3:5 (10.), 7:5 (15.), 11:6 (20.), 11:11 (25.), 14:14 (30.), 16:17 (35.), 17:20 (40.), 22:21 (45.), 23:24 (50.), 24:25 (55.), 27:28 (60.).

Strafminuten: Pusica (16.), Mansson (30.), Korte (41.), Rambo (55.) – Kneule (50.).

Zuschauer: 3.500
Schiedsrichter: Maike Merz und Tanja Schilha

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