Aufholjagd erfolglos

Foto: Lächler

1.Bundesliga
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Der HC Erlangen musste sich in seinem dritten Heimspiel der Saison mit 22:27 gegen den amtierenden EHF-CUP Sieger Füchse Berlin geschlagen geben. Nach einer torarmen ersten Halbzeit agierte der HC im zweiten Durchgang kämpferisch und stabiler in der Abwehr was dazu führte, dass sich die Franken noch einmal auf vier Tore heran kämpfen konnten.

Am Ende reichte diese Aufholjagd aber nicht, um das Spiel gegen die Füchse noch einmal zu drehen.

Die erste Halbzeit startete mit einem 2:0 Lauf für die Gäste aus der Hauptstadt. Durch die Treffer von Christoph Steinert und Domink Mappes glichen die Franken wieder aus. Kreisläufer Jan Schäffer sah in den ersten zehn Spielminuten gleich zwei Mal die zwei Minuten Zeitstrafe und fehlte dem HC Erlangen somit in der Abwehr. Die größeren Räume, welche durch die Unterzahl entstanden sind, nutzten die Berliner konsequent und zogen in der 12. Spielminute auf 2:7 davon. HC Trainer Adalsteinn Eyjolfsson legte früh die Auszeit, um seine Mannschaft noch einmal neu einzustellen. Über die Spielstände 4:8 und 5:11 war es Nikolai Link, der auf 6:11 verkürzte. In den letzten zehn Minuten des ersten Durchgangs fand der HC wieder häufiger zu seinem Tempospiel, schaffte es aber nicht immer den Ball im Tor des gut aufgelegten Nationaltorhüter Silvio Heinevetter unterzubringen. Auf der Gegenseite trafen die Füchse im ersten Durchgang gleich fünf Mal von der Siebenmeterlinie.Zur Halbzeitpause trennten sich beide Mannschaften mit 8:15.

Nach dem Wiederanpfiff setzten Nico Büdel und Christopher Bissel die nächsten Treffer für den HC Erlangen. In der Abwehr fand das Team von Adalsteinn Eyjolfsson nun immer häufiger Zugriff und zwang den amtierenden EHF-CUP Sieger zu Abschlüssen unter Zeitdruck. Auch Nikolas Katsigiannis drückte dem Spiel seinen Stempel auf und leistete gute Arbeit zwischen den Pfosten. 15 Minuten vor Spielende tankte sich Nikolai Link durch die Abwehr der Hauptstädter und brachte seine Mannschaft auf fünf Tore heran. Nach Ballgewinn in der Abwehr traf Kreisläufer Jan Schäffer aus 30 Metern Entfernung ins leere Tor der Füchse. Angetrieben von den sensationellen HC Fans, die ihre Mannschaft immer wieder lautstark unterstützten, kämpfte der HC Erlangen bis zum Spielende weiter. Bei der Möglichkeit auf vier Tore zu verkürzen agierte der HC Erlangen einen Augenblick lang nicht fokussiert genug und musste im Gegenzug den Treffer zum 17:23 hinnehmen. Über die Spielstände 18:25 und 20:26 netzte Nico Büdel zum Endstand von 22:27 ein.

„Ich muss meiner Mannschaft heute trotz der Niederlage ein Kompliment machen. Wir haben eine sehr schwache erste Halbzeit gespielt und haben es über unseren Kampfgeist und unsere Moral geschafft, uns kurz vor Ende noch einmal auf vier Tore heran zu kämpfen. Wir möchten auf diese zweite Halbzeit aufbauen, um uns nächste Woche gegen die Eulen von Beginn an stärker zu präsentieren. Das wir die zweite Halbzeit für uns entscheiden konnten lag vor allem auch an unseren tollen Fans, die uns immer wieder motiviert und nach vorne gepeitscht haben“, sagt Chef Trainer Adalsteinn Eyjolfsson nach dem Spiel.

Für den HC Erlangen geht es bereits am kommenden Donnerstag mit einem Auswärtsspiel bei den Eulen Ludwigshafen weiter. Die Partie wird um 19 Uhr in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen angepfiffen.

 

HC Erlangen
Tor: Katsigiannis (1. 60.), Skof, Haßferter
Mappes (2), Link (5), Steinert (5), Haaß, Sellin (2), Thümmler, Bissel (2), Büdel (2), Overby (1) , Schäffer (3), Kellner, von Gruchalla, Maidl, Gorpishin

Füchse Berlin
Tor: Heinevetter (1. -30.), Semisch (31. – 60.)
Wiede (4), Elisson (2), Holm (3), Struck (1), Gojun (1), Zachrisson (7), Simak (6), Schmidt, Jollouz, Reißky (1), Koch (1), Drux (1)

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13.12.2018 19:00
DKB Handball-Bundesliga, 17.Spieltag
  
Die Eulen Ludwigshafen - VfL Gummersbach 0 : 0
  
TBV Lemgo Lippe - SG BBM Bietigheim 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 13.12.2018 04:47:41
Legende: ungespielt laufend gespielt