Dominanz im dritten Heimspiel

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

1.Bundesliga
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Zum zweiten Mal in ihrer Vereinsgeschichte ist die SG Flensburg-Handewitt mit 10:0 Punkten in die DKB Handball-Bundesliga gestartet. Am Abend schlug sie die Eulen Ludwigshafen mit 35:23 (20:9).

Diesmal kam Magnus Jöndal nicht das erste Mal für einen Siebenmeter auf das Spielfeld. Er stand in der Startaufstellung, warf sich vom Flügel „warm“ und verwandelte dann eiskalt seinen ersten Strafwurf. 4:1! Die 6:0-Abwehr der SG und Benjamin Buric, der sich lange Zeit oberhalb einer 50-Prozent-Quote bewegte, erwiesen sich als Schrecken der Eulen. Der Gast vom Rhein produzierte viele Fehler. Die zweite Welle lief über Holger Glandorf. Tor! Der nächste Gegenstoß über Lasse Svan (s. Foto). Wieder Tor!

Beim 6:1 nahmen die Süddeutschen ihr erstes Team-Timeout. An der Dominanz der SG änderte das rein gar nichts. Johannes Golla wurde zwar zu Boden gezogen, konnte dennoch erfolgreich einen Wurf platzieren. Simon Jeppsson kam zur ersten Überzahl und erhöhte auf 8:2. Magnus Jöndal entpuppte sich als Heber-König und markierte das 10:3. Bis dahin mündete jeder Angriff in ein Erfolgserlebnis – Weltklasse!

Erst nach einer Viertelstunde unterlief der SG Offensive der erste Ballverlust. Der Vorsprung schmolz dennoch nicht. Holger Glandorf erhöhte mit seinem vierten Tor auf 15:4 und erhielt eine schöpferische Pause. Magnus Röd stand nun auf der Platte – ebenso Anders Zachariassen. Kurz vor der Halbzeit trat Marius Steinhauser auf dem rechten Flügel in Aktion und drehte den Ball zum 20:8 in die Maschen.

Mit Wiederbeginn waren die Messen längst gelesen. Es ging nur noch um die Höhe des Sieges. Die SG benötigte ein paar Minuten, um den berühmten Faden wiederzufinden. Eine Viertelstunde vor dem Ende benutzte Maik Machulla seine grüne Karte, um den Schlussspurt einzuläuten – und um Torbjörn Bergerud zu bringen. Gleich an den ersten Wurf brachte der Keeper seinen Körper und lenkte ihn an den Pfosten. Er kam gut in die Partie. Simon Hald und Johannes Golla bildeten nun den Mittelblock in der Deckung. Dani Baijens durfte die letzten zehn Minuten ran. Sein 33:19 bejubelten „Hölle Nord“ und der junge Niederländer gleichermaßen. „Steht auf, wenn ihr Flensburg seid!“, skandierte die Nordtribüne, um nach Abpfiff den Gesang auszuwechseln: „Derby-Sieger!“

SG Flensburg-Handewitt – Die Eulen Ludwigshafen 35:23 (20:9)

SG Flensburg-Handewitt: Buric (13/1 Paraden), Bergerud (3 Paraden, ab 46.) – Karlsson, Golla (), Hald, Glandorf (), Svan (), Wanne (), Jeppsson (), Jøndal (), Steinhauser (), Zachariassen, Gottfridsson (), Baijens, Lauge (), Rød

Die Eulen Ludwigshafen: Hannemann (7/1 Paraden), Lenz (bis 13.) - Dietrich (), Hideg, Salger, Scholz () , Feld (), Remmlinger, Haider (), Stüber (), Müller (1), Falk, Durak, Hofmann (), Dippe (), Bührer (), Valiullin ()
Schiedsrichter: Thiyagarajah/Thiyagarajah (Gummersbach);

Zuschauer: 5700
Spielverlauf: 2:0 (3.), 6:1 (7.), 8:2 (10.), 8:3 (11.), 14:3 (19.), 15:5 (21.), 16:6 (26.), 17:7 (27.), 19:7 (28.), 20:8 (29.) – 20:10 (31.), 22:11 (37.), 23:13 (39.), 24:14 (41.), 25:15 (43.), 27:15 (44.), 29:16 (47.), 30:18 (51.), 32:18 (53.), 33:20 (55.), 34:22 (58.)

 

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Ergebnisdienst Bundesliga

19.11.2018 18:30
DKB Handball-Bundesliga, 13.Spieltag
  
SG Flensburg-Handewitt - Rhein-Neckar Löwen I 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 19.11.2018 09:04:54
Legende: ungespielt laufend gespielt