Kiel gewinnt Test gegen Flensburg

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Der THW Kiel hat den Auftakt seiner intensiven Testspiel-Reihe bis zum Saisonstart klar gewonnen: Vor 2.800 Zuschauern in den ausverkauften Holstenhallen in Neumünster besiegten die Zebras die SG Flensburg-Handewitt mit 31:22 (14:8). Bester Torschütze war Lukas Nilsson (s. Foto), der in den ersten 30 Minuten glänzend Regie führte und fünf Mal traf.

Während die SG Flensburg-Handewitt auf ihren verletzten Top-Mann Rasmus Lauge (Fieber) und Abwehrchef Tobias Karlsson (Rücken) verzichten musste, konnte das Kieler Trainergespann aus Alfred Gislason und Assistent Filip Jicha beim ersten ernsthaften Test der Vorbereitung auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Die "Zebras" agierten in Neumünster daher mit zwei verschiedenen "Blöcken": In Halbzeit eins spielten Rune Dahmke, Nikola Bilyk, Lukas Nilsson, Harald Reinkind, Niclas Ekberg und Niclas Landin, um zweiten Durchgang zeigten Magnus Landin, Christian Dissinger, Miha Zarabec, Steffen Weinhold, Ole Rahmel und Andi Wolff durchaus Spielwitz. Lediglich die beiden Kreisläufer Patrick Wiencek und Hendrik Pekeler spielten durch: Beide teilten sich je 30 Minuten die Zeit im Angriff.

Die Kieler mussten fünf Minuten auf ihren ersten Treffer warten, doch dann beendete Lukas Nilsson mit seinem Rückraum-Kracher die THW-Torflaute gegen die SG und ließ im Laufe der ersten Halbzeit noch vier wuchtige Würfe ins Flensburger Gehäuse folgen. Die Kieler trotzten den tropischen Temperaturen in den Holstenhallen und führten nach 16 Minuten mit 8:4. Ob Niclas Ekbergs freches Tempogegenstoß-Tor oder die intensiven Zweikämpfe, die Patrick Wiencek am gegnerischen Kreis führte –-die Zebras zeigten sich nach dem gerade erst beendeten Trainingslager keineswegs erschöpft und schraubten die Führung auch dank des gut aufgelegten Niklas Landin im Kieler Tor zur Halbzeit mit 14:8 auf stolze sechs Tore.

In Halbzeit zwei ging es in den Abwehrreihen etwas mehr zur Sache, so dass es in 30 Minuten zu insgesamt sechs Strafwürfen kam, drei auf jeder Seite. Kiels Neuzugang Magnus Landin zeigte sich eiskalt vom Siebenmeterstrich und blieb ohne Fehlwurf. Nach 40 Spielminuten markierte der Kieler Rückkehrer Hendrik Pekeler das 19:12 für die Zebras, die kurze Zeit später mit acht Toren führten und die Partie schon frühzeitig für sich entschieden. Der Sieg geriet zu keiner Zeit in Gefahr. Eine Schrecksekunde gab es, als Spielmacher Miha Zarabec nach einem Foul mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden lag, doch nach kurzer Behandlung konnte der Slowene weiterspielen und schickte dank zweier Pässe in den Flensburger Kreis erst Harald Reinkind und dann Magnus Landin zu sehenswerten Kempa-Toren auf die Reise. Kurz vor dem Schlusspfiff zeigte sich dann der Kieler Schlussmann Andreas Wolff nochmal von seiner artistischen Seite, als er einen Wurf von Jim Gottfridsson kurz vor der Torlinie noch stoppen konnte. Wolff war es auch, der mit einer weiteren Parade Sekunden vor dem Ende den Schlusspunkt der Partie setzte und das 31:22 für den THW Kiel festhielt.

Nach dem Gewinn des Flens-Cups geht der intensive Vorbereitungs-Marathon für die Kieler am Sonntag bei "Helden des Handballs" in der Hamburger Barclaycard-Arena mit dem Vorbereitungsspiel gegen den FC Barcelona weiter , ehe sich die "Zebras" am Mittwoch beim "sky-goes-REWE"-Cup gegen die TSV Hannover-Burgdorf erstmals ihren eigenen Fans in der Sparkassen-Arena präsentieren. Für dieses erste Heimspiel des THW Kiel, bei dem die Mannschaft offiziell vorgestellt wird und bei dem es ein großes Rahmenprogramm gibt, sind noch Tickets in allen Kategorien ab 5 Euro erhätlich.  Beide Spiele werden zudem live bei sportdeutschland.tv gezeigt.

Statistik, Testspiel, 09.08.2018: SG Flensburg-Handewitt - THW Kiel: 22:31 (8:14)

SG Flensburg-Handewitt: Buric (2 Paraden), Bergerud (4 Paraden); Hald (2), Svan (3), Wanne (3/1), Jeppsson (2), Jondahl (4/2), Steinhauser (1), Zachariassen (3), Gottfridsson (1), Röd (1), Baijeus (2); Trainer: Machulla

THW Kiel: N. Landin (1.-30., 8 Paraden), Wolff (30.-60., 8 Paraden); Duvnjak (n.e.), Reinkind (4), M. Landin (4/3), Firnhaber (n.e.), Kristjansson (n.e.), Weinhold (2), Dissinger (4), Wiencek (2), Ekberg (1), Rahmel (1), Dahmke (3), Zarabec (2), Vujin (n.e.), Bilyk, Pekeler (3), Nilsson (5); Trainer: Gislason

Zuschauer: 2.800 (ausverkauft) (Holstenhallen Neumünster)

 

 

 

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