Krimi mit Happyend

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

1.Bundesliga
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Die SG Flensburg-Handewitt hat einen neuen vereinsinternen Startrekord aufgestellt. Mit dem 21:20 (9:11) beim SC DHfK Leipzig hat sie ihr Konto in der DKB Handball-Bundesliga auf 20:0 Punkte aufgestockt. Nach den Länderspielen kommt am Donnerstag, 1. November, der SC Magdeburg in die FLENS-ARENA. Ein echtes Spitzenspiel!

Auf dem Gelände des Sportforums Leipzig ertönte eine Stunde vor Anpfiff eine langes Medley mit diversen SG Fan-Songs. Etliche Anhänger hatten den weiten Weg auf sich genommen, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Sie sahen, wie Magnus Jöndal beim 1:2 die erste Führung der SG an diesem Nachmittag. Der norwegische Linksaußen, der diesmal in der Startaufstellung stand, verwandelte gleich danach auch einen über Simon Hald herausgeholten Siebenmeter. Auch Benjamin Buric kam gut in die Partie. Als Holger Glandorf abzog, war der Auftakt nach Maß perfekt. 1:4!

Es folgten allerdings 15 deprimierende Minuten für die Gäste. Ballverluste und Paraden von Vorjahresschreck Milos Putera brachten die Hausherren auf die Überholspur. Plötzlich hieß es 9:4. Die Arena Leipzig stand Kopf. Die SG musste sich einmal kräftig durchschütteln. Rasmus Lauge operierte zeitweise im rechten Rückraum, da Magnus Röd diesmal nicht zur Verfügung stand. Göran Johannessen betrat das Spielfeld und übernahm Verantwortung. Er erzielte auch das 11:9. Und fast hätte es noch mit dem Anschluss geklappt: Das Anspiel auf Magnus Jöndal kam allerdings etwas zu spät.

Dennoch durften die Nordlichter zur Halbzeit wieder hoffen. Nach Wiederbeginn wackelte das Gebälk des SG Kastens. Rasmus Lauge machte es besser. Nur noch einen Treffer zurück! Der nächste Wurf der Leipziger flog knapp vorbei. Anders Zachariassen, nun mit von der Partie, konnte im Gegenzug nur auf Kosten eines Strafwurfs gestoppt werden. Hampus Wanne verwandelte. 11:11! Die Aufholjagd im Schnellverfahren war damit beendet. Es begann ein zähes Ringen, in dem die SG immer wieder einem Rückstand hinterher rannte. Und bisweilen wurde es auch ziemlich hektisch: Lasse Svan und Gegenspieler Philip Weber flogen sogar einmal gleichzeitig vom Spielfeld.

Zwölf Minuten erhöhte Franz Semper mit einem Geschoss aus der zweiten Reihe auf 17:15. Es war kein Handball für Ästheten, aber die SG kämpfte sich wieder heran. In Überzahl passte Simon Jeppsson auf Magnus Jöndal, der vom linken Flügel das 18:18 markierte. Und der Norweger hatte wenig später eine Zugabe parat: 19:20 – endlich wieder vorne! Nach einem Team-Timeout unterlief den Hausherren eine Fehlabgabe: Rasmus Lauge zelebrierte den Zwei-Tore-Vorsprung mit einem Kempatrick. Aber die Partie war so voller Wendungen, dass die Fans weiter zittern mussten. Die Leipziger schloss auf und hatten eine Minute vor Ultimo erneut den Ball. Sie spielten die Zeit klug herunter, doch mit dem letzten Wurf blieb Philip Weber an der SG Mauer hängen. Entsetzen im Rund, großer Jubel bei der SG Fraktion.

 

SC DHfK Leipzig – SG Flensburg-Handewitt 20:21 (11:9)

SC DHfK Leipzig: Putera, Vortmann – Semper, Rojewski, Jurdzs, Janke, Pieczkowski, Roscheck, Milosevic, Weber, Krzikalla, Gebala, Santos, Wiesmach

SG Flensburg-Handewitt: Buric, Bergerud – Karlsson, Hald, Golla, Glandorf, Svan, Wanne, Jeppsson, Jøndal, Steinhauser, Zachariassen, Johannessen, Gottfridsson, Lauge, Rød

Schiedsrichter: Baumgart/Wild (Altenheim/Elgersweier);

Zuschauer: 4500

 

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Ergebnisdienst Bundesliga

21.11.2018 16:30
DKB Handball-Bundesliga, 14.Spieltag
  
SC DHfK Leipzig - TSV Hannover-Burgdorf 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 21.11.2018 10:50:56
Legende: ungespielt laufend gespielt