Wetzlar will gegen Göppingen turn around schaffen!

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Es ist ein altbewährter, aber mittlerweile doch ungewöhnlicher Spieltag, an dem die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar an diesem Wochenende den Ligakonkurrenten Frisch Auf Göppingen in der Rittal Arena Wetzlar empfangen. Die Partie findet nicht am Sonntagmittag sondern am Samstag-abend um 20.30 Uhr statt.

Grund dafür ist der verkaufsoffene Sonntag in Verbindung mit dem traditionsreichen Gallusmarkt, der für die Besucher des Handballspiels zu erheblichen Parkplatzproblemen und somit sicherlich jeder Menge Unmut geführt hätte. „Deshalb danken wir Sky, der Handball-Bundesliga und den Verantwortlichen von Frisch Auf an dieser Stelle für das Verständnis und die Möglichkeit, dass wir dieses Spiel im Sinne der Zuschauer verlegen konnten", so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp.


Gegen die Gäste aus Schwaben, die wie die Gastgeber die letzten drei Bundesliga-Spiele allesamt verloren haben, möchten die Mittelhessen wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Dafür benötigt es aber einer deutlichen Leistungssteigerung des Teams von Trainer Kai Wandschneider, das sich in den vergangenen beiden Heimpartien (gegen den Bergischen HC und die MT Melsungen im DHB-Pokal) vor allem in der Offensive extrem schwer tat. „Unsere Abwehr macht einen guten Job, aber im Angriff haben wir noch jede Menge Luft nach oben", weiß Wandschneider. „Dass wir deutlich besser spielen können und müssen, weiß jeder, weil wir es schon gezeigt haben. Wir müssen uns jetzt alle gemeinsam da rausarbeiten und wieder mehr Zutrauen in unsere Möglichkeiten haben."

Es gilt für die Grün-Weißen mit der Situation, die der aktuelle 15. Tabellenplatz naturgemäß mit sich bringt, umzugehen. „Natürlich ist das eine ungemütliche Situation, in der wir Punkte brauchen und das so schnell wie möglich. Aber auf der anderen Seite ist die Saison noch verhältnismäßig jung und es bleibt auch danach noch ausreichend Zeit, um den ´turn around´ zu schaffen. Hier muss niemand in Hektik verfallen und schon gar nicht die Mannschaft", versucht Björn Seipp etwas Druck von den Schultern des Teams zu nehmen. „Ich sehe unter der Woche in jedem Training, wie akribisch die Trainer mit dem Team arbeiten und welches Potential in den Spielern steckt. Dieses gilt es jetzt auch im Spiel abzurufen."

Einer, dem das am Dienstagabend im DHB-Pokal gegen Melsungen gelungen war, war der junge Rechtsaußen Tim Rüdiger, der, nach den schwerwiegenden Verletzungen von Kristian Björnsen und Lars Weissgerber auf dieser Position, aus der U23 des Clubs in den Kader berufen war. „Tim hat unbekümmert aufgespielt und ein tolles Spiel gemacht", so Kai Wandschneider, der auch am Samstagabend auf das Eigengewächs setzt. Der 58-jährige kann komplett auf den Kader des Pokalspiels setzen.

Um am Samstagabend in die Erfolgsspur zurückkehren zu können, bedarf es auch der Unterstützung der Wetzlarer Fans, die zuletzt nicht so zahlreich wie noch in der vergangenen Saison in die Rittal Arena gekommen waren. Auch am Samstagabend rechnen die Club-Verantwortlichen „nur" mit rund 3.500 Besuchern. „Klar ist, jetzt sind wir am Zug und müssen liefern! Unsere Zuschauer sind einfach toll und wir haben die Aufgabe sie mit starken Leistungen und Siegen für ihre Unterstützung zu belohnen", so Wandschneider.

Sportlich gilt es für die Mittelhessen Göppingen nicht in das gefürchtete Tempospiel kommen zu lassen. Heißt, die eigenen Angriffe konzentriert und druckvoll zu Ende zu spielen und die leichten Fehler, wie unter anderem in der Anfangsphase gegen Melsungen, abzustellen. „In unserer Situation sind wir gut beraten, erst einmal nur auf uns und das was wir verbessern müssen zu schauen. Wir brauchen diesmal einen guten Start und dann ist in unserer eigenen Halle alles möglich", weiß der Wetzlarer Trainer. „Wir haben eine intakte Mannschaft mit tollen Typen und einem großen Herzen. Die Jungs ärgern sich am meisten über Fehler und liegengelassene Chancen, Sie werden alles dafür geben, dass sie den Bock am Samstagabend umstoßen. Dessen bin ich mir sicher", so Björn Seipp.

 

 

 

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