Torbjørn Bergerud: Torwart mit Nummer 30

Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

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Der Schweiß tropft im Trainingslager. In Kristianstad strahlt die schwedische Sommersonne, die Spieler der SG Flensburg-Handewitt können das Wetter nicht genießen, sondern müssen für die neue Saison schuften. Der neue Torwart Torbjørn Bergerud, der am ersten Trainingstag 24 Jahre alt geworden ist, findet trotzdem Zeit für ein Interview, um über seine Rückennummer, seine Vergangenheit als Fußballer und den Erwartungen für die nächste Saison zu sprechen.

Torbjørn, du trägst die eher ungewöhnliche Nummer 30. Wie kam es dazu?
Torbjørn Bergerud: Ich hatte nie die Eins. Als Junge wollte ich nicht einfach einen Strich auf dem Rücken haben, sondern eine richtige Nummer. Bei Lugi HF in Schweden trug ich die Zwölf, im Nationalteam und zuletzt in Holstebro hatte ich mich für die 30 entschieden. Die wollte ich behalten.

Du kommst aus Drammen. Dein Heimatklub wurde 1997 und 2007 norwegischer Meister – jeweils mit Glenn Solberg, der nun dem SG Kompetenzteam angehört. War er ein Idol deiner Jugend?
Torbjørn Bergerud: Nein, denn Handball lief damals bei mir nur nebenbei. In meiner Jugend spielte ich zunächst vor allem Fußball und träumte von einer Karriere als Verteidiger. Die Handball-Europameisterschaft 2008 in Norwegen habe ich allerdings intensiv verfolgt. Ich war dann auch zu den Erstliga-Spielen von Drammen HK und habe auch Glenn Solberg mal auf dem Spielfeld gesehen. Ich erinnere mich aus jener Zeit auch an eine Partie der VELUX EHF Champions League gegen den THW Kiel.

Was erwartest du von der DKB Handball-Bundesliga?
Torbjørn Bergerud: Das wird härter und schwerer, als alles, was ich bislang erlebt habe. Und ich werde wesentlich mehr Zeit im Bus verbringen. Die zahlreichen auswärtigen Übernachtungen schrecken mich nicht so sehr. Mit dem Nationalteam genieße ich die Hotel-Aufenthalte stets.

Benjamin Buric ist dein neuer Partner im Tor: Habt ihr euch schon mal gegenübergestanden?
Torbjørn Bergerud: Ich habe ihn zum ersten Mal beim ersten SG Training getroffen. Zuvor habe ich ihn nur im Fernsehen gesehen. Er scheint ein netter Kerl zu sein.

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